ᐅ Marokko: Unter Verlusten zum Thermalbad Abaynou

Mit der Zeit wird das viele Meer langweilig, so dass wir wieder ins Gebirge aufbrachen – dem warmen Wasser allerdings bleiben wir treu und peilen das Thermalbad Abaynou an. Vor Tan-Tan Plage spulte sich aber erst einmal die Lauffläche meines rechten inneren Zwillingsreifens ab. Obwohl der rechte äußere Reifen eine Beule hatte und schon lange zu platzen drohte, hielt er die ganze Last alleine und blieb standhaft. Das ist eben der unschlagbare Vorteil von Zwillingsreifen.

Zerstörter Zwillingsreifen am MB 407 D

Zerstörter Zwillingsreifen

Radmuttern lösen

Radmuttern lösen

Nur die Radmuttern habe ich ohne Verlängerung nicht abbekommen. Aber zum Glück hatten wir auch Personal “mit ordentlich Schmackes” dabei – da brauchte ich nicht einmal mein langes Gerüstrohr raussuchen, das ich für solche Fälle immer im Bus habe. Also gab es gleich zwei “neue” Pirelli-Räder und nach einer reichlichen halben Stunde war alles vergessen.

 

Radwechsel am MB 407 D

Radwechsel am MB 407 D

Hotel am Thermalbad Abaynou

Hotel am Thermalbad Abaynou

Tan-Tan Plage ließen wir unbesehen links liegen. Vor Goulimine musste sich der Afrique-Tankwart arg ins Zeug legen, um 72 Liter Diesel von Hand in meine Tanks zu pumpen, die noch nicht einmal richtig voll sind. Aber nach meinen Problemen mit der Dieselleitung mache ich die Tanks lieber nicht randvoll.

In Goulimine hatten dann wir ein paar Schwierigkeiten, den richtigen Weg nach Abaynou zu finden. Nun stehen wir hier direkt beim Thermalbad Abaynou am Hotel einer Französin, die ziemlich nett zu sein scheint.

Tarfaya – Tan-Tan – Goulimine / Guelmin – Abaynou, 370 km / 193.310 km

[Und am nächsten Tag haben wir in der Zeit bis zur Badöffnung noch Drusen aus dem Berg geschlagen und alte Berliet und Bedford LKW besichtigt.]

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.