ᐅ Schalldämmung im Wohnmobil: Serie, Sonderausstattung und Verbesserungen

Bei unserem MB 711 D ist die Schalldämmung schon ganz gut. Schließlich hat der Bund nicht gegeizt und den T2 neu (Baumuster 669) mit der Sonderausstattung X51 bestellt und ausgeliefert. Und X51 heißt ganz vielversprechend geräuscharmes Fahrzeug nach § 49 StVZO. Muss mal untersuchen, was alles zur originalen Schalldämmung im Wohnmobil dazugehört. Und natürlich die Schalldämmung auffrischen bzw. weiter verbessern.

1. Schalldämmung im Fahrerhaus

1.1 Schalldämmung auf dem Blechfußboden im Fahrerhaus

Auf dem Blechfußboden im Fahrerhaus war bis auf die extra dicke und recht schwere Bodenmatte nix. Keine Ahnung, ob diese Gummischalldämmmatten Serie oder Sonderausstattung sind. Leider ist vor allem die linke Matte nicht mehr so toll. Regelrecht durchgetreten. Rechts geht es noch. Aber links brauche ich wohl mal eine neue Matte. Nur scheint es das Ersatzteil A6706800003 nicht mehr zu geben.

Jetzt aber ist der ganze Boden im Fahrerhaus einschließlich des mittleren Gangs um den Schalthebel herum zum Schallschutz 3-fach mit Bitumenschwerfolie beklebt. Das sind bei 30 Matten pro Lage zusammen mit den übrigen Bitumenplatten an der Wand zum Vorbau also insgesamt ca. 100 Antidröhnmatten. Hab’s nicht genau gezählt. Aber so ungefähr.

Mehr geht nicht, da sonst der Druckschalter für die Motorbremse nicht mehr bedienbar wäre. Eine Matte von 20 x 20 cm wiegt 405 Gramm. 1 m² bringt 10 kg auf die Waage. Das macht also 40 kg Bitumenschwerfolie auf dem Blechfußboden im Fahrerhaus. Da pläppert nichts mehr.

Schalldämmung im Wohnmobil Serie, Sonderausstattung und Verbesserungen

Nun hatte ich die Bitumenschwerfolie ja sowieso noch da. Mittlerweile weiß ich aber, dass es da noch etwas Besseres gibt. Problem bei Bitumenschwerfolien ist nämlich, dass sich der Bitumen mit der Zeit durchtritt. Zumindest dort, wo immer der Schuhabsatz ruht. Die bessere Folie ist auf der Oberseite härter beschichtet, sodass diese Matten nicht durchgetreten werden können. Nun gut. Jetzt ist es egal. Beim nächsten Mal vielleicht.

1.2 Schalldämmung der Frontwand im linken Fußraum

Das Stehblech vorn links war original ungedämmt. Hab zwischen der Pedalerie so gut es ging erstmal Bitumenschwerfolie verklebt.

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Die Kunststoffverkleidungen im Fußraum waren rückseitig mit Schaum beklebt. Oder besser: Da war vor 25 Jahren mal welcher.

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Im Prinzip ist hinter der Kunststoffverkleidung der vorderen Frontwand genug Platz. Im oberen Bereich fast 10 cm. Die Verkleidung bekommt also auf der Innenseite 3 cm dicke Schalldämmmatten SoniWave.

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Passt, ohne groß zu schnitzen. Musste allerdings die Bitumenschwerfolie am Boden ein bisschen einschneiden, damit die Verkleidung noch richtig sitzt. Besser wäre, erst die Verkleidung zu bauen und dann die Bitumenschwerfolie zu verlegen. Oder die Kunststoffverkleidung unten ein wenig zu kürzen.

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Muss hier auch mal bildlich dokumentieren, wie die Verkleidung befestigt wird. Diese grauen Karosserieclipse werden von außen in den weißen Unterbau gedrückt und halten sich dort mit den kleinen Zacken fest. Gelöst wird durch eine Vierteldrehung des grauen Bippusses. Korrekt heißen die Clipse A0019881242 Verschluss Oberteil und A0019881242 Verschluss Unterteil. Da brauche ich noch welche.

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1.3 Schalldämmung der Frontwand im rechten Fußraum

Im rechten Fußraum ist an der Frontwand ebenfalls ziemlich viel Technik verbaut. Weiß noch gar nicht, was das alles ist. Jedenfalls macht Bitumenschwerfolie nur nach Demontage Sinn. Lasse das also erstmal so. Muss ich später mal erforschen.

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Aber auf der Innenseite der Verkleidung lassen sich schon noch ein paar Streifen Schalldämmmatten verkleben.

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1.4 Schalldämmung der Türen

Original ist das äußere Blech der Türen von innen mit einer Schwerfolie beklebt. Die ist auch noch dran und in recht gutem Zustand. Hab die Folie mal versucht abzuziehen. Gut zu sehen in dem mittleren großen Loch.

Aber die hält. Lasse die Schwerfolie also drin. Zusätzliche Schalldämmung passt aber nicht so richtig in die Türen. Entweder weil das Fenster Platz braucht oder das durch die Fensterdichtung eindringende  Wasser nach unten ablaufen muss. Eine Möglichkeit wäre, die innere Verkleidung der Türen nochmals mit Schalldämmung zu bekleben. Wollte aber keine Bitumenschwerfolie unter die Aluminiumplatte kleben, da dann die Türgriffe, Fensterheber und Türöffner Probleme machen. Gerade die Fensterheber passen ja jetzt schon nur noch mit abgeschliffenem Drehteller auf die Vielzahnwelle. Und die Türverkleidung aus 3 mm dicken, mit Filz beklebten und mit Kunstleder bezogenen Aluminiumplatten dämmen ja auch. 

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1.5 Dämmung der Decke im Fahrerhaus

Natürlich würde auch die Decke im Fahrerhaus ohne Schalldämmung vibrieren, brummen und dröhnen. Auch deswegen ist die Fahrerhausdecke bei mir im Kastenwagen mit 2 x 19 mm und 1 x 9 mm Armaflex beklebt. 47 mm dick.

Darauf ist Kunstleder geklebt. Das Kunstleder bringt zwar schalltechnisch nichts, sieht aber besser aus. Und da darunter ja noch das Hubbett hängt, haben wir lärmtechnisch von der Decke her keine Probleme zu erwarten. So ein Hubbett mit Matratzen und Auflagen dämmt wie verrückt. Und der Bus wird ja nicht von der Prinzessin auf der Erbse gefahren.

1.6 Schalldämmung im Armaturenbrett

Hinter dem Armaturenbrett gab es an einigen Stellen wahrscheinlich lose hineingestopften Dämmschaum. Der war allerdings vollkommen zerbröselt und ließ sich mit dem Staubsauger raussaugen.

Also einmal alles neu machen. Schließlich geht es hier um das Entdröhnen großer Blechflächen fast in Ohrenhöhe. Erstmal auf allen Blechen Bitumenschwerfolie aufkleben. Anschließend wird jede freie Fläche mit SoniWave beklebt.

1.7 Schall- und Wärmedämmung im restlichen Kastenwagen

Original gab es im restlichen Kastenwagen an den Seitenwänden und unter dem Dach Mineralwolle und mit Filz bezogene Aluplatten. Das war das erste, was rausgeflogen ist. An den Seitenwänden im Bereich der Sitzgruppe ist dann direkt auf dem Blech Bitumenschwerfolie verklebt. Darüber ist dieser Teil des Kastenwagens schon lange mit insgesamt 3 Lagen Armaflex gedämmt. Erst 2 x 19 mm zwischen den Profilen und dann noch einmal eine Schicht 9 mm Armaflex obendrüber. Darüber dann großflächig Kunstleder.

2. Schalldämmung im Motorraum

2.1 Innere Motorabdeckung

Die innere Motorabdeckung gehört bestimmt nicht zur Sonderausstattung, sondern ist Serie. Aber die macht natürlich viel aus. Das weiß jeder, der schon einmal den OM 364 angelassen hat, während die innere Motorabdeckung demontiert war. Wenn man das Ding aufsetzt, ist plötzlich Ruhe im Bus. Habe erst überlegt, diese Motorabdeckung auch auf der Innenseite zum Bus auch mit Bitumenschwerfolie zu bekleben und dann zu verkleiden. Das könnte aber dann zu eng werden und doof aussehen. Zwar ist die innere Motorabdeckung schon ziemlich dick. Aber es gibt nichts, was man nicht noch verbessern könnte.

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Die Motorabdeckung wird zusätzlich mit einer großen Platte Bitumenschwerfolie (50 x 100 cm) beklebt, die als Hitzeschutz zusätzlich mit Aluminium kaschiert ist (SoniHeavy Alu). Nachdem die große Platte ordentlich in der Sonne geköchelt hat, passt sie sich nicht nur in einem Stück an die gesamten komischen Formen der inneren Motorabdeckung an, sondern scheint sogar zu halten.

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Wirklich grandios wie sich die kalt so steife Platte unter Hitze verformen lässt. Und wie der Kleber hält. Da verzichte ich auf die eigentlich vorgesehenen Aluminiumhalteleisten. Letztlich hat sogar eine einzige Platte im Format 50 x 100 cm ausgereicht. Und es ist kaum was übrig geblieben.

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2.2 Stehbleche im Motorraum

Die Stehbleche quer im Motorraum sind bei mir original nicht gedämmt. Da ist auch schwer ranzukommen, da hier viele technische Bauteile verschraubt sind. Versuche mal mein Bestes und klebe in die Zwischenräume Dämmmatten.

2.3 Kotflügel rechts

Original ist bei mir nur der rechte Kotflügel auf der Standheizungsseite mit Schalldämmmatten beklebt. Die sind auch noch in einem guten Zustand.

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Da mache ich erstmal nichts weiter.

2.4 Kotflügel links

Der in Fahrtrichtung linke Kotflügel aber war komplett nackig. Und der lässt sich natürlich perfekt mit SoniWave bekleben. 5 cm dick. Sieht gut aus. Hält. Dämmt.

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2.5 Schalldämmung der äußeren Motorhaube

Ebenfalls unklar ist, ob die mit Schalldämmschaum beklebte Motorhaube zur Serienausstattung gehört. Hier ist der Schaum allerdings nach 25 Jahren sowieso abgebröckelt.

Der Rest wird abgezogen und weggesaugt. Dann verklebe ich (etwas zu optimistisch) 5 cm dicke Schalldämmmatten SoniWave. Kann jetzt die Motorhaube auch nachts auf dem Zeltplatz fallen lassen. Also theoretisch zumindest. Denn praktisch ist die 5 cm Dämmmatte zu dick. Die Haube lässt sich nicht nur leise, sondern gleich gar nicht mehr schließen. Muss also aufwendig nachschnitzen. Hätte ich doch mal nur die 3 cm Dämmmatte genommen. Aber egal, nun klebt die 5 cm Matte und lässt sich auch nicht mehr so einfach wieder ablösen. Eigentlich müsste ich unter der Haube ein Kind hinsetzen, das nachsieht, wo es klemmt. Aber selbst der Jüngste ist schon zu groß. Dann fällt mir die Sache mit der Schuhcreme ein. Also alle vorstehenden Teile einschmieren.

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Und schon gibt es einen schönen Abdruck auf der Dämmmatte. Da weiß ich, wo ich noch nachschnitzen muss.

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Fluche vor mich hin. Die schöne Dämmmatte. Wie sieht denn das aus. Aber wenigstens geht die Motorhaube jetzt zu.

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2.6 Motortunnel

Den Motortunnel, also das Blech zwischen Motor und Amaturenbrett, habe ich im ersten Anlauf ganz vergessen. Und zwar was den Rost als auch was die Schalldämmung im Wohnmobil angeht. aber gerade dieses Blech ist für die Schalldämmung ziemlich wichtig. Da passt nicht viel hin. Versuche es mal mit einer alubeschichteten Bitumendämmmatte (soni Heavy Alu).

Natürlich muss die Matte erst mal schön in der Sonne heiß werden. Dann anpassen und grob zuschneiden. Schließlich verkleben und nachschneiden.

3. Lärmkapsel unter dem Motor

3.1 Hintere Lärmkapsel unter Motor und Getriebe

Unter Motor und Getriebe ist bei mir ein riesiger Kasten (ca. 115 x 110 cm) verbaut. Das Ding nennt sich Lärmkapsel und ist auf der Innenseite gedämmt.

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Nebenfunktion ist, dass die Lärmkapsel auch den ein oder anderen Öltropfen auffängt. Habe gerade keine Lust, das Ding sauber zu machen und neu zu bekleben. Bleibt erst mal so.

3.2 Vordere Lärmkapsel unter dem Motor

Na sowas. Meinen Recherchen nach gibt es allerdings nicht nur den bei mir verbauten, hinteren Teil der Lärmkapsel. Sondern auch ein vorderes Teil. Das fehlt bei mir aber. Nur die Aufhängungen am Rahmen sind vorhanden. Wahrscheinlich hat das Ding beim Ölwechsel gestört und wurde irgendwann weggelassen. Schade. Aber die vordere Lärmkapsel (A6685204623) kann ich ja mal nachbauen. Ist ja nicht mehr als eine Hülle mit innen verklebtem Dämmschaum. Könnte man gleich mit einem Motorunterfahrschutz kombinieren.

3.3 Ummantelter Auspufftopf

Teil der Sonderausstattung X51 ist auch ein ummantelter Auspufftopf. Hmm. Ich habe letztes Jahr erst einen neuen Auspuff verbaut. Da aber nicht darauf geachtet, dass dieser auch in einer ummantelten Ausführung angeboten wird. Nun gut, das mache ich vielleicht beim nächsten Mal. Oder bastle eine Ummantelung selbst. Oder vielleicht ist der Auspuff ja ummantelt? Egal, das lasse ich so.

4. Weitere Infos, Material und Bezugsquellen

4.1 Mercedes Bestellnummern

  • SA-Code X51: Geräuscharmes Fahrzeug nach § 49 StVZO
  • SA-Code 49 044075/01 ummantelter Auspufftopf und zusätzliche Geräuschisolierung
  • A6685204623 Geräuschkapsel vorn für 454,75 €
  • A6685204123 Geräuschkapsel hinten für 593,65 €
  • A6694900001 Auspufftopf (Weiß nicht, ob der ummantelt ist.)
  • A6706800003 Bodenbelag links in Aerograu (Gibt’s nicht mehr)
  • A6706800403 Bodenbelag rechts in Aerograu
  • A6706800107 Motorabdeckung innen zum Fahrgastraum
  • A0019881242 Verschluss Oberteil (graue Karosserie Clipse zum Einstecken für 0,70 €)
  • A0019881242 Verschluss Unterteil (weiße Halterung Karosserie Clipse)

4.2 Bestelltes Material für die Schalldämmung im Wohnmobil

Vor der Bestellung habe ich mir einen Plan gemacht, was ich maximal an Material für die Schalldämmung im Wohnmobil verbauen könnte. Und dann für eine vollständige Motorraumdämmung im Mercedes T2/Vario 6 Schalldämmmatten mit 5 cm Stärke bestellt:

  • Hintere untere Lärmschutzkapsel unter dem Motor 115 x 110 cm (2 Platten soni WAVE á 5 cm + Reste)
  • Vordere untere Motorkapsel / Unterfahrschutz: 100 x 100 cm (2 Platten soni WAVE á 5 cm)
  • Motorklappe: 180 x 60 cm (2 Platten soni WAVE á 5 cm – hier würde ich aber heute 3 cm Dämmschaum verkleben)

Dazu kommen 4 selbstklebende Schalldämmmatten mit 3 cm Stärke:

  • Seitenverkleidung im Motorraum /Kotflügel: 2 x 60 x 60 cm (1 Platte soni WAVE á 3 cm)
  • Oberseite der vorderen Radhäuser im Motorraum 2 x 50 x 50 cm (1 Platte soni WAVE á 3 cm)
  • Stehbleche im Motorraum 2 x 70 x 60 cm (1 Platte soni WAVE á 3 cm + Reste)
  • Stehbleche im Fahrerhaus: 2 x 60 x 50 cm (1 Platte soni WAVE á 3 cm + Reste)

Und schließlich noch Bitumenschwerfolie:

4.3 Was würde ich heute aus Erfahrung bestellen?

Nach der Schalldämmung im Wohnmobil würde ich anderes Material bestellen. Für eine erste Grundschalldämmung reichen eigentlich die folgenden Mengen. Der Rest ist Spielerei.

Körperschalldämmung Bodenblech

  • Eine Lage auf dem Bodenblech im Fahrerhaus braucht etwa 1,5 m² Bitumenschwerfolie.
  • 15 mm Bitumen passen problemlos unter den Bodenbelag.
  • Macht bei 3 Lagen und 5 mm Dicke etwa 4 bis 5 m² Schwerdämmfolie.
  • Die Schwerfolie verarbeitet sich am besten heiß und in so großen Stücken wie möglich.
  • Qualitätsmerkmal ist das Gewicht: Meine Schwerfolie hat 10 kg/m² und ist 5 mm dick. Das geht natürlich auch dünner, dann aber nur in mehreren Lagen.
  • Achtet auf mögliche Ausdünstungen. Billiges Bitumen stinkt. Gutes ist mit einer Schutzschicht überzogen.
  • Sorry, ich habe hier leider keine Bezugsquelle gefunden. War ein privater Restekauf vor ein paar Jahren: Bitumenschwerfolie mit 10 kg/m²

Körperschalldämmung im Motorraum

  • Das Material für die Innenseite des Motorraums muss schwer, hitzebeständig und am besten mit Aluminium beschichtet sein.
  • 1 Platte 100 x 50 cm soni HEAVY Alu reicht für die Innenseite der Motorabdeckhaube.
  • 1 Platte 100 x 50 cm soni HEAVY Alu für den Motortunnel. Also das Blech über dem Motor. Die Platten kleben derartig gut, dass ich da jetzt auch überkopf keine Bedenken mehr habe.
  • Macht also 2 Platten zu je 100 x 50 cm: Klick

Luftschalldämmung Motorraum / Vorbau

  • 4 Platten soni WAVE 100 x 50 x 5 cm (2x Motorklappe, 1x Kotflügel, 1x innere Verkleidung der Frontwand).
  • Wer nicht schnitzen mag, sollte nur 3 cm Luftschalldämmung bestellen.
  • Macht 4 selbstklebende Schalldämmmatten 30 oder 50 mm zu je 100 x 50 cm: Klick

4.4 Weitere Infos

  • Ein bisschen Theorie zum Schallschutz: Wiki
  • Die Dämmung des restlichen Kastenwagens ist genauso wichtig. Da geht es aber vor allem um den Wärmeschutz. Doch der Schallschutz ist ein angenehmer Nebeneffekt.

Die nächste Tour geht zum Eminem Konzert nach Hannover. Bin gespannt, was die Schalldämmung im Wohnmobil bringt. Nicht, dass ich den Motor gar nicht mehr höre. Das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

Die Schalldämmmung für das Wohnmobil (soni Wave und soni Heavy Alu) wurde mir von soniflex kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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1 Antwort

  1. Tom sagt:

    Hab mal die Schalldämmung des Motortunnels (2.6) ergänzt. Hatte ich doch glatt vergessen…

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