Schottland: Kein Stellplatz am Loch Lomond

Obwohl die Nacht vor dem besten Strandrestaurant der Hebriden schön und ruhig war, ist es doch kein Platz, um länger zu verweilen. Auch das Wetter war nicht gerade einladend. Und nach Hause wollen die Kinder ja sowieso langsam. Da helfen auch keine frischen Brötchen zum Frühstück mehr.

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Ohne viel zu fragen, fuhr ich noch nach Oban, einem idyllisch gelegenen Tiefwasserhafen, und von dort über sehr kleine Straßen durch das schottische Hochland.

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Hier oben im Hochland sind viele Straßen auf 7,5 Tonnen beschränkt. Da haben wir ja zum Glück kein Problem mit dem Mercedes 711.

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Nur gefallen die velen Kurven und Steigungen sowie die allgemein sehr unebenen Straßen nicht allen.

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Dafür bietet die Strecke aber zahlreiche schöne Ausblicke und eine Menge schottischer Hochlandrinder.

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Am Loch Lomond, dem größten schottischen See, sah ich plötzlich eine steil zum See hinab führende Piste, die zu einem traumhaften Stellplatz führte. Da zudem gerade auch die Sonne hervorbrach, hielten wir uns hier eine Weile auf und aßen auch gleich zu Mittag.

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Dann aber begannen schon die Fragen, wie lange ich noch auf den kleinen Straßen herumfahren will und wann endlich die Autobahn nach Hause käme. Und niemand würdigt diesen fantastischen Stellplatz direkt am Loch Lomond. Wobei wir natürlich bei genauer Betrachtung schon ziemlich schief stehen.

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Also weiter. Es dauerte aber noch ein Stück, bis wir in Glasgow auf die Autobahn in Richtung Süden fuhren.

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In Conder Green südlich von Lancaster fanden wir einen passenden Parkplatz und gingen im Licht der untergehenden Sonne noch einmal durch das umgebende Marschland spazieren.

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Am Abend spielten wir dann im Schein des Akku- Baustrahlers noch ein paar Runden Skat. Hab schließlich den Elektroplan fürs Wohnmobil erst als Rohinstallation umgesetzt.

Loch Ceran – Oban – Loch Lomond – Glasgow – Carisle – Lancaster (436 km)

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