ᐅ Kaufberatung: Mercedes 711 D Fensterbus vs. Düdo / Vario / Bremer

Kaufberatung Mercedes 711 D Fensterbus nach 5 Jahren mit unserem selbst ausgebauten Familienwohnmobil. Jetzt neu mit den Preisen der VEBEG für gebrauchte Mercedes 711 von 2014 bis 2020.

Kaufberatung Mercedes 711 D Fensterbus und Vergleich zum Düdo/Vario

Kaufberatung Mercedes 711 D Fensterbus und Vergleich zum Düdo/Vario

Mein Buskauf ohne Kaufberatung

Vor fast genau 5 Jahren habe ich meinen ersten (und ich hoffe auch letzten) Mercedes 711 D Fensterbus abgeholt. Gekauft 2 Tage vorher am Telefon. Ohne Kaufberatung. Ohne groß nachzuprüfen. Ich glaube, ich habe nicht mal in den Motorraum geschaut. Hatte keine Zeit. Wollte direkt nach Marokko.

70.000 km nach dem Kauf des Mercedes 711 Fensterbus könnte ich mir ja mal ein paar Gedanken darüber machen, auf was ich beim Kauf alles hätte achten sollen, wenn ich ängstlich gewesen wäre.

Was spricht für einen Mercedes 711 D Fensterbus?

Warum ein Fensterbus?

Für uns waren nach der Erfahrung mit dem Expeditionsmobil MB 1124 vor allem eine recht dezente Erscheinung und die riesigen Fenster wichtig. Auch heute noch finden es alle super, vom Tisch aus ringsum einen freien Blick genießen zu können. Die Fenster sind im Fensterbus derartig hoch, dass endlich die ganze Familie auch die Bergspitzen sehen kann, wenn wir im Gebirge unterwegs sind. Ein unschlagbarer Vorteil.

Und trotzdem kann niemand in den Fensterbus reinschauen. Einerseits, weil die Fenster mit den schwarzen Isolier-Vorsatzscheiben quasi blickdicht sind. Andererseits, weil die Unterkante der Fenster nach der Höherlegung über der durchschnittlichen Augenhöhe liegt. Bei 170 cm muss man erst mal reinschauen können. Das schafft nicht jeder.

Und trotzdem kann man ja jederzeit die Fenster von innen verschließen, isolieren und verkleiden. Bei uns zum Beispiel hinten links in der Küche und hinten rechts im Bad. Von Vorteil sind hier die 8 mm dicken Lexanscheiben, die schon original so gut isolieren, dass sich kaum Schwitzwasser bildet.

Auch Geräusche bleiben ziemlich gut draußen. Von der Einbruchsicherheit der Lexanscheiben mal ganz abgesehen. Deswegen hat die Polizei ja Lexanscheiben verbaut.

Mercedes 711 offroad in Bosnien-Herzegowina

Mercedes 711 offroad in Bosnien-Herzegowina

Vergleich mit dem Nachfolger: Mercedes 711 D vs. Vario (MB 616, MB 816, MB 818)

Klar, der Nachfolger des Mercedes 711 ist als Vario äußerlich kaum verändert und insofern schon mal eine tolle Basis. Stärkere Motoren im Vario locken. Mehr Komfort. Manchmal sogar schon die grüne Plakette.

Aber der Mercedes 711 hat einen unschlagbaren Vorteil. Verbaut ist der legendäre OM 364, natürlich elektronikfrei. Das Teil läuft auch noch in 100 Jahren. Vorausgesetzt, die Maschine bekommt immer ordentlich Diesel, Öl und Wasser. Klopfe gleich sicherheitshalber 3x auf meine Holzschreibtischplatte. [Ähm, ist das überhaupt Holz?]

Beim neumodischen Vario hingegen sollte man sich schon mit den verschiedenen Steuergeräten im Vario befassen. Eigentlich habe ich ja nichts gegen Steuergeräte. In den ersten 20 Jahren funktioniert das bestimmt ziemlich zuverlässig. Aber wehe, es ist mal was. Dann gibt es richtig Stress. Bis hin zum wirtschaftlichen Totalschaden wegen irgendwelcher nicht lieferbaren Sensoren.

Der MB 816 D 4×4 hier im Bild wechselt zum Beispiel jedes Jahr die vorderen Bremsscheiben. Und keiner weiß, warum. Ich würde ja einfach den ALB umstellen. Aber ob sich die Elektronik so einfach austricksen lässt wie die mechanische Regelung bei meinem Mercedes 711 Fensterbus?

Kaufberatung Mercedes 711, Vergleich zum Vario 816 D

Kaufberatung Mercedes 711, Vergleich zum Vario 816 D

Vergleich mit dem Vorgänger: Mercedes 711 D vs. Düdo (MB 407, 508, 608, 613)

Vergleichbar mit dem Mercedes 711 wäre am ehesten der Mercedes MB 508 D, der eine wirklich schöne, kraftvolle und zuverlässige Basis für einen Umbau zum Wohnmobil ist. Also zumindest dann, wenn man wie ich vom MB 407 D aufsteigt. Gegenüber dem MB 407 D mit seinem Spielzeugmotor ist aber alles ein Fortschritt.

Doch auch zwischen dem MB 508 D und dem Mercedes 711 liegen Welten. Der 711er kann eigentlich alles besser. Er ist breiter, schneller, sparsamer, kräftiger und trotzdem genauso zuverlässig. Ja, ich weiß, so ein Breitmaul-Düdo ist auch schön breit. Aber irgendwie passt da alles nicht richtig zusammen. Die zu eng stehenden Scheinwerfer, die zu schmalen Achsen. Das sieht einfach nicht aus.

Dennoch muss ich zugeben, dass ich für einen Breitmaul-613er schon schwach werden könnte. Denn motormäßig verliert der Mercedes 711 gegen den Mercedes 613. Der 613er hat schließlich die legendäre 6-Zylinder-Diesel-Maschine aus dem Kurzhauber, einen OM 352. Allerdings ohne Turbo und mit deutlich mehr Gewicht und Verbrauch.

Der MB 613 hat aber tatsächlich 20 PS, 2 l Hubraum und 2 Zylinder mehr als der MB 711. Eigentlich 3 unschlagbare Argumente. Wie der Fahrvergleich von MB 613 und MB 711 aber dann wirklich aussieht, kann ich nicht beurteilen. Da fehlt mir einfach die Erfahrung mit einem MB 613. Aber schneller als mein Mercedes 711 mit knapp über 4 t mittlerweile 5,5 t Reisegewicht kann er eigentlich nicht wird er wohl sein.

Eigentlich hat der Mercedes 711 im Vergleich zum Düdo nur einen, nein zwei Nachteile: Der durchschnittliche Mercedes 711 braucht noch ein paar Jahre bis zum H-Kennzeichen. Und er ist nicht so schön rund.

Kaufberatung MB 711, Vergleich Mercedes MB 508 D Bundeswehr Pritsche

Kaufberatung MB 711, Vergleich Mercedes MB 508 D Bundeswehr Pritsche

Vergleich mit dem kleinen Bruder: Mercedes 711 D vs. Bremer (MB 207, 208, 209, 310)

Der Vergleich liegt eigentlich nahe. Wenn der MB 711 und ein Bremer nebeneinander stehen, sieht man sofort die Ähnlichkeit. Nur dass der Mercedes 711 eine ganz andere Hausnummer ist. Den kleinen Mercedes T1 Bremer könnte man glatt im Mercedes T2N parken.

Auch die ganze Technik im T1 ist nur halb so groß. Und insofern würde ich den Mercedes 711 nie ernsthaft mit einem Mercedes Bremer vergleichen. Zumindest dann nicht, wenn man den großen (oder wenigstens den halbgroßen) Führerschein hat.

Allerdings lässt sich der Mercedes 711 nicht auf 3,5 Tonnen ablasten. Ich war mit einem nackten Auto auf der Waage und der MB 711 wiegt leer exakt 3,5 Tonnen. Also wirklich leer. Ohne Sitze, ohne Verkleidung, ohne alles. Da ist nichts zu machen mit Ablastung.

Aber wer den großen Führerschein hat, sollte einmal beide eckigen Mercedes-Brüder T1 und T2N probefahren. Gerade die PKW-Maschine im kleinsten MB 207 ist zwar ganz nett. Aber nichts gegen den OM 364A. Der Unterschied sind auch nicht nur ein paar PS, da liegen ganze Galaxien dazwischen.

Und so sind für mich vor allem die echte LKW Technik sowie die 2,5 t Zuladung im MB 711 wichtig. Dazu kommen die wesentlich längeren Wartungsintervalle. Ölwechsel aller 45.000 km im Fernverkehr. Beim Bremer sind das gerade einmal 7.500 km. Nee, der Bremer ist ganz nett. Aber nur für Leute, die keinen richtigen Führerschein haben oder allein unterwegs sind.

Kaufberatung MB 711, Vergleich Mercedes Bremer MB 209 D

Kaufberatung MB 711, Vergleich Mercedes Bremer MB 209 D

Zulassungsvoraussetzungen für den Mercedes 711 D Fensterbus

Den Mercedes 711 Fensterbus gibt es vor allem in der Behördenversion als Gruppenkraftwagen. Mit privater Buszulassung gab es sicherlich auch welche, aber die dürften mittlerweile nach mehreren Millionen Kilometern im Linienbetrieb alle von der mitteleuropäischen Bildfläche verschwunden sein.

Hauptproblem der Behördenfahrzeuge aber ist, dass diese ausgenullt sind. Das heißt, sie haben keine Schlüsselnummer, die allgemein zugänglich wäre. Private Zulassung heißt also immer Umschlüsselung.

Für die Zulassung sind also verschiedene Umbauten nötig, da erst einmal die Betriebserlaubnis erloschen ist. Vor allem die Sondersignalanlagen sind zu entfernen. Weiterhin hat man als Privatperson nicht das Recht, mit Kunststofffenstern als Frontscheibe herumzufahren.

Falls ihr also einen Mercedes 711 Fensterbus kaufen wollt, achtet auf die Frontscheibe und kalkuliert für einen eventuell notwendigen Wechsel ca. 250 € nur für die Scheibe ein. Ansonsten gab es bei der Vollabnahme zumindest bei uns keine Probleme. Der Bus wurde aufgrund der Ein- und Umbauten sogar als Wohnmobil umgeschrieben. Wichtig war vor allem Küche und Schlafgelegenheit.

Umschlüsselung des Mercedes 711 zum Wohnmobil

Zustand bei Umschlüsselung des Mercedes 711 zum Wohnmobil

Technik des Mercedes 711 D Fensterbus

Beim Kauf eines gut gebrauchten Fensterbus ist immer irgendwas. Davon muss man erst mal ausgehen. Allerdings sollte zumindest der Motor sauber anspringen, kalt ruhig laufen und nicht qualmen. Vor allem nicht weiß. Wenn sich dann die Gänge sauber schalten lassen, keine Kontrolllampen leuchten und der Fensterbus beim Bremsen in der Spur bleibt, ist zumindest für den Anfang schon mal alles in Ordnung.

Halt, schaut noch mal in den Luftfilter und an den Ölmessstab: Dreck im Filter und undefinierbare Emulsionen statt Motoröl zeigen einen schlechten Wartungszustand.  Eine gründliche Durchsicht und wenigstens ein Wechsel aller Flüssigkeiten und Keilriemen ist nach 25 Jahren Einsatzzeit sowieso mal angebracht. Ansonsten aber sind sämtliche Aggregate vollkommen unauffällig. An der Technik des MB 711 kenne ich keine systematischen, nicht relativ einfach lösbaren Schwachpunkte.

Wenn ich bei einem Händler zwischen mehreren Exemplaren die Wahl hätte, würde ich nach Motoröl(zu)stand, Achsübersetzung, Schmierzustand und Aggregatverölung entscheiden. Diese Probleme kann man zwar alle leicht lösen, aber die zeigen doch grundlegende Fahrzeugeigenschaften bzw. den Wartungszustand beim Vorbesitzer. Den Händler allerdings braucht ihr nicht fragen. Geht davon aus, dass der mit seinen Fahrzeugen noch keinen Kilometer gefahren ist und einfach nur einen Bus verkaufen will.

Und damit ihr mal seht, was ich so an meinem Fensterbus in 70.000 km repariert und gewechselt habe, gibt es ja eine Liste der bei mir gewechselten Teile nebst Wartungsplan.

Kaufberatung Mercedes 711, offroad

Kaufberatung Mercedes 711: Das ideale Pistenfahrzeug

Karosserie des Mercedes 711 D Fensterbus

Der Mercedes 711 Fensterbus ist ein echter Mercedes. Das heißt, dass er ohne vorsorgliche und separate Behandlung rostet, rostet und rostet. Besonders kritische Stellen sind die Radläufe, Fensterrahmen, Einstiege, Kotflügel und die inneren Dachholme auf Höhe der Positionsleuchten.

Da solltet ihr mal nach dem Rechten schauen. Interessant ist auch der untere Karosserieabschluss, die Schürzen. Dort sind von innen Gummistopfen verbaut. Hier kann man bei einer Untersuchung mit dem Endoskop den Rostbefall prüfen. Ich habe so ein Teil, das ich direkt ans Handy anschließen kann. Vorn am Endoskop ist eine kleine Lampe, und so kann ich mit meinem Handy ganz einfach in alle Hohlräume schauen. Bei mir ist dort alles voller Fett. Insofern problemlos.

Ja, worauf sollte man beim Kauf eines Mercedes 711 Fensterbus noch achten? Vielleicht auf die Ausstattung. Eine große Zusatzstandheizung ist nicht schlecht. Vor allem nicht in Verbindung mit richtigen Heizkörpern im Bus. Das sollte aber eigentlich Standard gewesen sein.

Ich glaube hingegen, dass damalige Behördenfahrzeuge nicht mit Klimaanlagen ausgestattet waren. Aber die Ausstattung ist eigentlich egal. So ein Fensterbus wird sowieso umgebaut. Und so ist letztlich der gute alte Rost das größte Problem. Vor allem für jemanden, der nicht schweißen kann. Ach so, und Rost natürlich noch. Hätte ich doch beinahe vergessen.

Kaufberatung Mercedes 711 (T2/LN1)

Bezugsquellen für einen schönen Mercedes 711 D Fensterbus

Es gibt eigentlich nur noch drei Quellen, bei denen man einen Mercedes 711 D Fensterbus kaufen kann: Öffentliche Auktionen, Händler und Privatfahrer.

Verkäufe des Mercedes 711 bei der VEBEG

Direkt von der Behörde über eine Versteigerung (z. B. der VEBEG) ist sicherlich die günstigste Variante, einen gebrauchten Fensterbus zu kaufen. Doch da braucht ihr mit der Kaufberatung gar nicht auftauchen. Probefahren ist da nicht. Da könnt ihr schon froh sein, wenn das Fahrzeug irgendwo zum Anschauen in der Nähe steht.

Die folgende Grafik zeigt die Auktionsergebnisse der VEBEG für insgesamt 56 verkaufte Mercedes 711 D sowie den Preistrend. Im Mittel wurde der Mercedes 711 D zwischen der ersten erfassten Versteigerung eines Mercedes 711 D in 2014 am 20.11.2014 und der letzten Auktion am 14.12.2020 zum Preis von 7.596 € netto versteigert. Der Ausreißer nach unten liegt bei 1.889 €, der Spitzenwert bei 16.667 €.

Mercedes 711 VEBEG-Verkaufspreise 2014-2020

Mercedes 711 VEBEG-Verkaufspreise 2014-2020

Die nächste Abbildung zeigt mit den Datenpunkten auf der grünen Linie die jährlichen Durchschnittspreise für insgesamt 56 Mercedes 711 D sowie mit den roten Säulen die Anzahl der von der VEBEG zwischen 2014 und 2020 verkauften Mercedes 711 D. Am teuersten war der Mercedes 711 D im Jahr 2020 mit einem Durchschnittspreis von 10.846 € netto. 2015 war der Kauf eines Mercedes 711 D mit einem Durchschnittspreis von 3.758 € netto am billigsten. Zu den Preisen kommen meist noch Mehrwertsteuer sowie Transportkosten hinzu.

Durchschnittspreise und Stückzahlen für Verkäufe von Mercedes 711 der VEBEG

Durchschnittspreise und Stückzahlen für Verkäufe von Mercedes 711 der VEBEG

Kauf vom Händler

Das Problem der Probefahrt bei der VEBEG umgeht man beim Kauf vom Händler. Dafür verlangen Händler natürlich satte Aufpreise. Auf Wunsch gibt es dort sogar eine frische Hauptuntersuchung, auch wenn das natürlich nichts über den technischen Zustand aussagt.

Aber auch die Quellen der Händler für den Mercedes 711 Fensterbus sprudeln nicht endlos. Letztlich bedienen die sich ja auch alle bei der öffentlichen Hand. Keine Ahnung,  ob die Händler irgendwas durchsehen und reparieren. Oder so einen Fensterbus doch nur abdampfen und unter kreativem Ausschluss der Gewährleistung zum doppelten Preis weiterreichen.

Mercedes 711 Gruppenkraftwagen kaufen ohne Kaufberatung

Mercedes 711 Gruppenkraftwagen kaufen beim Händler

Kauf von privat

Die dritte Variante schließlich ist ein Kauf von privat. Doch derartige Angebote für gebrauchte 711er sehe ich sehr selten. Denn wer einen Mercedes 711 Fensterbus einmal hat, behält ihn.

Weitere Infos zur Kaufberatung des Mercedes 711

Wer beim Kauf noch tiefer in den Bus kriechen will, kann sich ja mal die Kaufberatung zum MB 508 D anschauen. Gilt für den Mercedes 711 D nahezu identisch. Aber ganz ehrlich – so viel Senf muss man beim Kauf eines 90.000-km-Behördenautos nun nicht machen. Habe ich bei meinem Mercedes 711 Fensterbus ja auch nicht.

Wie gesagt, letztlich kaufentscheidet ist bei einem alten Mercedes immer der Rostzustand. Doch nach dem Entfernen der Gummistopfen kann man den (potentiellen) Traumbus mit einem kleinen, preiswerten Endoskop selbst in den Hohlräumen ganz gut auf Rost untersuchen (Ich habe dieses fürs Android-Handy).

Aber irgendwas ist bei einem Gebrauchtkauf sowieso immer. Also kaufen, durchsehen, instandsetzen. Bisschen Pflege, bisschen Rostvorsorge. Und ansonsten viel Freude beim Fahren. Also keine Angst vor dem großen Mercedes 711 Fensterbus.

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133 Antworten

  1. Christian sagt:

    Servus aus Nemberch, Nürnberg.
    Bei mir ist “Alles anders” und “Alles sehr Ähnlich…:o)
    Nur zwei Kinder….vorher über zehn Jahre UNIMOG 416 DoKa (zu auffällig, groß, unbeqem) und nun…Tja ich bastle nun seit 2 Jahren an unserem neuen, ein IVECO 40-10 4×4.
    Ich mag deinen Blog, dickes Kompliment und Gruß an die Familie.

  2. Thijs sagt:

    I am happy to read that you are also convinced that 4×4 has a lot of disadvantages for a overland travel vehicle.
    We ended up with a sprinter with plumbers box I converted into a comfortable home on wheels and we have been living in it for 3 years. At the moment we are in Mexico and the only reason I would pick super singles ( like most mexican sprinters and crafters) is that the toll roads are double the cost with double wheels. The sprinter front end is pretty week and although nothing broke (yet) it is limited. Mine is registered for 7 tonnes and we weigh about 5 1/2 T so shocks and springs have a difficult time, my sway bars brackets keep breaking so I left them off and feel I am much more flexible on bad roads. Keep up the good work and I look forward to the end results of the separett.

  3. Lars sagt:

    Moin,
    seit ein paar Tagen befinde ich mich auch in der elitären Gesellschaft der 711d Besitzer. Bei der Vebeg gab es in letzter Zeit tatsächlich einige 711 Truppen- und Gefangenen-Transporter zu ersteigern. Alle als Ausführung Fensterbus. Einen davon habe ich mir für wirklich kleines Geld geschossen. Der Ausbau beginnt bei uns nun demnächst auch. Wir werden den Wagen allerdings einmal komplett lackieren, da das Mint-Grün ein wenig zu sehr Signalfarbe ist. Da habt ihr es besser getroffen. Werde sicherlich das eine oder andere mal bei dir stöbern. Auch wenn ich grundsätzlich einige andere Ideen habe und schon genau weiss was rein kommt und verbaut wird.

  4. Armin sagt:

    Hey Tom,

    toller Artikel – wie gewohnt! 🙂
    Eine zusätzliche Bezugsquelle für einen 711 D ist auch immer mal wieder die Seite http://www.zoll-auktion.de! Ich weiß aus erster Hand, dass die Polizei Schleswig-Holstein alle ihre Fahrzeuge über diese Seite verkauft.

    Beste Grüße aus dem hohen Norden,

    Armin

  5. NuggetAD sagt:

    Hallo Tom – Meister der Raumplanung und Mehrfachnutzung,
    erst einmal ziehe ich den Hut vor euch – mit bis zu 5 Kindern im Vito! Wir waren mit einem 5m-Ford-Nugget unterwegs mit 2 Babies das war problemlos. Aber jetzt mit 2 Jahren wird das beim Freistehen echt mühsam – ständig Chariot und Kinderkraxe umstapeln und der Bettumbau unten …
    Wie lang ist denn der euer 711 aussen und im Innenraum (ab Fahrersitz)?

    Wir planen derzeit ein neues Fahrzeug für 6 Monate Asien anzupassen. Elternbett, Kinder-Stockbetten, Sitzbank für die Kinder, WC und Küche sind einfach nicht auf die 3.08m Innenraum im 5m-Düdo zu bekommen. Jetzt probier ich die Planung nochmal mit Hubbett über dem Fahrerhaus. Danke für die Inspiration.

  6. Mirco sagt:

    Guten Tom
    Habe einen schönen Mercedes T2 814 in Aussicht bei dem fast alles stimmen würde.
    Das einzige (grosse) Problem ist, dass eine Seitentür klappbar oder Schiebetür fehlt.
    Nun die Frage: weisst du oder sonst einer ob man nachträglich eine Seitentür einbauen kann? Bezüglich Stabilität und auch ob man eine passende überhaupt findet.
    Trotz stundenlangem Suchen im Internet konnte ich nichts diesbezüglich finden.
    Grüsse aus der Schweiz
    Mirco

    • Tom sagt:

      Hey, manche wären froh darum, keine riesige Schiebetür an der Seite zu haben. Und eine kleinere Drehtür lässt sich doch bestimmt einbauen. Allerdings sind Fahrzeuge, bei denen schon die Grundkonfiguration nicht passt, meistens die schlechtere Wahl. Und so eine Anpassung kostet Geld. Viel Geld. Außer natürlich, du machst alles selber und besorgst dir eine gebrauchte Tür. Doch ich habe noch keinen T2 auf einem Schrottplatz stehen sehen.

  7. Mirco sagt:

    Hallo Tom
    Danke für deine Antwort.
    Ja eine Schiebetür wäre mir glaube ich auch zu gross.
    Aber du hast recht, vielleicht lasse ich mir einfach noch Zeit um das passende Grundfahrzeug zu finden:)

    • Tom sagt:

      Meistens gehen wir tatsächlich durch die kleine Hecktür rein und raus. Und das Bett hängt ja sowieso als Hubbett über den Fahrersitzen bzw. ist auf dem Dach. Insofern bräuchten wir nicht unbedingt die Schiebetür. Aber dennoch – eine große Schiebetür ist schon toll. Vor allem im Sommer am Meer.

  8. Manuel sagt:

    Hi,
    erstmal sehr gute Arbeit mit deiner Seite, unglaublich tolle Artikel und sehr informativ. Ich habe eine kurze Frage auf die ich bisher keine Antwort finden konnte. Ich habe einen Mercedes Benz 611D gekauft. Der sollte ja dem 711D ziemlich ähnlich sein. Jetzt bin ich im Nachhinein etwas überrascht dass er mit Zwischengas geschaltet werden muss. Da habe ich mir beim Kauf nicht viel dabei gedacht, allerdings kann ich mir kaum vorstellen dass das normal ist. Kann es sein dass einfach die synchronisation defekt ist oder hatte der alte OM364 tatsächlich keine Synchronisation?
    Danke und Gruß,
    Manuel

    • Tom sagt:

      Nein, das ist nicht normal. Das Getriebe am OM 364 kenne ich nur voll synchronisiert. Ich würde vor weitergehenden Maßnahmen erstmal das Getriebeöl wechseln und auf ATF umstellen. Natürlich können es auch die Synchronringe sein. Oder die Kupplung kann nicht richtig trennen. Gibt da einige Möglichkeiten. Aber wie gesagt, fange erstmal mit dem Öl an.

    • Green sagt:

      Hatte genau das selbe Problem bei meinem 711er Bj. 93. Schalten vom ersten in den zwiten bzw. von dritten in den zweiten war nur mit Zwischengas möglich, wenn das Öl kalt war. Bei warmem Getriebeöl trat das Problem nicht auf. Durch einem Getriebeölwechsel ist das Schaltproblem ganz verschwunden.

  9. Heiko sagt:

    Hallo Tom (und alle Mitlesende),
    sehr interessanter Artikel. Für mich wichtig v. a. Der Vergleich mit dem Nachfolger (Vario). Für meine 4-köpfige Familie suche ich noch nach einem geeigneten Basisfahrzeug für ein Womo. Erst seit kurzem ist uns da der Vario ins Auge gefallen. Wir wollen das Womo, wenn’s fertig ist, für viele Jahre oder Jahrzehnte fahren. Robustheit und Langlebigkeit ist uns also wichtig. Jetzt lese ich hier, dass grade beim Vario die Elektronik langfristig zum Problem werden könnte. Das hat dann meine Freude doch etwas getrübt. Ist ein T2 für meine Zwecke generell einem Vario vorzuziehen, auch wenn er 10 Jahre mehr auf dem Buckel hat? Macht es Sinn ein Steuergerät als (teures) Ersatzteil anzuschaffen, im Falle, dass es in der Zukunft nicht mehr verfügbar ist?
    Ach ja, wie hoch ist denn so der Verbrauch auf Landstraße bzw BAB?

    • Tom sagt:

      Also was ich so an Erfahrungen mit Elektronikproblemen in Fahrzeugen sammeln konnte, waren meist nicht die Steuergeräte selbst, sondern die Sensoren defekt. Also eigentlich alles kleine Dinge. Das macht es aber umso ärgerlicher. Glaube auch, dass Ersatzsteuergeräte nicht sinnvoll sind, zumal es ja nicht nur ein Steuergerät gibt. Sondern die einzelnen Geräte miteinander kommunizieren und aufeinander abgestimmt sein müssen. Mir persönlich ist da ein reparaturfreundliches mechanisches System lieber.

      Und natürlich ist so ein später Vario MB 818 ein schönes Auto. Aber halt mit allen Einschränkungen. Und Euro4 wird nicht mehr lange was bringen. Insofern hängt die Entscheidung immer von den persönlichen Rahmenbedingungen, Vorlieben und Reisezielen ab.

      Zum Verbrauch meines MB 711 mit der längeren Übersetzung:
      ~ Landstraße 12 Liter
      ~ Autobahn 100 km/h 13 Liter
      ~ Autobahn 110 km/h 14 Liter

  10. Guido sagt:

    Hallo Tom, vielen Dank für Deine vielen nützlichen Infos. Dein 711-er hat ja hinten Doppelbereifung. In div. Foren wird das eher als Nachteil beschrieben, besonders im Gelände, wg. verkeilter Steine etc.. Wie ist denn da Deine Erfahrung? Danke und LG Guido

    • Tom sagt:

      Ja, ich hätte lieber Einzelbereifung drauf. Ist im Sand, auf Schnee, im Schlamm und auf steinigen Pisten wesentlich besser. Geht aber bei meinen kleinen Radbolzen und meinem Reisegewicht nicht so ohne weiteres. Doch mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt. Muss halt öfter mal die Zwillinge kontrollieren. Und auf ausgewaschenen und instabilen Pisten haben Zwillinge wegen der besseren Lastverteilung auch Vorteile.

  11. Frank sagt:

    Hallo,
    zuerst ein Lob für diese informativen Seiten.
    Hat dein Tag mehr als 24 Stunden ?
    Im Scheibenbus der Polizei sind Kunststoffscheiben verbaut ?
    Haben diese eine Kennzeichnung?
    So könnte man, wenn das Objekt der Begierde beim Händler in den Heck- und Schiebetüren Glasscheiben verbaut hat, diese gegen die besser isolierenden Kunststoffscheiben tauschen. Sollten doch dann beim Mercedes Händler zu bekommen sein.
    Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß, Frank

    • Tom sagt:

      Also ich weiß nicht, was die Lexan Scheiben kosten, die werden aber nicht billig sein. Glaube nicht, dass du das bezahlen willst. Aber klar, der Tausch würde Sinn machen. Kein Kondenswasser, kein Bruch, kein Lärm.

      Und ja, die Lexanscheiben haben eine Kennzeichnung. Müssen sie haben. Und nein, ich glaube nicht, dass bei irgendeinem Händler Fensterbusse mit Glasscheiben stehen. Denn die meisten T2 Busse sind doch Gruppenkraftwagen und sicherlich einheitlich layoutet. Aber Ausnahmen bestätigen sicher die Regel. Kenne ja nur meinen eigenen Bus.

  12. Lars sagt:

    Ich habe für den Fensterbus eine Aluplatte gegen eine Makrolon Scheibe mit Kennzeichnung getauscht. Alte Dichtung ließen sich problemlos wieder verwenden. Bei Mercedes gibt es die Scheiben nicht, da braucht es einen Verarbeiter von Kunststoff, der noch einen Wellenstempel rumliegen hat. Ich habe für die Scheibe 266,00 Euro + MwSt. gezahlt. Ohne Versand, da selber abgeholt. Bei mehreren Scheiben wird es übrigens günstiger. Bei drei Scheiben hätte der Stückpreis bei 250 Euro + MwSt. gelegen. Ist aber alles schon ein Jahr her.

    Falls du das Maß und Material auch brauchst: Makrolon-Longlife-Platte, farblos 2099, poliert, mit entgrateten Schnittkanten, UV-geschützt, mit TÜV Stempel und 4 Eckradien 40 mm in Abm.: 1170 x 780 x 8 mm

    Glasscheiben sind übrigens deutlich günstiger!!! Würde aber Makrolon nicht missen wollen, die sind eben nicht mal eben eingeschlagen.
    Gruß Lars

  13. Paul sagt:

    Hallo
    Gibt es wesentliche Unterschiede zur 711 Feuerwehr, abgesehen von den hinteren Aufbauten der Feuerwehr zum ” normalen “711 er Fenster/Kasten Bus. Die 711er.Feuerwehren gibt es z. B. schon relativ
    preiswert, müssen da zur privaten Zulassung auch die FrontScheiben gewechselt werden? Und welche Hürden gibt es sonst vielleicht noch bei der Zulassungsstelle. Ich würde den so als LKW zulassen wollen, hinten muss nur ne Matratze rein…bzw. minimal Ausbau rausnehmbar. Für Antworten wär ich dankbar und …tolle Seite hier , danke..LG PAUL

    • Tom sagt:

      Technisch dürfte eine Mercedes 711 Feuerwehr sich eigentlich kaum vom Kastenwagen unterscheiden. Ich glaube aber nicht, dass die Feuerwehren Kunststoffscheiben vorm verbaut haben. Wenn ja, müssten die gewechselt werden. Sieh mal meinen Beitrag zur Umschlüsselung des Mercedes 711 an.

      Aber denke vielleicht noch mal über dein Konzept nach. Der Vorteil vom Vario oder generell den Großtransportern als Kastenwagen/Bus ist doch der durchgehende, große Raum mit Stehhöhe. Bis du den Feuerwehrkasten soweit hast, bist du bei den gleichen Kosten wie für einen vernünftigen Bus. Und dann hängst du trotzdem noch hinten in einer kleinen Kiste. Da kannst du auch mit Wohnanhänger fahren. Oder hinten im Kombi schlafen. Oder im Dachzelt.

  14. Jan sagt:

    Hallo Tom,

    deine tollen Berichte zum 711D haben jetzt auch bei mir dazu geführt, dass ich nicht länger widerstehen konnte. Einen ehemaligen GruKW der hessischen Polizei kann ich seit letzten Freitag mein Eigen nennen.

    Ausgiebiger Check vor Ort, Probefahrt, Preis minimal nachverhandelt, rote Nummer dran und dann 400 km Autobahn… Alles ohne Probleme – ich bin begeistert!

    Vielen Dank für die ausführlichen Infos zu den Arbeiten an deinem Fahrzeug und den Reiseberichten!

    Grüße
    Jan

    • Tom sagt:

      Freut mich, dass es geklappt hat. Aber so ein Mercedes 711 ist nicht für jeden das weltbeste Fahrgestell für ein Wohnmobil. Für mich vielleicht. Für andere wiederum nicht. Muss jeder selber wissen.

      Und auch ein Mercedes 711 ist nicht unsterblich. Mit dem Alter kommen immer irgendwelche Wehwehchen. Das gehört dazu.

  15. Jan sagt:

    Das Fahrzeug hat für mich viele Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind: relativ einfacher Aufbau ohne viel elektronischen Schnickschnack und dutzende Steuergeräte, eine Warmwasserheizung, einen zuverlässigen Motor, Stehhöhe!!!, eine gute Ersatzteilversorgung…

    … und außerdem gibt es ein Familienmitglied, das Kfz-Mechaniker ist 🙂

    Mit den Wehwehchen rechnen wir und kalkulieren sie ein, schließlich ist das Fahrzeug schon fast 27 Jahre alt. Aber wir haben uns einige andere Fahrzeuge angeschaut, auch andere T2n, und das Verhältnis von Abmessungen, Nutzungsmöglichkeiten und Kosten ist bei den 711, insbesondere aus Behördenbestand, für unsere Ansprüche und Zwecke absolut klasse!

    Ab heute findet eine genaue Bestandsaufnahme, dann weiß ich mehr…

  16. Klaus sagt:

    Heißt das, ein Vario 814 (4 l Motor mit 139 PS) von 1993 ist auch bereits mit den Steuergeräten versehen?
    Ist das Fahrerhaus eines Vario-Fgst. eigentlich das gleiche, wie das des Unimogs U1300 & Co?

    • klaus sagt:

      und wie lang ist der Radstand Deines 711er?

    • Tom sagt:

      Ein Mercedes 814 kann sonstwas sein. LK, T2/LN1 oder Vario. Dazu jeweils mit oder ohne Allrad. Aber bei Baujahr 1993 wird es wohl ein T2/LN1 sein. Dann hat er ein Steuergerät nur für das ABS. Vor allem macht es nichts, wenn da was ausfällt. Motornotlaufprogramm gibt es erst ab dem Vario.

      Und zum Fahrerhaus: Innen ist das Fahrerhaus des LK und des T2N fast gleich. Nur dass der Motor in einer ganz anderen Position sitzt. Die Höhe ist auch anders. Insofern sind es wohl nur die Designelemente. Armaturenbrett und die Dimensionen, die gleich sind. Unimog hatte ich noch keinen. Da fehlt mir der Vergleich von innen.

      • Klaus sagt:

        meinte von der Aussenform ….
        da sehen sich Unimog und Vario/T2 sehr ähnlich

      • Matthias sagt:

        Hallo Tom,
        hast Du eine Ahnung welche zusätzliche Elektronik beim 814 Vario (Baujahr 2004) dazugekommen ist?

        • Lars sagt:

          Hallo, wir haben einen 614 von 2002, müsste die gleiche Technik wie im 2004 sein. Erst danach wird es mehr.
          Wir haben eine Motorsteuerrung , die aber wirklich robust ist und mit nichts anderem verknüpft ist.
          Bei neueren Modellen ist der Fahrtenschreiber damit verbundenen, da darfst du zB noch nicht einmal einen Batterietrennschalter verbauen.
          Dann hast du vielleicht noch ein ABS Steuergerät, das ist aber egal , bremsen tut er immer auch wenn das nicht mehr geht.
          Ich glaube das ist ganz solide Technik mit der man auch mal weiter weg fahren kann

          • Tom sagt:

            Die Motorsteuerung beim Vario soll wohl wirklich solide sein. Wie geschrieben – es sind die Sensoren, die Probleme machen. Ich wünsche euch aber alles Gute und will hier nicht meine Ängste auf andere übertragen. Aber einmal Kabelbaum wechseln bei einem 2002er Mercedes Vito reicht mir.

        • Tom sagt:

          Ein Mercedes Vario 814 D aus 2004 müsste ja noch Euro 3 ohne Adblue haben. Allerdings wurde im Vario (und im Atego) seit 1998 der OM 904 (LA) verbaut, der von Anfang an elektronisch gesteuert war. Das Problem sind aber weniger die Steuergeräte oder die elektronisch geregelte Einspritzung selbst, sondern die zahlreichen Sensoren. Dazu finde ich in meiner Bedienungsanleitung allein zum OM 904 LA (2005, Euro 3, EN, S. 19, S. 27, 42) die folgenden Sensoren:

          • Kurbelwellenpositionsgeber am Schwungrad (Crankshaft position sensor),
          • Oberer Totpunkt-Sensor (TDC Sensor),
          • Luftmassensonde,
          • Dieseltemperatursensor (Fuel temperature sensor)
          • Kombinierter Öldruck-/Öltemperatursensor (Combined oil temperature / oil pressure sensor),
          • Kombisensor Ladedruck- / Ladetemperatur (Combined Charge-air pressure sensor / Charge-air temperature sensor)
          • Ölstandsensor,
          • Kühlwassertemperatursensor (Coolant temperature sensor),
          • Gaspedalsensor,
          • Nockenwellenpositionssensor (Camshaft position sensor)
          • Motorsteuergerät mit CAN-Bus

          Dazu kommen abgesehen vom (absolut sinnvollen und auch im Mercedes 711 vorhandenen) ABS natürlich noch zahlreiche Fahrzeugsensoren. Und alle müssen richtig messen, aufeinander abgestimmt sein und in unterschiedlicher Weise zusammenspielen.

          Mir graut es da bei einem fast 20 Jahre alten Auto echt vor kontaktlosen Kontakten, gebrochenen Kabeln oder verschmutzten Signalgebern. Das sind zwar eigentlich alles einfache Dinge. Aber die findest du als Laie nie. Und wenn Mercedes aus lauter Verzweiflung über die aufwändige Fehlersuche bei einem auch für deren Werkstätten seltenen Fahrzeug anfängt, die Sensoren oder gar den Kabelbaum zu tauschen, wird es teuer.

          Nee du. Für mich gibt es nur entweder neu mit Garantie oder alt ohne Elektronik. Nur stellt sich beim Vario die Frage sowieso nicht. Denn den gibt es nicht mehr in neu und gab es noch nie in Euro 6. Leider. Und so bleibe ich lieber bei meinem Mercedes 711.

  17. Christian sagt:

    Hi Tom,

    wie die meisten hier muss ich dir erst einmal meine Bewunderung und ein riesen Lob, für das was du hier schon alles geschrieben und bei deinen Fahrzeugen alles geleistet hast, aussprechen!

    Da ich gerade unser nächstes Fahrzeug plane, hätte ich eine kleine Frage an dich.

    Ich überlege einen 814 Vario Bj. 2005 Kleinbus mit 22 Sitzen zu einem Womo umzubauen und bin mir aber mit der Torsionssteifigkeit des Aufbaus nicht so sicher… Die neueren Busse haben diese Panoramascheiben, welche fest eingeklebt sind und somit tragende Struktur darstellen. Jetzt habe ich das Gefühl, dass diese beim Piste fahren evtl. zu viel Spannung bekommen,- und dann platzen könnten….

    Wie siehst du das?

    Beste Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Christian

    • Tom sagt:

      Ja, du stellst schon die richtigen Fragen. Natürlich gibt es auf der Piste oder im Gelände Torsion des Kastenaufbaus. Es gibt den Mercedes T2 Fensterbus ja nicht umsonst nur ohne Allrad zu kaufen. Und gefühlsmäßig traue ich da den äußerst robusten Lexanscheiben und einer Gummidichtung mehr zu als geklebten Fensterscheiben. Da kann der Aufbau einfach besser arbeiten.

      Andererseits sollte man auch mit geklebten Scheiben im Vario mal eine Bordsteinkante hochfahren können, ohne dass die Scheiben reißen. Aber letztlich kann man das nur probieren. Der Fenster-Vario wird schon nicht gleich auseinanderfallen.

      Im übrigen freue ich mich wie schon oft geschrieben natürlich über Lob. Aber das ist keine Voraussetzung, dass man eine Frage stellen darf. Und führt auch nicht zu einer besseren Antwort. 😉

  18. Klaus sagt:

    Bei einem deutschen MB-Autohaus stehen 10 Mercedes Vario 818 Kastenwagen mit Hochdach und Klima, in blau und 0 km …. EU3
    Weiß jemand, wie man die in der BRD zugelassen bekommen kann?

    Was hat der MB711/818 Vario als Kastenwagen eigentlich für eine Innenbreite, wenn Isolierung und Verkleidung angebracht sind, von Innenwand bis Innenwand?

    • Tom sagt:

      Wenn die neuen (oder besser ungebrauchten) Vario 818 mit Euro 3 noch nie zugelassen waren, sehe ich keine Chance auf Zulassung in Deutschland. Das ist reine Exportware.

      Und zur Innenbreite des Vario: Da muss ich mal nachmessen gehen. Morgen. Ich glaube, 199 cm zwischen den Fenstern und 195 cm zwischen den Profilen.

      Edit: Fehler. Sind nur 189cm.

      • Tom sagt:

        Stehe gerade im Bus. Auf Höhe Unterkante Fenster sind es im Mercedes 711 Fensterbus quer zwischen den Fenstern 199 cm. Zwischen den Profilen 189 cm. Ohne Dämmung und Verkleidung. Bei mir gehen da also auf jeder Seite noch mal 1 cm ab.

  19. Klaus sagt:

    Danke für die Info zu den ungebrauchten Vario 818 mit Euro3.
    Das hatte der Verkäufer auch schon erwähnt. Waren auch für den Export nach Afrika gedacht, doch nicht abgenommen worden. Doch manchmal kennt aber jemand Möglichkeiten, die anderen nicht bekannt sind oder hat entsprechende Ideen. Ungeachtet dessen, haben die besagten Kastenwagen einen Radstand von 4.325 mm. Wie siehst Du den? Zu lang? Oder noch i. O.?
    Auf YT findet sich ein Beitrag über solch ein Reisemobil, das auf hohem Niveau von der Firma Spasa Karavan in Istanbul aufgebaut worden ist.

    Deine Infos zum TN2-L1/Vario haben meine Gedanken auch im Kontext des YT-Videos über die denkwürdige Vorstellung der 4×4 Spezialisten bei der Schlammschlacht in Bad Kissingen 2019 zu einem Basisfzg. nochmal völlig auf den Kopf gestellt. Wie gesagt will ich reisen und weder im Sandkasten buddeln noch schrauben müssen. Auch möchte ich weder an einer sog. ‘Off-Road Challenge’ teilnehmen noch sie gewinnen wollen. Ferner sind mir Reifen der Dimension 365/80R20 eigentlich mehr als nur eine Nummer zu groß.

    Da mich aber auch neben Schwerpunkt Europa, Ziele wie Usbekistan oder Iran reizen, sollte das Fzg. auch durchgängig mit dem Dieselangebot problemlos klarkommen. Ferner sollte es so breit sein, daß ich mit 1,75 m auch bequem quer im Fzg. schlafen kann und auch bei einem Hubbett der Platz über mir noch komfortabel ausreichen sollte, um auf dem Rücken liegend, mit den Füßen (Schuhgröße 42) nicht an der Decke anzustoßen.

    Frage zu Deinem Hubbett im 711.
    – Wenn Du die Matratze bis an die Frontscheibe drückst, kippt die dann vorne nicht ab?
    – Wie hoch baut das Hubbett? Reicht UK Hubbett hochgefahren bis OK Frontscheibe oder noch weiter darunter?
    – kann man das Hubbett von unten verkleiden, so daß man bei der Fahrt nicht auf Lattenrost und Mechanik schaut?

  20. Klaus sagt:

    und m. W. auch die Einzigen, die den ext. Stromanschluß nicht ätzend mit Klappe hinten an der Seitenwand verbauen, sondern im Motorraum (Haube auf, Stecker in Steckdose, Haube zu) und ebenso den Wasseranschluß nicht an der Seitenwand daneben, sondern im hinten im Kofferraum an der Seitenwange unter der Kofferraumklappe.

    Die patentierte Rücksitzbank für 3 Personen besteht aus 2 Elementen, die selbst von einer Frau mit Leichtigkeit innert 1 Minute ausgebaut sind. Dergleichen gilt für die beiden dahinter liegenden Elemente, die zusammen mit der umgelegten Rücksitzbanklehne das Bett ergeben. Rückbanklehne oben an beiden Arretierungen lösen, loslassen und fertig ist das Bett. Das hochfunktionelle Küchenmodul hat eine vertikal über Gasdruckfeder hoch klappende ‘Tür’, die dann individuell höhenverstellbar als Tisch ohne störendes Bein fungiert. Für den gesamten Innenausbau wird Birkenholz-Multiplex verwendet. Unverwüstlich, werthaltig. Selbst nach 10 Jahren und 300.000 km sieht man nur die Patina.
    So wird aus einem Camper ein multifunktionales Fzg. – Camper, Bus, Transporter, mobiles Büro. Mit werksseitigem Allrad und mech. HA-Sperre in Verbindung mit einem Seikel-Umbau und entsprechenden, hochflankigen Reifen auch in gröberem Gelände gut unterwegs.
    Klein aber fein und genial durchdacht.
    Leider ohne Toilette.
    Mit Toilette meine ich aber nicht so etwas wie ein Porta Potti u. ä..

  21. Leo sagt:

    Hallo,
    ich möchte mir auch einen T2 zulegen. Das Verhältnis zwischen Größe, Robustheit und Verbrauch finde ich überzeugend. In ein paar Jahren, wenn es der Job und das Ersparte zulässt, möchte ich damit auch auf Weltreise gehen.
    Ich schwanke jetzt noch bei der Länge und Motorisierung. Sprich: 609, 711, 814, kurzer oder mittlerer Radstand.
    Für die Weltreise brauche ich nur 2 Sitze, hierzulande habe ich aber ständig Freunde dabei, da wären 4 oder 5 schon besser. Außerdem würde ich gerne ein Motorrad (drinnen, oder Heckbühne?) und ein Kanu oben drauf transportieren können.

    So das waren jetzt doch eine Menge direkt und indirekte Fragen.
    In Kurz: Was würdest du empfehlen? Hattest du schon mal Probleme mit dem Überhang hinten?

    Liebe Grüße
    Leo

    • Tom sagt:

      Der Überhang hinten verliert mit einer ordentlichen Höherlegung seinen Schrecken. Allerdings verbiegt es mir ständig das Halteblech für den Elektroanschluss an der Anhängerkupplung. Insofern ist der Radstand schon relevant.

      Wenn ich zu zweit um die Welt fahren würde, würde ich mir einen kurzen MB 814 als T2N mit der folgenden Ausstattung bestellen:
      – Schiebetüren vorne beidseitig
      – Hohe Ausführung mit Serienhochdach
      – Klimaanlage
      – Gelände-ABS
      – Bereifung 9,5 R17.5 AT
      – Getriebe G3/60-11,5/6
      – Übersetzung 3,2
      – Höherlegung 7,5 cm
      – Bremsanlage mit Druckluftunterstützung
      – Verstärkter Heckquerträger
      – Anhängerkupplung mit Druckluftanschluss
      – Becker Radio Mexico

      Ähm, was? Kann man so gar nicht mehr bestellen? So ein Mist. Musst du wohl doch das nehmen, was am Markt verfügbar ist. Vielleicht eine kurze Bullenwanne?

      Und lass das Motorrad zu Hause. Bringt auf einer echten Weltreise nur Stress.

    • .... sagt:

      Die eierlegende Wollmilchsau zum Nulltarif suche ich auch schon ewig.
      Vielleicht ziehst Du auch evt. den mit 4,25 m Radstand in Erwägung, da passt dann neben Kanu auch ein Quad rein.
      Bezüglich des Überhangs gibt es auf dem VS-Markt genügend Bausätze, mit denen die die Ami-Schlitten ausrüsten, um die HA hochzufahren (wie auch im Film ‘Cars’).

      Ich würde das Teil dann auch mit AHK bestellen, dann kann man noch ein gelänegängiges Dixie-Klo von Toi-Toi dranhängen

      • Tom sagt:

        Weniger ist mehr. Vor allem bei Spielzeug, für das man ein Carnet de Passage braucht. Glaubt mir, ein Motorrad, Quad oder sonstiges motorisiertes Beiboot macht an jeder Grenze Stress. Und fahren tut ihr dann doch nicht. 2-3 mal. Dann ist einem das Aus- und Einladen zu viel.

        Und das sagt einer, der schon gern ein oder mehrere Motorräder mitnimmt. Dann aber den Bus stehen lässt und mehrtägige Motorradtouren mit Zelt und allem Kram macht. Aber auf Dauerreise überwiegen ganz deutlich die Nachteile.

        Das Kanu ist ok. Das sollte zumindest an den Grenzen keinen Stress machen. Nimmt aber auch Platz weg und braucht auf dem Dach deutlich mehr Sprit. Auch da tut es meist ein kleineres Boot zum Aufpumpen.

  22. Leo sagt:

    Danke für die schnelle Antwort! Tja, den Traumwagen wirds wohl nicht geben und wenn er doch auftaucht, wird er bestimmt unerschwinglich sein :D.
    Aber ich hab da schon eine Tendenz rausgehört und habe ja noch Zeit bei der Suche.
    Und nochmal Danke für’s bloggen! Immer wieder inspirierend.

  23. Peter sagt:

    Hallo Tom
    meine Gratulation aus der Schweiz für diese top-informative Berichterstattung.
    Ich geniesse meinen 711 D (zugelassen für 4 Personen, Innentransport für ein Motorrad, Ausbau durch Profiaufbauer) mit jedem der bisher original 40.000 Kilometer. Könntest du mir sagen, auf welchem Portal ich so ein Fahrzeug ausschreiben kann um entsprechende Liebhaber dafür zu finden? Beste Grüsse

    • Tom sagt:

      Tja, die üblichen verdächtigen Plattformen für einen Verkauf deines Mercedes 711 wirst du ja kennen. Stell ihn einfach dort ein. Ein gutes Verkaufsangebot spricht sich dann schon herum.

  24. Siegi sagt:

    Hallo Tom,
    wo gibts die Fensterscheibe für 200€?
    Grüße
    Siegi

  25. Siegi sagt:

    Ah ja sehr schön. Danke
    Grüße
    Siegi

  26. Klaus sagt:

    Hallo Tom,

    kann man einen 609 eigentlich von 5,6 t auf 5,99 t auflasten bzw. die Leistung auch auf 140 PS steigern, ohne daß dies negative Auswirkung auf andere Bauteile hat?
    Soll heißen, sind Motor, Lager, Wellen etc. bei dem OM364 bis auf Einspritzpumpe und LLK identisch?

    Liebe Grüße

    Klaus

    • Klaus sagt:

      Sind die Befestigungsbohrungem/Gewinde für die Vierersitzgruppe im Boden des T2N Fensterbus auch im normalen Kastenwagen (T2N und Vario) und falls nicht, können die auch nachträglich zur Montage vorgesehen werden?

      • Tom sagt:

        Ich glaube nicht, dass die Befestigungen für die Sitze im Mercedes 711 serienmäßig sind. Die sind definitiv nachträglich eingebaut. Aber letztlich ist die Nachrüstung von Sitzbänken bei diesem Baujahr auch kein Hexenwerk. Das Nachrüsten von Sitzen im Wohnmobil musst du halt nur vorher mit deinem TÜV-Prüfer besprechen. Und denke daran, dass bei jungen Varios höhere Anforderungen gelten.

    • Tom sagt:

      Im Beitrag über die technischen Unterschiede der verschiedenen Baumuster des T2/LN1 habe ich die Mercedes 609, 711 und 814 gegenübergestellt. Da siehst du die ganzen Unterschiede.

      Die fangen schon beim Rahmen an und betreffen natürlich auch die Achsen und Federn. Ich glaube nicht, dass eine Auflastung so einfach ist. Der stärkere Motor schon eher. Aber auch da ist die Bremsanlage vollkommen unterschiedlich. Der große T2 hat breitere Bremsen.

      Kaufe dir lieber gleich das richtige Basisfahrzeug.

  27. Klaus sagt:

    Hallo Tom,

    kannst Du mir bitte die Breite der Doppelsitzbank von Wand bis Armlehne durchgeben?

    Danke und lieben Gruß,

    Klaus

  28. Klaus sagt:

    Hallo Tom,

    Wenn ich Deine Beiträge zu den Unterschieden von 711 und 714 richtig verstehe, dann ist es wohl mit Montage eines LLK und Modifikation/Austausch der Einspritzpumpe allein nicht getan. Oder?

    Ferner bitte ich Dich um Auskunft welche HA- Übersetzung in Deinem 711er verbaut ist.

    Danke und liebe Grüße
    Klaus

  29. Wolf sagt:

    Hallo Tom,
    vielen Dank für deine Werkstatthinweise, von denen ich schon einige mit großem Interesse gelesen habe. Über den Wechsel der Bremsscheiben und Klötze beim 609 habe ich nichts gefunden. Nach vielen Bergfahrten in den letzten Jahren sind die Klötze bald am Ende. Meine Frage ist: wie /wo erkennt man welches Bremssystem verbaut ist?
    Gruß und Dank im Voraus
    Wolf

    • Tom sagt:

      Bei Mercedes ist das ganz einfach. Nimm deine Fahrgestellnummer und gehe in die nächste Mercedes-Werkstatt. Die können dir genau sagen, was für Teile du brauchst. Und gerade für LKWs sind die Ersatzteile nicht so teuer.

      Notfalls gibt es auch im Internet Webseiten, wo man die FIN aufschlüsseln kann. Aber da ist die Zuverlässigkeit natürlich nicht sehr hoch.

  30. Sue sagt:

    Lieber Tom,

    vielen dank für deine informative Website, v.a. für mich, die noch nie eine Auto geschweige ein WoMo/ Kastenwagen besessen hat. Shame on me oder Umwelt sei Dank.

    Darf ich dich zur weiteren Kostenplanung fragen, was ein gebrauchter MB 711 deiner Meinung nach kosten sollte? Natürlich hängt das von den Details ab bzw. vermutlich sind sie jetzt schon teurer als vor ein paar Jahren. Habe gerade ein Modell vor Augen, was etwas Rost hat (laut Händler aber nicht so schlimm ist, sagen sie ja immer… ), 1992 Baujahr hat und ca. 120.000 km auf dem Buckel hat.

    Sonst hat der Händler folgendes vorgenommen:
    – Neue Verglasung Frontscheibe in Echtglas
    – frische Inspektion mit Motoröl-, Bremsflüssigleitswechsel und Abschmieren
    – Wasserpumpe und Keilriemen alle neu
    – Zusatzbatterien neu
    – HU/AU zur Auslieferung neu

    Angebot wird er für knapp 19 Tsd. EUR. Plus 500 EUR übernimmt er die technische Änderung zum So. KFZ Wohnmobil. Ist das ein fairer Preis? Gerne auch noch mal gerne PM, wenn ich dir den Link zum konkreten Modell zeigen soll oder darf?

    Merci und Gruß,
    Sue

    • Tom sagt:

      Deine Beschreibung klingt nach einem Mercedes 711 aus Berlin-Biesdorf. Klar kann und muss der Händler an so einem Bus verdienen. Doch ob er den passenden Service liefert und das Fahrzeug passt, müsst und könnt nur ihr für euch entscheiden.

      Die Alternative ist halt, selbst von Versteigerung zu Versteigerung zu tingeln. Dann den Bus auf dem Tieflader zu holen. Zum Wohnmobil umschlüsseln. Und selbst dann wisst ihr immer noch nicht, was ihr bekommt.

  31. Sue sagt:

    PS: Mein Mann hat gesagt, dass wir mit einem befreundeten Mechaniker mal uns das Modell anschauen sollen… aber der kann das ja auch schwer mit dem angemessenen Preis einschätzen, daher möchte ich dich gerne als Experte befragen 😉

    • Tom sagt:

      Ach, Experte. Wer ist das schon. Den Preis bestimmen Angebot und Nachfrage. Und wenn ihr nicht unbedingt den Mercedes 711 haben müsst, gibt es natürlich noch eine breite Auswahl an Mercedes Großtransportern. Da ist eigentlich egal, was man nimmt. Die fahren alle.

  32. Sue sagt:

    Danke, Tom! Ein andere entscheidende Frage für Neuanfänger wie mich: wie plant man eigentlich einen Umbau bzw. welche Dinge sollte man aus deiner Sicht zuerst beginnen beim Umbau (z.B. Isolierung mit Armaflex). Du sagtest ja schon, dass man eher erst mit Außenumbauten beginnen soll, als drinnen… Eine Anregung: ggfs. könntest du ja mal einen Artikel schreiben und sagen, wie – als Bsp. – mit typischen Ausbauten begonnen werden könnte. Ich finde deine Beschreibungen im Detail sehr interessant, aber mir fehlt persönlich noch eine “rote Linie”… aber ggfs. bin ich auch zu laien-/ beginnerhaft. Merci und Gruß.

    • Klaus sagt:

      Das wäre natürlich super. Und da Tom doch seiner Leidenschaft des Handwerkens und Ausbauens in seiner Freizeit mehr frönen möchte, bringen wir ihm gönnerhaft unsere Fzg. vorbei und schauen ihm praxisnah zu, wie er einen Ausbau an unserem Fzg. beginnen und zum Abschluß bringen würde …. und das alles natürlich ehrenamtlich, wie in einem Verein, denn er geht ja seiner Leidenschaft nach.

      Auch ich bin Neuling und weder Schrauber noch handwerklich nennenswert begabt.
      Doch lese ich die Berichte, die Tom hier bereits sehr detailliert über seine Ausbauten veröffentlicht hat sowie die spezielle(n) Buchempfehlung(en), dann beantwortet sich Deine Frage m. E. von selbst. Es ist nur manchmal so, daß man sich tief durch die Beitragsstränge lesen muß. Doch wer Lesen kann, ist nun mal im Vorteil.

      Ich finde es toll, daß es überhaupt so einen kostenlosen, verpflichtungslosen, hochinformativen, werbefreien Blog gibt, der das Thema Ausbau von Reisemobilen so kompetent aus der Anwendererfahrung unkommerziell angeht und man selbst auf spezielle, individuelle Fragen auch noch ebenso und detailliert weiterführend Antwort bekommt. Und das auch noch zeitnah.

    • Tom sagt:

      Ja, eigentlich mache ich die Dokumentation ja wirklich nur für mich. Damit ich weiß, was ich wo verbaut habe. Aber über die Jahre ist das ein wenig ausgeartet. Ist eine gute Idee, mal einen Beitrag über den roten Faden zu schreiben. Wenn ich mal Zeit habe…

  33. Sue sagt:

    Selbstverständlich bin ich sehr dankbar, dass uns Tom überhaupt an seinen Schilderungen teilhaben lässt und er ist mir bzw. anderen zu Null Komma gar nichts verpflichtet.

    Mein Punkt war nur der Folgende: für Anfänger wie mich ist es schwer den Anfang zu finden (ich habe jetzt tatsächlich 1 Woche täglich 2-3 h den Blog gelesen), daher sollte dies nur eine Anregung für einen möglichen Artikel sein, mit welchen Dingen man zuerst beginnen könnte, um einen Umbau mit sinnvollen Schritten plant (mir ist natürlich bewusst, dass es nicht den einen Weg gibt).

    Kurzum, ich verstehe deine Sichtweise, Klaus: Für Leute, die sich schon seit Jahren mit Autos etc. beschäftigen, ist meine Frage ggfs. ein zu niedriges Niveau bzw. stellt sich die Frage überhaupt nicht.

    Liebe Grüße

  34. Steffen sagt:

    Hallo, nachdem ich hier schon oft neidisch mitgelesen habe ist es endlich soweit. Am Wochenende mal eben 1900km gefahren um unseren “neuen” 711DKA zu kaufen. Die Fahrt zurück war schon ein schönes Erlebnis. Jetzt kommt die Pflege bzw. Rostbeseitigung und der Umbau. Toll das mir hier soviele Tipps weiterhelfen. Danke für die super Seite.

    Grüße Steffen

    • Tom sagt:

      1900 km Anreise für den Kauf eines Mercedes 711? Seid ihr da extra aus Barcelona angereist, um eines der mittlerweile seltenen Fensterbusse zu kaufen?

      • Steffen sagt:

        Nein in die andere Richtung, kurz vor Krakau. Ist ein ehemaliger Wagen vom polnischen TV mit 9 Sitzen und Tisch (da brauche ich nichts mehr umbauen 🙂 ) Hat auch erst 106000km runter und für 8teuro war es die Reise hoffentlich wert. Hier waren die Busse zu teuer.

  35. Wolli sagt:

    Hallo Tom,
    ich schließe mich meinen zahlreichen Vorrednern an, was die Lobeshymnen zu Deiner Seite betrifft.
    Ich bin jetzt auch vom Dachzelt in die 711er-Kommunity gewechselt (auf die Gefahr hin, dass ich mich in dem Auto verlaufe). Deine Seite hatte sicherlich einen messbaren Anteil zu dieser Entscheidung gehabt.
    Habe einen Gef-Komm (da haben die Gefangenen gesessen…) der BuPol ergattert. Bisschen schweißen, sonst top und sogar schon isoliert. hier meine Frage:
    Frontscheibe schein unproblematisch – Ebay und das Netz sagen aber nichts zu den Seitenscheiben, die getauscht werden müssen. Gibt es die nur beim “Freundlichen”?, oder wo holt man die Dinger her?
    Wir hören sicherlich noch voneinander…
    Gruss

    • Tom sagt:

      Als ich den Mercedes 711 gekauft habe, war die Frontscheibe zum Glück schon aus Glas. Die Seitenscheiben sind aber nach wie vor Lexan. Auch die vorderen Kurbelfenster und die kleinen Fenster. Die haben aber ein Prüfzeichen und sind bei mir in den Papieren eingetragen. Also zulässig.

      Und ja, neue Scheiben gibt es sicherlich bei Mercedes. Die sind nicht so teuer. Frage dort einfach und lass dir die Ersatzteilnummern der Seitenscheiben des Mercedes 711 geben. Damit kannst du dann hier auch noch mal auf dem freien Markt nachschauen.

      Aber ich würde erst einmal nach dem Prüfzeichen suchen und dann meinen TÜV-Prüfer fragen. Kann ja sein, dass du gar nicht wechseln musst. Aber Frontscheibe ist klar. Die hätte bei mir rausgemusst.

  36. Wolli sagt:

    Schönen Dank vorab…., wie gesagt, da wird sich sicherlich noch das ein oder andere Thema auftun…
    Aber dafür macht man(n) es ja !

  37. Tom sagt:

    Fotos von ein paar Kollegen des MB 711 D ergänzt: Ein schicker Mercedes Vario 816 4×4, ein kleiner MB 508 Pritsche und ein trauriger Bremer 209 D umrahmen jetzt die Kaufberatung für den Mercedes 711.

  38. Peter sagt:

    Hallo Tom,
    du hast eine so geniale Webseite mit so vielen Infos zusammengestellt – meine Frau berichtete mir davon, jetzt kann ich das nur bestätigen.
    Aber mir fehlt nur eins, um mal ein Gefühl für den Innenraum zu bekommen.
    Nur ein Vorschlag zum Nachdenken bzw. für später.
    Option 1: ausreichend Fotos mal vom Innenraum (Panorama oder 360 Grad Foto).
    Option 2: ein kurzes Video von Innen machen.
    Aber vielleicht möchtest du das ja bewusst nicht.
    Bleib gesund und Gruß aus Solingen!

    • Tom sagt:

      Ich danke für das Lob von einem, der mich wieder mal durchschaut hat. Ja, ich zeige tatsächlich nur Sachen, die ich auch zeigen will. Insofern ist es kein Zufall, dass es keine Roomtour zum Mercedes 711 gibt. Das mache ich mal, wenn ich fertig bin. Wird also noch dauern.

      Kannst ja in der Zwischenzeit mal in den Mercedes 1124 reinschauen. Der war fertig. Und langweilig.

  39. Chris sagt:

    Hallo Tom.
    Erstmal Kompliment an deine private Website ohne kommerziellen Hintergedanken.
    Wird ja immer weniger und Affiliate Links scheinen “normal” zu sein….
    Ich schweife ab….
    Da du den 711D ja sehr gut kennst, gab es da einen 75KW/102 PS Motor? Ich kann mich da nur auf Wiki beziehen und da ist der OM364A nur mit 77KW und 105PS gelistet.
    Mir liegt aber ein FAhrzeugschein vor mit 75KW….??
    Ist ein 711D aus 11/93…an sich ein schönes Fahrzeug…
    LG

    • Tom sagt:

      Du machst dir beim Kauf eines Mercedes 711 viel zu viele Gedanken. Bei mir stehen auch 75 KW im Fahrzeugschein. Habe gerade nachgesehen. Na und? Und wenn da 70 kW stehen würden, wäre es auch okay.

  40. Wolli sagt:

    Hallo Tom,
    hier ist wieder der Wolli (der mit dem GefKOM).
    Ich wollte mal “kurz” ein paar Erfahrungswerte zurückgeben(davon leben ja solche Blogs) , aber auch einen Hilferuf lossenden.
    Also,- der Gute steht jetzt bei mir in der Einfahrt. Ein “bisschen” schweißen, war letztendlich ein bisschen “mehr” schweißen und lackieren. Nachdem mir der “Freundliche” für die Rep-Bleche der hinteren Radläufe pro Seite annähernd 250€ abnehmen wollte, bin ich auf polnische VARIO-Bleche (Ebay, beide zusammen unter 100€) geschwenkt. Die sind jetzt auch drin und sehen super aus, sind aber keine wirklichen “Passstücke”. Man(n) muß schon ordentlich rumdengeln, was die Anschlussbleche betrifft. Für mich aber allemahl die bessere Lösung als “stückeln im großen Rahmen” (meine Radläufe waren trotz gutem Allgemeinzustand wirklich schlecht) oder bei MB 500 Piepen abliefern.
    Dann habe ich den Karren komplett entkernt und dabei auch entkabelt. Die ganze Kiste war voller gekappter Kabel (von den Sondereinbauten die nunmehr Sonderausbauten waren), die irgendwo herkamen und irgendwo einfach so endeten. Um einen Blackout in einem späteren geographischen Irgendwo zu verhindern, hatte ich mich dazu entschlossen, kein sinnloses Kabel in meinem Auto zu dulden. Was für ein Projekt…. Mittlerweile liegt ein 100Liter-Sack voller (nutzloser) Kabel vor dem Bus. Zwischendurch überkam mich vereinzelt der Zweifel, auch wirklich das Richtige zu tun. Mittlerweile weiß ich, alle Kabel die rausgeflogen sind, mussten / konnten raus und alle die drin sein müssen, sind noch drin – denn: Alles geht, was gehen muss !
    Die ZV ist auch rausgeflogen, war mir zu stromlastig und fehleranfällig. Die Türen kann ich auch so verschliessen. Ist etwas Aufwand, aber unproblematisch und jetzt mitsamt der Steuereinheit im Armaurenbrett (rechts) wirklich komplett raus. Da wolltest Du ja auch noch ran …
    Zwei Drehkonsolen (Deine Tipps!, sind auch drin). Die Handbremsdurchlässe im Boden wandern ein Stück in die Mitte, ein gefrässer Distanzblock lässt die Bremse an den Originalaufnahmen ein Stück in die Mitte wandern und schon dreht sich alles.
    Jetzt ist der Boden dran.
    Nun kommt mein Sorgenkind und deshalb der Hilferuf: meine SCHIEBETÜRE.
    Zu Gefangenenzeiten war zwischen den Zellen und dem Fahrgastraum (logischerweis) eine Trennwand verbaut, die jetzt rausgeflogen ist. Dadurch hängt meine obere Schienenaufnahme (die ohne Trennwand an der B-Säule hinter der Beifahrertüre ausladend verschraubt ist,) in der Luft.
    An ihrem jetzigen, linken Ende (von innen gesehen) ist an der Schiene eine Platte aufgeschweisst. Hier war die Verschraubung an die Trennwand angebracht.
    Diese Platte ist offensichtlich immer da und serienmäßig, auch wenn keine Wand vorhanden ist. Laut Micro-Fitch bei MB wird hier ein weiterer Arm angeschraubt (gleiche Platte als Gegenstück), welcher die Schiene letztendlich an der B-Säule verankert. Diesen (ausladenden) Arm kann ich beim “Freundlichen” auch erwerben (das muss man denen lassen, wer zahlt kriegt wirklich annähernd alles…) – zum Freunschaftspreis von 540€ (!!) +Mwst.
    Würghh…- deshalb muss das anders gehen, wozu hat man Freunde, die drehen, fräsen und alles zusammenschweißen, was sich irgendwie zusammenbringen lässt. Also selber bauen.
    HILFERUF: wärest Du so nett, und das Ding bei Dir für mich zu photografieren und wennn möglich grob zu messen (quasi als Bauanleitung) und zu beschreiben. Das würde auch für Sorgenkind 2 gelten.
    Gleiche Schiebetüre – gleiche Seite (links), nur unten.
    Beim Lackierer haben wir die Türe für besseres Arbeiten demontiert. Unten links (von innen) ist ein kurzer Führungsarm montiert, der in der Schiene unter der Eintrittsstufe gleitet und die Türe beim Öffnen und Schließen führt. Diese haben wir abgeschraubt. Der Lackierer hat den Arm dann irgendwo in seiner Halle versteckt /verlegt. Im Rahmen der Suche die Suche hat er dann einen Gehirnschlag (kein Witz) bekommen und liegt seit dem im KKH. Ich habe derzeit wenig Hoffnung, meinen Arm da wiederzusehen. Der kostet auch “nur” 270€ + MwSt.
    Deshalb gilt hier das Gleiche wie oben.
    Ich hoffe, das alles ist nicht zuviel verlangt.
    Wenn Du das für mich tun würdest, schreib doch mal, wie wir die Daten transportien können. E-Mail hast Du ja.

    Vielen Dank vorab und weiterhin viel Spaß beim /11-ern …
    Gruss Wolli

  41. Wolli sagt:

    Besten Dank vorab, da laufen gerade mindestens 3 Projekte gleichzeitig im Bus. Gibt also keine grosse Eile. Kriege nur die Tür nicht (einfach) auf. Kein Stress

    • Martin sagt:

      Hallo Wolli,
      schöner Bericht, ich erkenne mich sowas von wieder….
      Falls du doch den unteren Arm bei MB kaufst, musst du aufpassen, denn ich glaube mich zu erinnern, dass es da zwei verschiedene Versionen gibt. Bei mir ist die längere Version verbaut, MB hatte zuerst die kürzere bestellt. Teilenummer MA670 760 11 35/ 9120 “Türführung” für 143,23 Euro netto. Auch das ist schon ein stolzer Preis für einen Winkel mit einer Rolle dran. Ich habe allerdings die Version, die Tom hat und keinen Gefangenentransporter.
      Viel Erfolg!

  42. Tom sagt:

    Preisentwicklung für Mercedes 711 für Verkäufe bei der VEBEG von 2014 bis 2020 ergänzt und Beitrag aktualisiert.

    • Ingo sagt:

      Apropos Preisentwicklung, der Wagen scheint ja eine gute Wertanlage zu sein. Wenn ich das hier sehe : https://home.mobile.de/AUTOHANDEL-WENDLER#ses_316160408 weiter unten in der Liste sind zwei silberne 711er Fensterbusse für 30000 €, jeder. Und die anderen Benz Busse sind auch fast geschenkt.

      • Tom sagt:

        Auch wenn die Preise für die Mercedes 711 natürlich bemerkenswert sind, mag ich es eigentlich nicht so, hier auch noch Werbung für die Händler zu machen. Reicht schon, wenn ich mich mitschuldig fühle für den Preisanstieg des Mercedes 711.

        Also Leute, für das Geld kriegt ihr auch schon einen neuen Kastenwagen in Wunschkonfiguration. Es muss kein Mercedes 711 sein. Nur weil ich beim Kauf zufällig über einen Mercedes 711 Fensterbus gestolpert und ganz zufrieden bin, ist das doch deswegen nicht das Nonplusultra.

        Und kauft bloß keinen Mercedes 407 für 26.700 €, nur weil der angeblich auf 3,5 Tonnen abgelastet ist. Das ist eine lahme Möhre hoch drei. Und hält mit langem Radstand die 3,5 Tonnen ausgebaut nie im Leben.

        • Ingo sagt:

          Naja, das sollte keine Negativwerbung gegen den Händler sein sondern einfach eine Erinnerung vor dem Kauf einfach mal nachzudenken was man wirklich will, ähnlich deinem Artikel über aaLKW (alte Allrad LKW).
          Und natürlich bist du verantwortlich für den Preisanstieg, genauso wie dafür das alle Flüsse mit Paddlern übervölkert sind das man die Flüsse trockenen Fusses überqueren kann 😉 … ich glaub du überschätzt da etwas …

          • Tom sagt:

            Na, da bin ich ja beruhigt. Hatte die Preisentwicklung für den Mercedes 711 nur mit meinen Blogaktivitäten in Korrelation gesetzt. Bin da wohl einer Scheinkorrelation aufgesessen. Und hab vielleicht tatsächlich mit meinem Beitrag gegen den Kauf alter LKWs eher dazu beigetragen, dass sich die Händler etwas weniger oft die Hände reiben. Das war zumindest die Absicht.

            Insofern störe ich mich nicht an negativer Werbung. Ganz im Gegenteil. Aber jeder Link ist ein Link ist Werbung.

  43. Wolle sagt:

    Hallo Martin, hallo Tom, danke für die Nachricht -ich denke die Schiebetüre hat mit der “Knastausstattung”. weniger zu tun. Ich baue jetzt erst mal auf Tom`s Lineal oder Zollstock und auf eine Bastelvorlage. Dann wird es schon gehen.

  44. Wolli sagt:

    Jawohl, die ist das grösste Problem! War, wie gesagt, eine Trennwand drin, so dass das Ding jetzt von der Türe aus kommend einfach im “Nichts” endet.
    Unten würde ich noch mal beim “Freundlichen” versuchen, ich hatte in meinem ersten Ansatz andere Preise genannt bekommen (werde die Herren mal mit der Teilenummer konfrontieren).
    Gruss

  45. Jörn sagt:

    Hey – super Webseite – rate mal, zu was mich das inspiriert hat …

    Hab mir auch so ne Kiste gekauft – sieht aus wie neu!
    Sollte mal langsam das Martinshorn abklemmen … Tatütata …
    Werd erst mal unverbaut und ungedämmt den Originalsound genießen
    Danke für die vielen Infos … 😉

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