ᐅ Marokko: Die Therme von Abaynou

Der Campingplatz in Tata steht nach dem gestrigen Unwetter total unter Wasser, die Suzuki aber im trocknen – das nenne ich Luxus. Aber sonst macht der Platz nicht viel her, ist mehr Bauhof als Stätte der Ruhe und Erholung. Naja – letzten Endes zählt ja sowieso nur der Blickschutz außenrum. Und der ist mir 20 DH wert. Wir setzten also unsere Fahrt durch Marokkos abgelegene Gegend fort und hin und wieder begegnete uns sogar ein Auto. Das Wetter wurde auch langsam besser, aber wir näherten uns ja nicht zu Unrecht dem “Tor zur Sahara”.

Dromedare auf dem Weg nach Abaynou

Dromedare auf dem Weg nach Abaynou

In Abaynou tat es dann auch schon wieder ein T-Shirt. Wir speisten und warteten, dass sich die Tore der (Tages-) Frauentherme für beide Geschlechter öffneten. Mit Einbruch der Dunkelheit begaben wir uns dann in das kreisrunde, etwa 1 m tiefe Becken. Als wir dann endlich allein waren, konnten wir es uns schön gemütlich machen. Der Mond brach ab und zu durch die Wolkendecke und spendete fahles Licht. Schade nur, dass man fast keine Sterne zwischen den Mauern sah, nur die Silhouetten der Palmen ringsum ragten über sie hinweg. Wir lagen mehr als 2 Stunden in dem mit 37°C angenehm warmen Wasser herum – wirklich ein Vergnügen.

Abaynou / 219.070 mls

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