ᐅ Schweden: Wohnmobilvergleich im Lager am Frykensee

Nun aber wollen wir wirklich mal nach Karlstad und zum Frykensee. Klassisches Lagerleben genießen. Und die Haarwäsche ist auch mal wieder dran. Aber vor Abfahrt waren wir erst noch einmal an unserem Grimsholmer Privatstrand baden.

Grimsholmen: Susean-Mündung

Grimsholmen: Susean-Mündung

Aber nicht lange. Denn alle wollen nun endlich nach Karlstad. Schönes Wetter hin, schönes Wetter her. Also sind wir über Göteborg und Trollhättan zum Vänernsee gefahren, von dem man allerdings kaum etwas sieht. Unterwegs haben wir uns den zweiten Teil von Harry Potter (genial gelesen von Rufus Beck) angehört. Bei dieser Unterhaltung für alle Altersgruppen könnte ich völlig ungestört 1.000 km am Tag fahren. Und so vergingen auch diese 400 km wie im Fluge. 18:00 Uhr noch eine kurze, aber konzertierte Einkaufsaktion in Karlstad. Kurz vor Ladenschluss.

Eine diesmal sehr kurze Einkaufsaktion in Karlstad

Eine diesmal sehr kurze Einkaufsaktion in Karlstad

Die kleinen Jungs waren einerseits ganz schön enttäuscht, dass wir schon so schnell in Karlstad und nur so kurz einkaufen waren. Andererseits freuen sie sich auf den „Driftparkplatz“ am unteren Frykensee. Und natürlich stehen wir genau da, wo wir in den letzten 4 Jahren schon mit 3 verschiedenen Fahrzeugen gestanden haben, zuletzt 2015 mit dem MB 1124. Das war mal wieder die Gelegenheit für eine kleine Familienumfrage zum beliebtesten Wohnmobil. Und da steht der MB 711 nach wie vor ganz oben. Für eine etwas größere Familie sind halt Sitzkomfort, Aussicht und Platz in einem übergroßzügig verglasten, ähm verlexanten Fensterbus unschlagbar. Und ein legaler 100er Schnitt sowie ein Verbrauch von weniger als 2 l Diesel pro Person und 100 km sind auf längeren Etappen auch nicht zu verachten.

Kaum angekommen, hat unser Vierter ganz allein ein schönes Lagerfeuer entfacht und unterhalten.

Stellplatz am Frykensee

Stellplatz am Frykensee 2017 mit dem MB 711 D

Auf dem Lagerfeuer wurde dann für die langhaarigen Familienmitglieder ein großer Bottich warmes Wasser zubereitet. So eine Outdoor-Haarwäsche ist eigentlich ganz einfach: Zuerst mal im See baden und die Haare nass machen. Dann vor den Bottich setzen und die Haare hinten ins Wasser hängen. Gut ist, wenn ein Friseurgehilfe nun mit einer Schüssel warmes Wasser über die Haare gießt. Da bleibt das Shampoo im Eimer, den man anschließend in den Abwassertank schütten kann. Ganz einfach. Und vor allem muss man kein Wasser sparen wie beim Duschen im Wohnmobil.

Vorbereitung der Outdoor-Haarwäsche

Vorbereitung der Outdoor-Haarwäsche

Doch die Outdoorkopfwäsche ist noch ausbaufähig. Ob es Klappbadewannen gibt? Oder ob ich das kleine Boot mit heißem Wasser fülle? Mal sehen. Man muss dann ja auch das Badewasser irgendwie in den Abwassertank kriegen.

23:14 Uhr: Abendröte ohne Ende

23:14 Uhr: Abendröte ohne Ende am Frykensee

So gegen 22:30 sind fast alle im Bett verschwunden. Nur mein Jüngster wollte noch am Lagerfeuer bleiben. Also saßen wir noch bis fast um Mitternacht am Feuer und haben dem langen und schönen Sonnenuntergang zugesehen.

Frykensee / 412 / 1.227 km

Eigentlich wollten wir am Frykensee noch einen Tag bleiben, aber am nächsten Tag zogen wir wetterbedingt weiter und fanden ohne große Stellplatzsuche einen neuen tollen Badplats.

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3 Antworten

  1. Nomadpix sagt:

    Hallo! Ihr könnt euch die Haare auch mit Roggenmehl waschen.
    Ja, richtig gehört 😉 das Mehl mit Wasser etwas mischen und dann damit die Haare waschen wie mit Shampoo, nur dass es eben nicht schäumt. Das funktioniert erstaunlich gut und ist absolut öko und somit kann man das auch draußen machen. In einer Dusche im Camper würde ich das nicht tun, weil sich das Mehl zu sehr im Tank absetzt.
    Hier ein Link zu detaillierten Infos: Link
    Liebe Grüße und viel Spaß!

    • Tom sagt:

      Vielen Dank für den Tipp, der genau zur richtigen Zeit kommt. Gerade auch durch die Walsafari sind jetzt alle noch sensibler, was Plastikverpackungen und Umweltverschmutzung angeht.

      • Nomadpix sagt:

        Sehr gerne! Roggenmehl (kein Vollkorn) funktioniert wirklich super, es gibt aber auch Olivenölseifen, aber das bekommt nicht jedem Langhaar so gut 😉 klick dich mal durch den Zero Waste Blog, davon kann man viel für den Camper übernehmen!

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