ᐅ Slowakei / Ungarn: Ab jetzt zu zweit

Der heutige Tag begann für uns recht zeitig: Bereits 5:30 Uhr gingen wir daran, aufzuräumen und alles zu verstauen. Gleichzeitig mussten wir ein Problem lösen, das wir alle schon lange vor uns her geschoben hatten.

Auf Radtour durch Osteuropa

Auf Radtour durch Osteuropa

Wir waren ja von Anfang an in 2 leistungsmäßig recht unterschiedlichen, unabhängigen Zweiergruppen gestartet und hatten die Strecke in die Slowakei nur aufgrund der anfänglichen Pannen zu dritt absolviert. Auf den Bergetappen der letzten 1000 km hat sich aber gezeigt, dass eine Gruppe 6000 Trainingskilometer in den Beinen hatte und die Tour nach Bulgarien und zurück entsprechend sportlich angehen wollte, während das Ziel der anderen Gruppe eher im spontanen Genussradeln lag.

So haben wir nach dem für heute ersten, 10 km langen Anstieg gemeinsam beschlossen, dass wir alle gemeinsam die große Tour von 6000 km in den verbleibenden 5 Wochen rein leistungsmäßig nicht schaffen würden. M und F wollen die Sache nun etwas ruhiger angehen und ihren Radurlaub allein fortsetzen, sich noch Ungarn ansehen und dann langsam nach Hause fahren. Also verabschiedeten wir uns herzlich und jede Gruppe fuhr in ihrem Tempo allein weiter.

Kurz vor Stratena gab es eine Tunnelsperrung. Ohne Rücksicht auf die Dunkelheit zu nehmen, fuhren wir in den Berg ein. Trotz “Licht” an beiden Rädern haben wir so gut wie nichts gesehen und konnten uns fast nur nach dem hellen Ausgang richten.  Auf langweiligen Strecken rollten wir dann bis zur ungarischen Grenze, an der die Abfertigung schnell und unkompliziert erfolgte. Am Abend quartierten wir uns auf dem Campingplatz in Eger ein. Und obwohl wir mit unseren Schülerausweisen fast nichts bezahlten, konnten wir am Abend das erste Mal seit 11 Tagen warm duschen.

Pod Lesok – Stratena – Roznava – Safarikovo – Banreve – Ozd – Eger (184 / 1237 km)

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