ᐅ Unsere mobile Stromversorgung: Bilolite, Akkus und Solar im Rucksack

Das Handy ist unterwegs ein Alleskönner, braucht aber Strom. Viel Strom. Eine Vorstellung unserer Quellen für die Outdoor – Stromversorgung.

GPS-Check und "Wander"-Navigation mit Apemap und dem Nokia E7, Marokko 2013

GPS-Check und “Wander”-Navigation mit Apemap und dem Nokia E7, Marokko 2013

Die Zeit, in der ich mit Papierkarten wandern gegangen bin, ist bei mir 10 Jahre vorbei. Zwar liebe ich immer noch handgezeichnete Wanderkarten aus der Sächsische Schweiz, militärische Messtischblätter afrikanischer Wüsten oder zerfledderte Kompass-Karten aus Südtirol. Letztlich ist das Handy aber wesentlich praktischer. Schließlich ist es nicht nur detaillierte Wanderkarte und GPS-Gerät. Sondern gleichzeitig auch noch Fotoapparat und Tagebuch. Fahrkartenautomat und Musikanlage. Taschenlampe und Taschenrechner. Diktiergerät und Zeichenbrett. Naturführer und Reisehandbuch. Von der Büro- und Familienkommunikationsfunktion einmal ganz abgesehen. Doch ein Handy (derzeit mein Note 4) braucht Strom. Viel Strom.

Stromversorgung mit externen Akkus

Die sicherste Stromversorgung ist immer noch ein externer Akku. Ich habe schon einige verschlissen. Aus der Erfahrung mit 5 oder 6 externen Akkus denke ich mittlerweile, dass die Lebensdauer vor allem an der permanenten Benutzung hängt. Die Akkus, die ich nur ein paarmal für Wanderungen benutzt habe, haben das relativ schlecht vertragen. Mein derzeitiger externe Akku von Anker hält nun schon 2 Jahre. Er reicht mit etwa 20.000 mAh aus, um mein Handy drei- bis viermal aufzuladen und wird (von den großen Kindern) fast permanent benutzt. Vor allem hat der externe Akku keine Knöpfchen und wackligen Anschlüsse, die sonst immer abfliegen.

Stromversorgung mit dem Kocher

Stromversorgung mit dem Biolite - Kocher mit USB-Anschluss

Stromversorgung mit dem Biolite

Zusätzlich experimentiere ich aber auch mit anderen Stromquellen. Zum Beispiel mit meinem Biolite-Spezialkocher, von dem ich ursprünglich wegen des USB-Ladeanschlusses eines der ersten lieferbaren Exemplare beschafft habe. Mittlerweile kostet das Gerät nur noch die Hälfte. Der Biolite wird mit kleinen Stöckchen oder etwas Reisig betrieben – je kleiner, desto besser. Man muss zwar ständig nachlegen. Aber gerade das macht den Wert dieses Kochers aus. Die Kinder bleiben in der abendlichen oder morgendlichen Kälte in Bewegung. Haben gleichzeitig ein tolles Spielgerät. Der USB-Ladeanschluss funktioniert zwar, wird aber tatsächlich kaum benutzt. Der externe Akku ist einfach praktischer als dieser Stöckchensalat. Allerdings produziert der Kocher genug Strom, um den eingebauten Akku zu laden, mit dem das Gebläse betrieben wird. Hauptfunktion des Gerätes ist also nach wie vor das Kochen in Nadelwaldgebieten mit gesicherter Reisigversorgung.

Stromversorgung über ein Solarladegerät

Auf längeren Touren ist ein mobiler Akku zu schnell leer. Als Lösung habe ich hier ein Solarladegerät von Anker beschafft, das ich in Gegenden mit sicherer Sonnenversorgung und damit vor allem auf Wüstentouren dabei habe. Das Solarladegerät schafft es ohne Probleme, in 1 bis 2 Stunden sogar 2 Handys gleichzeitig aufzuladen und ist zudem ziemlich robust und praktisch. Obwohl ich mein Handy auch direkt an der KTM laden könnte, nehme ich doch in Marokko lieber das Solarladegerät mit, um nicht einmal mit leerer Batterie in der Wüste stehenzubleiben.

Also – perfektes Gerät, aber der Fremdstartanschluss für die Stromversorgung der KTM fehlt…

KTM 690 Enduro R mit dem Solarladegerät von Anker

KTM 690 Enduro R mit dem Solarladegerät von Anker

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2 Antworten

  1. Sascha sagt:

    Vielen dank für deine viele Arbeit , Guten Ideen und einen wirklich tollen Blog….
    Viele Grüße
    Sascha

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