Heimreise und Resümee zu Schweden und Norwegen
Die Heimreise ist immer Anlass für ein Resümee, diesmal zu den Vorteilen des Aufstelldachs und dem Gasverbrauch.
Expedition Großfamilie: Outdoor. Offroad. Reisen. LKW.
Die Heimreise ist immer Anlass für ein Resümee, diesmal zu den Vorteilen des Aufstelldachs und dem Gasverbrauch.
Bei Scandlines gilt zwar selbst das Standardticket für alle Abfahrten am ganzen Tag, aber nur wenn Platz ist.
Der Stadtpark Örebro glänzt mit Rosengarten, dem Freilichtmuseum Wadköping und einem Parkrestaurant mit Himbeernachtisch.
Auf dem Klarälven wollte ich eine Woche paddeln, aber bei näherer Betrachtung ist der Fluss gar nicht mehr so attraktiv.
Der Finnskogen ist ein spärlich besiedelter Wald, in dem sich vor 400 Jahren finnische Auswanderer niedergelassen haben.
Schneeschmelze und Gewitter führen zu Hochwasser von Lom bis Lillehammer und gefährden Gudbrandstal und Mjøsa-See.
Auch bei schönstem Wetter ist die Besteigung der Kyrkja eine richtige Hochgebirgstour, die jederzeit kippen kann.
Der Sognefjellveien ist mit 1434 m die höchste Passstraße Skandinaviens und beim heutigen Kaiserwetter ein Traum in Weiß-Blau-Grau.
Kleine Wanderung auf dem Kungsvegen und traumhafter Badetag im Tyin-See vor dem Panorama des norwegischen Hochgebirges.
Statt selbst gefangener Lachse von der Lachswanderung aus dem Lærdalselvi grillen wir Supermarkt-Lachsfilet aus Lærdalsøyri.
So richtig durchdacht ist der Aussichtspunkt Stegastein trotz des beeindruckenden Blicks auf den Aurlandsfjord nicht.
Paddeln auf dem Nærøyfjord ist wunderbar, aber wegen Steilufern, Schiffen und Sturm eine echte Herausforderung.
Ein freier Stellplatz am Nærøyfjord ist außer an der Tankstelle Gudvangen völlig utopisch, aber auch der Campingplatz Bakka ist ausgebucht.
Die blauen Tunnelkreisverkehre unterm Eisplaneten Hoth sowie der Bergbauernhof Kjeåsen gehören zu Norwegens Top-Zielen.
Rund um den großen Wasserfall Vøringsfossen artet der Tourismus ganz schön aus, was den Norwegern bitter aufstößt.
Waldpisten sind in Norwegen so eine Sache und ich verfranse mich auf dem Weg über die Berge zur Hardangervidda.
Mittag beim schwedischen Gourmet mitten im Wald, der aber keinen Elch mehr hat, weil die Wälder den Predatoren gehören.
Die Picasso-Statue Kristinehamn ist ganz nett, aber wirklich geprägt wird der Tag von einem qualmenden Lagerfeuer im Regen.
Will beim Paddeln in der Hängematte schlafen und übe schon mal unter gesicherten Bedingungen mit Wohnmobil als Backup.
Trotz idealer schwedischer Sonne ist der Solarertrag gleich Null, weil der Stromspeicher nicht zum Solarmodul passt.
Per Fähre und Öresundbrücke sind wir mit dem Wohnmobil schnell in Schweden und in einer anderen Welt.
Für den diesjährigen Sommerurlaub müssen wir mit zwei Checklisten arbeiten, denn ich will busseln und paddeln.
Trotz des dummen Sturzes in die Schlucht von Mides und meiner Verletzungen schließt sich der Kreis der Tunesienreise.
Erst als ich Beifahrer bin, schafft der Mercedes 711D den San-Bernardino-Pass im dritten Gang.
Die Ausreise im Hafen Tunis ist trotz eines Schreckmoments unproblematisch und auch die Fähre nach Genua liegt ruhig auf See.
Auf dem Stellplatz Port Sidi Bou Said am nördlichen Stadtrand von Tunis genießen wir die Ruhe vor dem Hafenstress.
Auf der Rückreise nach Tunis mit dem gemieteten Fahrer merken wir, dass die Augen der Nationalgarde überall sind.
Am letzten Tag auf dem Parkplatz am Mides Family Resto testen wir, wie sich der Bus mit Arm und Bein im Gips so fährt.
Mit Solaranlage, Akku und tunesischem Stromüberschuss ist elektrisch Kochen per Induktion im Wohnmobil eine interessante Option.
Der Tag auf dem Camp am Mides Family Resto beginnt mit dem Sonnenaufgang und endet mit dem Sonnenuntergang. Mehr ist da nicht.