ᐅ Marokko: Der verworrene Souk von Fés

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Tatsächlich lag heute früh zumindest etwas Schnee. Also fuhren wir erst einmal ohne Frühstück los, um das Auto warm zu kriegen. Die Gegend mit den vielen Bäumen und dem Schnee war richtig unmarokkanisch. Auch als wir später aus dem Gebirge herauskamen, wurde es nicht besser: Alles war grün – also so ein richtiges, sattes Grün, nicht so ein staubiges Grün wie in den Oasen – und es regnete sogar.

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In Fes fanden wir nach einigem Hin und Her einen Parkplatz zu Füßen des großen Souks. Wir liefen aber erst einmal falsch und außen um die Medina herum. Am oberen Tor starteten wir dann unsere Tour.

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Dank des aufgezeichneten GPS-Tracks wussten wir auch immer, wo wir schon waren und wo wir uns in Bezug zum Auto befanden.

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Weil mir die sich langweilenden Händler leidtaten, wollte ich immer irgend etwas kaufen, aber meinem Sohn war das gar nicht recht.

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Mit Müh und Not durfte ich nach 2 Stunden am Ende der Tour wenigstens noch saure Oliven, frische Erdbeeren, Gurken, Bananen und Orangen sowie ein Sandwich mit Pommes und Ei kaufen – aber erst, als mein Großer schon im Auto saß. [Anm.: Okay, 3 Kilo saure Oliven waren vielleicht doch etwas zu viel – irgendwann konnte ich die nicht mehr riechen, sehen oder schmecken …]

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Von Fés aus fuhren wir dann zügig nach Nordwesten ans Meer – zu zügig, denn ich musste völlig korrekt 300 DH Strafe bezahlen, weil ich mit 69 statt mit 60 km/h unterwegs war. Dabei führten mir die auch mit deutschen Plätzchen unbestechlichen Polizisten voller Stolz ihr neues Lasermessgerät aus Deutschland vor. Letztlich hatte ich aber Glück, weil vor mir ein langsames Auto fuhr, dass ich nicht überholen konnte.

Am Meer in Larache fanden wir zwar einen schönen Sonnenuntergang, aber leider keinen Zeltplatz.

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Also rasten wir im Windschatten eines blauen Mercedes-W123-Taxis noch die 80 km bis Tanger. Dank der Ortskenntnis des straff vorausfahrenden Taxis hatten wir die Strecke trotz der Dunkelheit in einer Stunde bewältigt. In Tanger habe ich dem Fahrer an einer Ampel gedankt und die letzte Tüte unserer Weihnachts-Schoko-Kekse übergeben. Er war erst recht verdutzt, hat sich aber dann sehr gefreut und uns an der nächsten Ampel nochmals überschwänglich gedankt. Für Tanger hatten wir dann endlich wieder vernünftiges Kartenmaterial auf den Handys, sodass mein Beifahrer mich durch die quirlige, abendliche Stadt auf einen ruhigen Zeltplatz lotsen konnte.

Strecke: Boulmane – Fes – Larache – Tanger

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