ᐅ Marokko: Lustiger Teppichhandel in Er Rachidia

Dieselfahne des MB 407 D

Dieselfahne des MB 407 D

Gestern Abend kamen hier in Midelt noch zwei Land Rover 109 an, deren deutsche Besatzungen auch weiter nach Er Rachidia wollten. Aber sie hatten nur vier Wochen Zeit und waren dementsprechend gehetzt. Wir dagegen ließen uns mit dem Aufstehen und Losfahren reichlich Zeit. Nichtsdestotrotz waren aber auch wir schon bald am Pass nach Er Rachidia, dessen Serpentinen im dritten Gang mit gewaltiger Dieselfahne kein Problem waren.

Die Abfahrt war wirklich sehr interessant und endete schließlich in der Ziz-Schlucht. Dort herrschte rings um den Legionärstunnel akute Steinschlag- bzw. Felsbrockengefahr. In Er Rachidia wollten wir eigentlich nur unsere Gemüse-, Brot- und Getränkereserven auffüllen.

MB 407 D in Er Rachidia

MB 407 D in Er Rachidia

Also parkten wir den MB 407 D neben dem Gemüsemarkt und einigen vierbeinigen Transportmitteln.

Esel in Er Rachidia

Esel in Er Rachidia

Natürlich ist so ein marokkanischer Gemüsemarkt immer ein Erlebnis und viel besser als ein touristischer Souk.

 

Gemüsemarkt in Er Rachidia

Gemüsemarkt in Er Rachidia

Allerdings blieb es nicht bei Gemüse, sondern ich wollte meiner “Reisegruppe” spontan auch das Erlebnis Teppichhändler gewähren. Es war wie erwartet und gewohnt ganz lustig – vor allem dann, wenn man nicht wirklich einen Teppich braucht. Wir tranken Tee und sogar ich erwarb in einer ewigen Zeremonie zwar keinen Teppich, aber zumindest ein kleines Accessoire für meine Garderobe. Schließlich will gute Unterhaltung bezahlt werden. Und außerdem tue ich gern etwas für die heimische Wirtschaft.

Lustige Teppichhändler

Lustige Teppichhändler

Die Zeit bis zum Abend vertrieben wir uns noch mit einem Hamambesuch und einem wohlverdienten Nachmittagsschläfchen. Nach Ramadan, als alles gegessen hatte, waren die Straßen dann doch nicht so angefüllt mit schönen jungen Menschen wie ich dachte. Also mussten wir das Alternativprogramm fahren und zur Unterhaltung noch einmal Teppiche besichtigten. Anschließend frönte ich meinem neuen Hobby und tauschte wieder einmal 2 Kassetten gegen Berbermusik ein.

Im Dunkeln rollten wir noch auf den Campingplatz an der blauen Quelle von Meski.

Meski, 190.490 km

Am nächsten Tag sahen wir uns erst noch einmal die blaue Quelle von Meski an und fuhren dann weiter in das Tafilalt hinein.

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