ᐅ Ukraine: Am Schwarzen Meer nach Osten

Der Campingplatz Odessa ist ja nun eher schlammig und dreckig.

Etwas schlammiger Campingplatz Odessa

Etwas schlammiger Campingplatz Odessa

Aber das Meer ist schön. Also waren alle noch baden. Und zwar immer schön mit Blick auf Odessa.

Dann haben wir ohne Diskussion unsere „7“ Sachen gepackt und den Zeltplatz ohne Reue verlassen. Auch die Potemkintreppe von Odessa wollte sich niemand mehr ansehen. Also fuhren wir auf kleinen Straßen am Meer entlang nach Osten. Unterwegs kaufte ich zwar wieder einen Sack Weinbergpfirsiche, aber egal wie viele es sind, nach einer Stunde sind alle Pfirsiche aufgegessen.

Kurz vor Rybakiwka (Рибаківка) haben wir einen annehmbaren Zeltplatz gefunden, den unsere Kinder sofort ins Herz geschlossen haben. Über eine lange Treppe gelangten wir hinunter ans Meer.

Und natürlich errichteten die Kinder gemeinsam eine Sandburg.

Am Nachmittag hat es kurz gewittert, sodass wir zunächst im Anhänger Schutz suchen mussten. Am Abend waren wir noch einmal baden und sind dann die 3 km am Strand entlang bis ins Dorf Lugowe Beach (Лугове Пляжна зона) gelaufen.

Dort haben wir den ehemals ziemlich mondänen Charakter nur noch erahnen können. Dennoch waren die halb verfallenen Ferienanlagen voll belegt, und auch am Strand waren Kindertheater, Restaurants und Schießbude gut besucht. Wir kamen in einer Pizzeria unter und aßen wunderbare Pizza Margherita.

Danach sind wir in stockdunkler Nacht oben auf der Straße zurück zum Zeltplatz gelaufen und haben dabei die Sternschnuppen gezählt.

Odessa / Одеса – Solowinij Gaj (Солов’їний Гай) | Ukraine | 70 km | 1750 km

Am nächsten Tag geht es bei Cherson über den Dnjepr weiter nach Osten.

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Eine Antwort

  1. Tom sagt:

    Mit dem Reisebericht von der ukrainischen Schwarzmeerküste fange ich mal an, unsere damaligen Reiseberichte von der Krim zu deprivatisieren. Macht zwar ein bisschen Arbeit, die ganzen Fotos so zuzuschneiden, dass keine Kinder zu sehen sind. Aber das bin ich der Ukraine schuldig.

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