ᐅ Testbericht Unimog U1300L: Laster mit Macken

150 km im Unimog sind ein Test, ob ein originaler U1300L als Reisefahrzeug auf Pisten, Sand und Straße was taugt.

Testfahrt Unimog U1300L am Athos

Testfahrt Unimog U1300L am Athos

Der U1300L muss in die Werkstatt

Heute steht also die Überführung des schon gestern beräumten und geputzten Unimog von Simonas Petras nach Thessaloniki an. Der alte Bundeswehr-Unimog U1300L mit über 200.000 km auf der Uhr muss mal grundlegend überholt werden. Dazu soll ich den in die Werkstatt nach Thessaloniki mitnehmen, denn nach der sommerlichen Reparaturaktion an der Kupplung läuft der U1300L zwar wieder, hat aber eine lange Mängelliste.

Der Unimog wird geputzt

Der Unimog wird geputzt

Hab durch die von den Katzen zerfetzte Isomatte nicht lange und nicht besonders gut geschlafen. Liege ja nur auf dem blanken Betonboden neben dem Unimog. Aber das ist immer noch besser, als um ein Bett zu betteln. Da ich die Zwänge eines Klosters nicht besonders mag, mache ich auch mein Frühstück selbst. Heute wieder Apfelmus auf dem Werkstattbrenner. Lecker.

Stärkung vor der Unimog-Testfahrt im U1300L

Stärkung vor der Unimog-Testfahrt im U1300L

Keine Ahnung, was die Mönche denken. Aber so richtig können die mich nicht einordnen. Sorry, ich interessiere mich für das Mönchswesen, wie ich mich auch für alte Unimog interessiere. Und nein, ich werde weder Mönch noch professioneller Unimog-Schrauber. Ich nutze nur mal meine Freizeit für mein persönliches Vergnügen. Heute also für eine Testfahrt mit dem Unimog, die nebenbei auch eine Überführungsfahrt in die Werkstatt ist. Also bye-bye, Simonos Petras. War schön hier.

Abschied von Simonos Petras zur Unimog-Testfahrt im U1300L

Abschied von Simonos Petras zur Unimog-Testfahrt im U1300L

Pisten-Test des Unimog U1300L

Am Athos gibt es zunächst nur Piste. Dafür braucht man weder einen Unimog noch Allrad oder überhaupt irgendein besonderes Fahrzeug. Aber ja, der Unimog fährt da auch. Nur etwas langsam. Komme dem Land Rover jedenfalls nicht hinterher.

Unimog-Testfahrt im U1300L auf dem Athos

Unimog-Testfahrt im U1300L auf dem Athos

Aber klar, der Unimog ist natürlich kein Rennauto. Und die Pisten sind noch viel zu gut, als dass der hochbeinige U1300L irgendeinen Vorteil gegenüber dem Land Rover hätte. Also nein, ich hole nicht auf. Das Führungsfahrzeug wartet nur ab und zu.

Defender und Unimog auf der Testfahrt nach Dafni

Defender und Unimog auf der Testfahrt nach Dafni

LKW-Fähre aufs Festland

Am Hafen in Dafni ist es nicht so einfach, weil der Unimog ja keine reguläre Zulassung für Griechenland hat. Stattdessen gibt es irgendwelche Schreiben, Bestätigungen und Formulare der Klöster. Während die kleine Fähre Agia Anna in den Hafen Dafni einläuft, muss der Land Rover noch mal zurück und irgendein fehlendes Dokument holen.

Fähre Agia Anna im Hafen Dafni mit dem Kloster Xeropotamou

Fähre Agia Anna im Hafen Dafni mit dem Kloster Xeropotamou

Dann lässt mich die Hafenpolizei auf die andere, größere Fähre. Der Unimog wird auf der Panagia Eggintria ganz eng zwischen den Holztransportern eingestapelt.

Unimog U 1300 L auf der Fähre von Dafni nach Tripiti

Unimog U 1300 L auf der Fähre von Dafni nach Tripiti

Bleibe aber diesmal gleich im Unimog sitzen und fange schon mal den Testbericht zum Unimog an. Merke dabei aber schon, dass das Unimog-Fahrerhaus auf Dauer recht unbequem ist. Und da will ich heute schlafen. Noch dazu ohne (funktionierende) Isomatte. Na danke.

Unimog U 1300 L auf der Fähre von Dafni nach Tripiti

Unimog U 1300 L auf der Fähre von Dafni nach Tripiti

Die Fähre hält zwar in Ouranoupoli, aber alle LKWs fahren weiter bis Tripiti. Mist, da kann ich ja gar nicht mehr zum Bäcker gehen und auch nicht mal nach dem Grenzwall schauen. Aber ich kriege den Unimog zwischen den ganzen Vierachsern wirklich nicht raus.

Mercedes SK 3535 auf der Fähre von Dafni nach Tripiti

Mercedes SK 3535 auf der Fähre von Dafni nach Tripiti

Dann von der Fähre runter.

Fahrt mit dem U 1300 L von der Fähre

Fahrt mit dem U 1300 L von der Fähre

Test des Unimog auf Straße und Strand

Merke beim Test auf der richtigen Straße erstmal, wie langsam so ein Unimog ist. Eigentlich hört bei 50 km/h im achten Gang die Wohlfühlphase auf. Das danach fühlt sich nicht mehr gut an. Fahre daher ab und zu mal rechts raus, damit die großen Laster überholen können.

Unimog U 1300 L vor dem Supermarkt

Unimog U 1300 L vor dem Supermarkt

Dann an den Strand von Ierissos. Sieht doch voll unimogmäßig aus, oder? Das wäre das richtige Foto für einen begeisterten Testbericht vom U1300L.

Unimog U 1300 L am Strand

Unimog U 1300 L am Strand

Allerdings braucht man für solche Stellplätze in der ersten Reihe nun wirklich keinen Unimog. Hab im Sommer mit dem Mercedes 711 Wohnmobil genau an derselben Stelle am Strand von Ierissos gestanden.

MB 711 am Strand von Ierissos

MB 711 am Strand von Ierissos

Hier ist jetzt im Herbst überhaupt niemand mehr, und es ist eine Wohltat, völlig befreit eine Runde im Meer zu schwimmen. Wirklich schön.

Baden am Strand von Ierissos

Baden am Strand von Ierissos

Fahre danach ein Stück den Strand lang, denn hier liegen überall Reste von Styroporkisten herum, aus denen ich mir eine neue Isomatte bauen könnte. Komme dabei an einer kleinen Wohnmobildauersiedlung vorbei. Natürlich fast alles Deutsche. Ein 1222er könnte vielleicht Werkzeug dabei haben, falls ich was brauche. Der Unimog ist ja für die Testfahrt zur Werkstatt völlig leergeräumt.

Wohnmobilstellplätze am Strand von Ierissos

Wohnmobilstellplätze am Strand von Ierissos

Fahre aber trotzdem erstmal weiter den Sandstrand lang. Ein richtiger Testbericht zum U1300L würde jetzt die Offroad-Qualitäten hervorheben und den Unimog schräg von unten mit einem Steinchen vor dem Vorderrad fotografieren. Tatsächlich schafft es jeder Ducato über diese Piste. Aber klar, der Unimog braucht hier natürlich auch keinen Allrad. Wozu auch, der macht den Karren ja noch langsamer.

Test Unimog U1300L am Strand von Ierissos

Test Unimog U1300L am Strand von Ierissos

Gibt weiter hinten ein paar schöne Felsen und natürlich noch eine Menge Strandgut. Finde sogar ein passendes Stück Schaumstoff. Das ist zwar eklig und schon fast verwittert, aber die obere krümelige Schicht kann ich ja abkratzen. Das Unimog-Fahrerhaus sieht jedenfalls schon gleich viel wohnlicher aus. Bin mir nur nicht sicher, ob ich unten im Fußraum oder oben auf den Sitzen schlafe.

Test des Unimog-Müll-Betts im U1300L

Test des Unimog-Müll-Betts im U1300L

Dann wieder zurück zu den ganzen Wohnmobilen. Ein Vater kommt mit seiner kleinen Tochter an der Hand und will sich die Feuerwehr angucken. Da erlebe ich bei meinem kleinen Test gleich den Sympathiebonus als den wichtigsten Vorteil des Unimog. Wobei ja genau genommen nicht der Unimog das Interesse weckt, sondern die rote Farbe und die Blaulichter.

Unimog U1300L als Feuerwehr mit Sympathiebonus

Unimog U1300L als Feuerwehr mit Sympathiebonus

Rumplige Testfahrt im Unimog nach Thessaloniki

Der Strand ist super. Aber technisch gesehen fahre ich lieber heute noch nach Thessaloniki. Nicht, dass ich morgen Stress wegen irgendeines Defekts am Unimog kriege und dann den Rückflug verpasse. Für meinen Testbericht ist es egal, ob ich abends fahre oder früh.

Testfahrt Unimog U1300L

Testfahrt Unimog U1300L

Trödele also bei der Testfahrt im Unimog U1300L immer mit 50 bis 60 km/h über die Berge von Chalkidikí. Halte auch mal an und mache ein Foto. Im Hintergrund der Gipfel des Athos.

Testfahrt Unimog U1300L auf Chalkidikí

Testfahrt Unimog U1300L auf Chalkidikí

Der U1300L hat ja 8 Vorwärtsgänge und in der unteren Gruppe vier Rückwärtsgänge. Nutze aber normalerweise nur die letzten 4 Gänge in der oberen Gruppe. Also Anfahren im 5. Gang. So bei 30 km/h kann man eigentlich schon in den achten Gang schalten und ab da ist Schluss mit Schalten.

Testfahrt Unimog U1300L im Reisemodus

Testfahrt Unimog U1300L im Reisemodus

So doll kann man gar nicht aufs Gaspedal drücken, wie der Unimog langsam ist. Dabei wird zwar der Krach immer lauter, aber die Geschwindigkeit nicht schneller. Zumindest in der Originalkonfiguration. Dazu kann ich nach drei Stunden in der kleinen Hütte kaum noch sitzen. Also mit dem 711er hätte ich in derselben Zeit die doppelte Strecke abgerissen und gar nicht gemerkt, dass ich unterwegs bin.

Da vermittelt der Unimog ein wesentlich archaischeres Fahrgefühl. Kann kaum noch aufs Gas drücken vor lauter Widerstand. Also Unimog fahren macht auf der Straße wirklich keinen Spaß. Nee, so ein U1300L der Bundeswehr ist nichts zum Reisen auf normalen Straßen oder Pisten. Also nicht ohne Splitgetriebe und eine wesentlich schnellere Übersetzung.

Drehzahl und Geschwindigkeit des Unimog beim Test

Drehzahl und Geschwindigkeit des Unimog beim Test

Polizeistress auf der Unimog-Testfahrt

Die Unimog-Werkstatt liegt ganz am anderen Ende von Thessaloniki und ist eher nicht so günstig für eine Übernachtung. Fahre also noch ein Stück um die Ecke und rückwärts ins Gemüse. Ist eine alte Erschließungsstraße für ein nie gebautes Wohngebiet. Aber ziemlich schlammig bis sumpfig. Und ich will den Unimog ja nicht unbedingt hier versenken. Bleibe also relativ weit oben stehen.

Ende der Testfahrt im Unimog U1300L

Ende der Testfahrt im Unimog U1300L

Irgendwie sieht man den Mog noch von der Straße. Jedenfalls scheint eine Feuerwehr im Gelände die Aufmerksamkeit der Leute zu erregen. Und so bleibt ein Smart stehen, leuchtet mit den Scheinwerfern voll ins Gebüsch und fängt an zu telefonieren. Ist doch klar, dass der die Polizei ruft. Fahre also vor auf einen LKW-Parkplatz und warte ab.

Die beiden grantigen Polizisten haben einige Fragen, was ich hier warum wieso weshalb und überhaupt mit diesem Feuerwehr-Unimog mache. Aber die Situation entspannt sich ganz schnell, da ich den Unimog ja nicht primär für den Testbericht rumfahre, sondern zur Werkstatt bringen soll und natürlich die passenden Papiere dabei habe. Vor allem so ein Schreiben vom Kloster, dass genau ich genau diesen Unimog genau heute zu genau dieser Werkstatt um die Ecke fahren soll, macht Eindruck.

Durch die vielen Klosterstempel bekommt die Kontrolle  schon mal eine ganz neue Richtung. Als ich dann aber vorschlage, dass wir ja die Mönche anrufen könnten, sind die beiden Polizisten ganz perplex und fragen mich, ob ich wirklich die Telefonnummer von einem Mönch hätte.

Nun würde ich es um diese späte Stunde nicht drauf ankommen lassen und sage, dass die Mönche jetzt bestimmt nicht zu erreichen sind. Aber ja, ich kann da bei einem Mönch anrufen. Da kippt das Verhör völlig. Sie bitten mich, ihre beiden Namen dem Mönch zu geben, damit er sie irgendwie ins Gebet einschließen kann und reichen mir tatsächlich einen Zettel mit ihren Namen.

Verstehe jetzt, wie man sich als Mönch in orthodoxen Ländern fühlen muss. Jedenfalls geht es dann nur noch um den Heiligen Berg und ich zeige noch ein paar Bilder von der Besteigung des Athos. Da sind alle zufrieden und ich kann hier auf dem LKW-Parkplatz stehen bleiben, solange ich will. Und ja, die Namen habe ich wirklich durchgegeben.

Och, hätte ich doch mal ein Selfie mit „meinem“ Mönch gemacht. Aber auf diese spontane Idee beim Abschied habe ich dann monastisches Unbehagen gespürt und natürlich sofort zurückgerudert. Will schließlich niemandem zu nahe treten. Und die Mönche wissen bestimmt, dass so ein Foto dann bei jeder Verkehrskontrolle missbraucht wird.

Übernachtung im Fahrerhaus des Unimog

Okay, ich habe also auch ohne Selfie meinen Freifahrtschein. Bin allerdings trotzdem im Fahrerhaus des Unimog eingesperrt, denn zwei große Hunde laufen draußen rum und bewachen die LKWs. Baue mir also das Bett und kann auch ganz gut liegen. Nur ist mein Bett im Fahrerhaus des Unimog mit maximal 175 cm ziemlich kurz, und die Sitze sind zudem nicht besonders breit. Aber es geht so.

Zum Glück gibt es in der Nacht keine weiteren Störungen. Kann trotz der beengten Verhältnisse im Unimog ganz gut schlafen. Ist natürlich kein Vergleich mit einer Nacht im Freien am Athos. Aber für den Testbericht zum U1300L kann ich vermerken, dass das Schlafen im Unimog-Fahrerhaus selbst ohne aufwendige Umbauten geht. Wenn das aber mein Unimog wäre, und ich da öfter schlafen müsste, würde ich mir da ein Bett wie im GAZ-66 reinzwirbeln.

Übernachtung im Fahrerhaus des Unimog U1300L

Übernachtung im Fahrerhaus des Unimog U1300L

Transfer des Unimog zur Werkstatt

Früh regnet es draußen wie verrückt. Rausgehen kann ich immer noch nicht, denn bei jeder Bewegung sind die Hunde sofort auf Hab-Acht.

Wachhunde vor dem Unimog U1300L

Wachhunde vor dem Unimog U1300L

Also kurzes Frühstück und schneller Start. Wobei es mit dem Unimog so schnell nicht losgeht, denn der muss erst ewig die Luftkessel aufpumpen, bis die Bremsen lösen. Als erstes zur Mülltonne, damit ich das ganze eingesammelte Strandgut für mein Bett loswerde.

Unimog U1300L am Ende der Tesfahrt

Unimog U1300L am Ende der Tesfahrt

Dann in die Unimog-Werkstatt von Thessaloniki. Und da ist es mal richtig geil.

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5 Antworten

  1. Orthodoxer Leithammel sagt:

    Und die Namen waren ??

    • Tom sagt:

      Ich hab die Namen auf alle Fälle durchgegeben und erinnere mich sehr gut an die Antwort. Kann nur nicht mehr nachschauen, da ich mit jedem neuen Handy die alten Chats lösche. Vielleicht liegt der Zettel ja noch im Unimog neben den Mini-Ikonen.

  2. Christian sagt:

    Ha, wenn ich ganz viel Platz und Zeit und Geld hätte, würde ich mir auch einen 435er kaufen. Ich mag die Dinger, das ist doch mal geballte Technik! Klar, so ein Auto mit OM 352 und kurzen Achsen ist ev. nicht so das Fahrzeug für die Autobahn – das wird laut und ungemütlich und teuer. Klar, das geht mit dem OM 366 A und langen Achsen schon besser. Leider nur noch teurer und auch nicht wirklich sparsam.
    Egal, ich mag diese Autos wirklich gerne. Auch, wenn hin und wieder der eine oder andere Simmering undicht wird und man möglichst oft nach unzähligen Ölständen schauen sollte. Klar, der Gammel ist bei Mercedes normal, das kennen wir ja alle.
    Nun ja, mit einem U1300 könnte ich aus meinem mikroskopisch kleinem Wald Holz holen, das würde mir richtig Spaß machen! Von der Ladekante mal abgesehen. Und mit den richtigen Reifen könnte ich auch bei schlechtem Wetter unsere Wiese mal von ganz unten befahren – cooler Gedanke.
    Unimogs sind wirklich tolle Fahrzeuge. Bei der Bundeswehr durfte ich die recht ausgiebig fahren.
    Trotzdem würde ich keinen U1300 gegen unseren stinknormalen 711 tauschen. Klar ist die Unimog-Technik ganz großes Kino. Aber wann braucht man das mal? Viel Technik muss gewartet werden, selbst an einem „simpelen“ U1300 drehen sich unglaublich viele Wellen und Zahnräder – was für ein Aufwand.
    Ein Unimog ist ein tolles Hobby für überzeugte Schrauber mit recht großen finanziellen Mitteln.
    Wenn so ein Auto richtig gut gewartet und umgebaut ist, kann man da vermutlich an den A… der Welt mit fahren. Für den „Hausgebrauch“ macht so ein Auto allerdings recht wenig Sinn. Unsere Grundstücke sind mit einem Deutz 5206 ganz gut bedient und mit dem „langweiligen“ 711 kommt man recht schnell und sparsam erstaunlich weit.

    • Tom sagt:

      Wenn man die maximale Koffergröße auf dem Unimog anschaut, ist so ein U1300L der größtmögliche Aufwand für den kleinsten Erfolg.

      Aber ja, wenn man erst mal in Hinterafrimerien ist und alle Straßen hinter sich gelassen hat, dann macht der Unimog Sinn.

  3. Christian sagt:

    Oh ja, das passt wirklich, lache jetzt noch…

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