ᐅ Alle Details zum DIY-Hubbett: Mechanik bis Matratze

Muss zu meinen Bastelberichten nach nunmehr 2 Jahren Hubbett-Nutzung noch ein paar Details preisgeben. Von der selbst gebauten Hubbett-Mechanik bis zur Baukastenmatratze. Gab einfach zu viele Fragen. Verstehe ich. Wusste am Anfang auch nicht so genau, wie ich das Hubbett ins Fahrerhaus des Kastenwagens baue. Ist bei mir zwar ein Mercedes T2 neu. Aber prinzipiell lässt sich das natürlich auf jedes andere Fahrzeug so übertragen.

Damit etwaig noch offene Fragen (und die Antworten) leichter von der Hand gehen, habe ich die einzelnen Abschnitte extra mal durchnummeriert. Die Fotos vom Hubbett im Fahrerhaus stammen aus verschiedenen Bauabschnitten.

1. Rahmen für das Hubbett bauen

Das ist eigentlich der einfachste Schritt. Ein rechteckiger Rahmen aus Aluprofilen. Möglichst leicht, möglichst stabil und möglichst kostengünstig. Es läuft also auf einen Kompromiss hinaus. Der Kompromiss waren bei mir Alu-Vierkantrohre

50 x 30 x 3 mm. Hat sich bewährt. Der Rahmen sollte den maximal verfügbaren Platz zwischen dem Rahmenprofil über der Windschutzscheibe und der auskragenden Halterung für die Schiebetür gut ausfüllen. Der Hauptrahmen und Träger für die Hubbett-Mechanik im Kastenwagen ist bei mir 170 cm x 85 cm groß. Denkt daran, dass an den Seiten noch die Schwerlastauszüge neben den Hubbettrahmen passen müssen. Vor den hinteren Rahmenteil muss wiederum noch ein Rechteckrohr für den hinteren Auszug passen. Alle Angaben sind natürlich immer in Fahrtrichtung.

Ausziehbare Hubbett-Mechanik im Kastenwagen, Hubbett selbst bauen im Wohnmobil T2 Vario Sprinter

Die Alu-Vierkantrohre sind an den Ecken mit Aluminiumwinkeln vernietet. Die einzelne Schraube im Bild ist Teil der Verschraubung eines Schwerlastauszugs.

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An den Seiten sind zusätzlich Aluminiumbleche als Knotenbleche vernietet. Das steift die Konstruktion aus und macht sie stabiler. Die Bleche sind 3 mm dick und stammen aus der übrig gebliebenen Innenverkleidung in meinem Fensterbus.

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2. Liegefläche mit Schwerlastauszügen vergrößern

Ein Hubbett von 170 cm x 85 cm ist schon mal ganz nett für eine Person. Will aber zu dritt da oben schlafen. Also muss das Hubbett doppelt so groß werden. Gelöst wird das über zwei Vollauszüge. Die können logischerweise nur maximal 85 cm lang sein, da das gesamte Hubbett ja zusammengeschoben hoch unter die Decke gehoben werden muss. Die Korpusse der beiden Schwerlastauszüge tragen je 80 kg und sind seitlich außen auf den Rahmen geschraubt. Jeweils 3 x M6. Dazu gibt es extra solche Montageöffnungen.

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Den Auszug selbst habe ich mit 2 Schrauben M6 und je einem massiven Stahlwinkel mit einem weiteren Alu-Vierkantrohr verschraubt.

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3. Ausziehbaren Lattenrost bauen

Letztlich braucht man 2 Lattenroste, die sich beim Zusammenschieben der gesamten Hubbett-Mechanik ineinander schieben. So sieht es aus, wenn das Hubbett zusammengeschoben ist. Die ein bisschen vorstehenden Latten werden im Kastenwagen nach hinten rausgezogen. Die anderen bleiben, wo sie sind. Auf dem Auszugsteil liegen die Latten nur lose auf. Unter dem Holz ist hinten ein Alustreifen verschraubt, der sich mitbewegt und ein Verrutschen verhindert.

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4. Seitenführung für das Hubbett im Kastenwagen

In meinem ursprünglichen Plan waren wie auch im Hubbett des MB 1124 seitliche Schienen vorgesehen. Hab da ganz schön Zeit investiert. Nachgedacht. Schablonen gebastelt.

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Aluprofile zugesägt.

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Alles Quatsch. Das klemmt nur und ist total überflüssig. Stattdessen ist jetzt neben dem Einstieg der Schiebetür an der B-Säule eine Holzwand verbaut. Diese Trennwand dient als Garderobe, aber auch als Seitenhalt für das Hubbett. Damit wird vor allem etwas Querstabilität erzeugt, damit das Bett nicht seitlich gegen die Fenster schwingen kann. Dazu ist oben ein Schlitz gesägt, in den der Schwerlastauszug genau reinpasst. Das ist seit 2 Jahren die ganze seitliche Führung unseres Hubbetts. Und wir schlafen zu dritt da oben. Geht manchmal sehr dynamisch zu. Also keine Angst. Das reicht.

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5. Hubbett-Mechanik und vorgespannte Zentralwelle selber bauen

Kernidee der Hubbett-Mechanik im Kastenwagen war die vorgespannte Gurtwelle. Das ist nichts anderes als ein Aluminiumrohr mit einem Kugellager, das auf einer durchgehenden Gewindestange läuft. entscheidend sind nicht die absoluten Maße, sondern dass die 4 Bauteile der Hubbett-Mechanik zusammenpassen.

  • Durchmesser der Gewindestange als Achse für die Mechanik: 10 mm.
  • Außendurchmesser der beiden Kugellager: 26 mm
  • Durchmesser der Hauptwelle außen: 31 mm.
  • Außendurchmesser der Schiebestücke zum Klemmen der Gurte: 40 mm

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Auf die Welle habe ich noch 2 weitere Rohrstücke mit jeweils 2 Schlitzen für die Gurte aufgesteckt und vernietet.

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Das sieht kompliziert aus, ist aber ganz einfach und leicht zu bauen. Ja, und das ist seit 2 Jahren der einzige Halt für das Hubbett. Hier im Bild sind die Gurte in Endlage zu sehen. Hier ist das Hubbett also ganz unten. Das Hubbett liegt nirgendwo auf, sondern hängt frei an der Decke.

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6. Befestigung des Hubbetts an der Fahrerhausdecke

Oben unter der Decke ist eigentlich nichts, wo man die Gurte festschrauben kann. Man könnte natürlich durch die Dachhaut schrauben. Aber das ist natürlich nicht so ideal. Also innen ein Blech vorgeschraubt. Das 3-mm-Alublech ist ausschließlich mit 6 Nietmuttern M8 am umlaufenden Kastenprofil verschraubt. Oben sind schon die Löcher für die Gurtaufnahmen zu sehen.

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Die Gurtaufnahme ist dann nur ein Stück Stahlblech, um die der Gurt gewickelt ist. Verschraubt wieder mit 2 Nietmuttern M8. Das Alublech ist steif genug und hält nunmehr seit zwei Jahren das Hubbett mit 2 bis 3 Schläfern und so ca. 200 kg Gesamtgewicht.

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7. Transport des Hubbetts während der Fahrt (obere Position)

Im Fahrbetrieb wird das Hubbett mit zwei Spanngurten unter der Decke verzurrt. Dazu gibt es über der Frontscheibe und am Kastenprofil auf Höhe der B-Säule jeweils 2 Ringmuttern M8. Befestigt natürlich wieder mit Nietmuttern. Das ist einfach und hält. Da klappert nichts.

8. Untere Position des Hubbetts

Die untere Position des Hubbetts habe ich mit Bedacht so gewählt, dass ich die Kopfstützen montiert lassen kann. Dadurch ist zwar oben etwas weniger Platz, dies reicht aber vollkommen aus. Aber ich habe den Vorteil, im Notfall auch mal mit abgelassenem Hubbett fahren zu können.

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Lichte Höhe zwischen Sitz und Unterkante des Hubbetts sind ca. 70 cm. Da kann ich mit etwas eingezogenem Kopf noch fahren. War mir wichtig, dass das Wohnmobil auch voll belegt und mit allen Betten noch fahrbereit bleibt. Selbst mit umgedrehtem Beifahrersitz. Und außerdem will ich natürlich keine Kopfstützen demontieren. Das geht viel zu schwer.

Wenn man die Kopfstützen abbauen würde, könnte man das Hubbett auch bis auf Höhe der Sitzlehnenoberkante bzw. Oberkante Lenkrad noch mal um 20 cm weiter absenken. Dann fahre ich mit dem runtergelassen Hubbett aber keinen Meter mehr.

9. Kräftegleichgewicht der Hubbett-Mechanik im Kastenwagen

Mein Ziel war ja, dass das Hubbett leicht funktioniert. Habe keinen Bock, 50 Kilo Hubbett-Mechanik unter die Decke zu wuchten. Wollte aber auch keinen elektrischen Antrieb. Also sind 2 Zugfedern verbaut. Wenn das Hubbett nach unten sinken und dabei die Zentralwelle drehen will, werden die Federn gespannt. Die beiden Federn sind mit Ringschrauben M6 am Rahmen des Hubbetts und mit verknoteten Stahlseilen an der Zentralwelle befestigt. An der Welle gehen die Stahlseile natürlich durch ein gebohrtes Loch.

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Im nächsten Bild sind die Federn voll gespannt. Das Hubbett ist in der unteren Lage mit sämtlichen Auflagen, Matratzen und Bettzeug in etwa im Kräftegleichgewicht.

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Könnte die Federn natürlich noch straffer einstellen. Aber dann kriege ich das Bett nicht mehr runter. Insofern wird die Vorspannung immer ein Mittelweg bleiben. Jetzt muss ich schon ein wenig nach unten drücken, dass es in der Schlafposition zu liegen kommt.

Zum Anheben setze ich mich auf den Fahrersitz und drücke mit etwa 10 kg Kraft nur die linke Seite des Hubbetts nach oben. Den Rest und die ganze rechte Seite übernehmen die Federn. Die Gurte rollen sich dabei auch automatisch ein. Dann sichere ich das Bett unter der Decke mit 2 Spanngurten an jeweils 2 mit Nietmuttern in die Dachholme geschraubten Ringösen und gut ist.

10. Gurtführungen am Hubbett nachrüsten

Die Gurte laufen über die Ecken des Hubbetts. Die scharfen Aluminiumkanten sind natürlich für die Gurte problematisch. Also Gurtführungen basteln. Dazu habe ich mir Aluminiumbleche recht komplex gebogen und zugeschnitten. Ja, ich weiß. Das kann man kaufen. Aber das ist doch nur halb so schön.

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Jetzt laufen die Gurte schön weich um die Kanten. Allerdings kann es durchaus mal passieren, dass ein Gurt noch über die seitliche Aufkantung rutscht. Da könnte man noch mal einen Deckel nachrüsten, damit der Gurt vollkommen sicher über die Führung läuft. Aber das Risiko ist überschaubar.

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11. Ausziehen des Hubbetts

Wenn das Hubbett ganz heruntergelassen ist, halte ich mit einer Hand den vorderen Teil fest und ziehe mit der anderen den Auszug raus.

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Das Hubbett wird jetzt kippelig. Also hänge ich das ausgezogene Bettteil noch einmal an beiden Seiten an der Decke auf. Auch hier wieder mit einfachen Spanngurten in M8-Ringösen. Die Ringösen sitzen natürlich wieder in Nietmuttern. Logisch. Bei mir gibt es nur Nietmuttern und Spannbänder. Auf die vordere Kante ist als Kopfstoßschutz ein Gummiprofil geschraubt. Hatte da erst Armaflex kleben. Aber das Gummiprofil aus dem Gruppenkraftwagen ist wesentlich besser.

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Hier ist noch mal ein Blick von seitlich unten. Man sieht gut, wie weit das Hubbett in der Schiebetür steht und wie die Hubbett-Mechanik nach oben abgespannt wird. Insgesamt also an 6 Punkten. Viermal die Gurte und zweimal diese Spannbänder. Auf der Sitzgruppe kann man noch gut unter dem Hubbett sitzen.

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12. Genug Platz im Hubbett im Fahrerhaus

So entsteht ein schönes großes Bett mit einer Grundfläche von 170 x 170 cm. Die Matratze allerdings ist mit 170 x 200 cm deutlich größer als die Unterlage. Wir schieben die immer bis vor an die Windschutzscheibe. Und leicht rund geschnitten, passt sich die Matratze auch gut an das Profil der Frontscheibe an. Da fallen die Kissen nicht runter. Das Tuch lassen wir meistens sogar weg und schlafen mit freiem Rundumblick. Die Decke ist übrigens mit 2 × 19 mm und einmal 9 mm Armaflex und dann mit Kunstleder beklebt. Darüber sitzt noch das Tropendach. Da wird es nicht so schnell heiß im Bett. Zur Belüftung bleiben die Fenster ein Stück unten.

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Je nachdem, wie der Bus steht, schlafen wir in alle 4 Richtungen. Manchmal auch gleichzeitig. Das wechselt ständig. Und zwischen den Fenstern sind ja auch ca. 190 cm Platz. Das reicht auch mir mit knapp 1,80 für bequemes Schlafen. Die Lücken zwischen dem Bett und dem Fenster werden dann von Kopfkissen gefüllt. Dabei gibt es 53 cm Kopffreiheit unter der vorderen Dachluke und 47 cm Kopffreiheit auf Höhe der Windschutzscheibe. Ist nicht viel, aber reicht. Da stört eher die Schiebetürmechanik. Ausziehbare Hubbett-Mechanik im Kastenwagen, Hubbett selbst bauen im Wohnmobil T2 Vario Sprinter

Also reicht das Hubbett für mich und zwei Kinder vollkommen aus. Wenn später mal alle größer werden, könnte ich ja einen zweiten Auszug, einen Überauszug oder eine Art Verlängerung konstruieren, die man an die bisherige Hubbett-Mechanik im Kastenwagen anstecken kann. Aber das hat noch Zeit.

13. Matratze im Hubbett

Bis jetzt haben wir auf 2 normalen, nur 8 cm hohen Matratzen geschlafen. Will hier gar nicht öffentlich machen, woher und wie alt die Matratzen sind. Nun ja. Hab mich jedenfalls mal nach einer neuen Wohnmobilmatratze für das Hubbett umgesehen. Nun muss die Matratze möglichst flach sein. Je flacher die Matratze im Wohnmobil ist, umso besser. Allerdings meist auch umso härter. Der eine kommt damit klar, der andere wieder nicht. Vor dem Hintergrund stark differierender Wünsche von 7 Leuten bin ich im Zuge meiner Recherchen für eine neue Wohnmobilmatratze bei der schwäbischen Traumfabrik hängen geblieben. Besonderheit dieser Matratze ist die individuelle Anpassbarkeit. Die Matratze wird auf Maß gefertigt und ist auf meinen Wunsch hin 170 × 200 cm groß. ich glaube, die fertigen sogar runde  Matratzen und Sonderformen. Aber da hätte ich ja das genaue Maß der Windschutzscheibe aufnehmen müssen. Da ist es viel einfacher, eine Schablone zu basteln und auf die Matratze zu übertragen. Der Schaumstoff schneidet sich ja leicht.

Der blaue, untere Teil der Hülle ist gummiert und dadurch rutschfest. Da kann die Matratze vorn am überstehenden Teil zur Frontscheibe hin nicht runterrutschen.

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Die eigentliche Innovation steckt aber unter der Matratzenhülle. Zur Wohnmobilmatratze wird eine Menge verschieden bunter, verschieden harter Schaumstoffeinsätze mitgeliefert, die man rausnehmen und austauschen kann. Da muss ich nicht mehr überlegen, ob ich nun eine harte oder weiche Matratzen nehme. Jetzt kann sich jeder seinen eigenen Matratzenteil zurechtbasteln. Eine Do-it-Yourself-Matratze sozusagen. Passt doch zu mir und meinem selbst gebauten Hubbett. Und so kommt diese Matratze meinem Traum, es den verschiedenen Hart-Weich-Schläfern in meiner Familie recht zu machen, schon ziemlich nahe. Eine Matratze von der Traumfabrik halt.

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Infos und Bauteile für die Hubbett-Mechanik

Die wichtigsten Bauteile für die Hubbett-Mechanik im Kastenwagen:

  • Alu-Rahmen: Rechteckrohr 50 x 30 x 3 mm
  • 2 Lattenroste
  • Schwerlastauszüge: 2 Stk. zu je 80 kg Tragkraft
  • Kugellager: 2 Stk Nr. 215252 (Innen 10 mm, außen 26 mm)
  • Zugfedern 15 kg / 45 cm Dehnung: 2 Stk. / RZ-153DX
  • Alu-Rundrohre für Antrieb und Schiebestück: 1 x innen 26 mm, außen 30 mm und 1 x innen 31 mm, außen 40 mm
  • Sicherheitsgurt für Aufrollmechanik: 48 mm breit, Bruchlast 2900 daN
  • Anpassbare Wohnmobilmatratze SleepMyWay: Klick

Die Bauteile und Werkzeuge für die Hubbett-Mechanik im Kastenwagen sind normal gekauft. Die Matratze wurde mir von der Maier’s Bettwaren GmbH aus dem schwäbischen Bad Boll kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Allerdings hat die Matratze auch einen Riesennachteil: Die ist in meiner Familie mittlerweile heiß begehrt. Werde die wohl nicht im Bus behalten dürfen. Muss bestimmt weiter auf den alten Einzelmatratzen schlafen. Und natürlich liege gerade ich immer auf der Ritze. Wenn nicht die Einzelmatratzen gleich ganz auseinanderrutschen.

Nun ja. Wenigstens hoffe ich, dass ein paar noch offene Fragen zur Hubbett-Mechanik im Kastenwagen beantwortet sind. Ansonsten wisst ihr ja, wozu die Kommentarfunktion da ist. 🙂

Alle Beiträge zum Hubbettbau

Alle Beiträge zum selbstgebauten Hubbett:

1. Hubbett im Kastenwagen selber bauen: Idee und Planung

2. Rahmen und Lattenrost bauen

3. Aufhängung mit vorgespannter Zentralwelle

4. Von der Hubbett-Mechanik im Kastenwagen bis zur Matratze: Alles DIY

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2 Antworten

  1. Marco sagt:

    Super toller Beitrag. Danke für deine Mühe. LG Marco

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