ᐅ Rumänien: Festung Poienari – die echte Dracula-Burg

Die Festung Poienari thront am Südende der Transfăgărășan hoch über dem Tal der Argeş und wirbt damit, die echte Dracula-Burg zu sein.

Rumänien: Festung Poienari - die echte Dracula-Burg

Aufstieg zur Festung Poienari

Der Aufstieg zur Festung Poienari beginnt ein paar Serpentinen unterhalb der Mauer der Vidraru-Talsperre. Hier scheint Vlad Tepeș, also Graf Dracula himself, wirklich mal gewesen zu sein und die Befestigungen ausgebaut zu haben.

Rumänien: Festung Poienari - die echte Dracula-Burg

Da schrecken nicht einmal die 1480 Stufen hoch auf die Burg ab. Die Abbrecherquote scheint aber recht hoch zu sein, denn Eintritt muss man ganz unten bezahlen. Der Aufstieg zur Festung Poienari ist schon fast wie ein Trimm-Dich-Pfad, bei dem ab und an Motivationstafeln stehen, wie viel man schon geschafft hat. Und wie viele Stufen noch kommen.

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Die Stufen machen mir keine Angst. Wohl aber die Mittagshitze am Südhang unterhalb der Festung Poienari. Doch der dichte Laubwald ist für den Aufstieg zur Burg doch recht angenehm. Und gerade nach der mit automobiler Leichtigkeit erklommenen Transfăgărășan tut ein bisschen Bewegung echt gut. Dem Gewissen und dem Körper.

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1480 Stufen also. Unser Jüngster zählt wie immer mit und kommt auf 1468 Stufen. Aber die Frage ist, wie die ganzen Treppenverzweigungen oben auf der Burgruine gerechnet werden. Also nehmen wir mal 1480 Stufen als bestätigt an.

Festung Poienari – die echte Dracula-Burg

Am Eingang zur Burg kokettiert man dann schon ein bisschen mit Draculas bestialischer Umgang Gefangenenbehandlung und hat gleich 2 Anschauungsexemplare aufgebaut. Ich halte das mal dezent im Hintergrund. Ist nicht besonders geeignet für einen Familienblog.

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Aber die Aussicht von der Festung Poienari ist phänomenal. Sowohl das Tal hoch in Richtung der Vidraru-Talsperre.

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Als auch das Tal runter in Richtung der Wallachei.

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Die Mauerreste der alten Burgruine sind auch ganz hübsch. Aber es ist die Aussicht, wegen der es sich unbedingt lohnt, zur Festung Poienari hochzustapfen.

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Ungefährliches Parken an der Festung Poienari

Und auch wer beim Parken in Rumänien ängstlich ist, muss sich keine Sorgen machen. Gut geparkt, hat man sein Schätzchen fast immer im Blick.

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Der Blick von unten nach oben ist jedenfalls erheblich weniger eindrücklich als der von oben nach unten.

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Straße der Kapellen zwischen Curtea de Argeș und Câmpulung

Weiter. Curtea de Argeș, Domnești, Câmpulung. Furchtbare Straßen mit riesigen Bodenwellen, aber schönen kleinen Kapellen am Wegrand.

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Trotzdem ist die Strecke mit guten Stoßdämpfern recht zügig zu fahren. Allerdings muss man immer darauf gefasst sein, dass hinter jeder Kurve ein Pferdefuhrwerk den Weg blockieren kann.

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Jedenfalls sind wir schon bald am Abzweig zur Schlucht und Höhle Dambovicioara.

Infos zur Festung Poienari

  • Parken kann man direkt an der Straße, gegenüber vom Camping Dracula
  • Der Eintritt zur Festung Poienari kostet 10 rumänische Lei (2 €). Kinder und Studenten die Hälfte.
  • Der Aufstieg ist kühl und schattig, aber lang. Wasser mitnehmen!
  • Die Markierung in der Karte zeigt den Beginn der Treppe hoch zur Festung Poienari.

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