Komposttoilette als Bausatz: Mehr Platz im Camperklo

Das Prinzip der Komposttoilette ist genial und alltagstauglich. Aber die Toilette muss kleiner werden. Mit einem neuen Bausatz.

Komposttoilette als Bausatz zum selber bauen, Erfahrungen mit dem Trennsystem

Erfahrungen mit dem Prinzip der Trockentrenntoilette

Vor dem Einbau meiner ersten Trockentrenntoilette hatte ich schon ein bisschen Respekt. Das klang so komisch. Muss ich da irgendwie anders aufs Klo gehen? Und riecht die Trockentrenntoilette nicht? Fragen über Fragen. Hatte also auf bewährte, fix und fertige Technik der Separett 9010 gesetzt. Bloß keine Selbstbau-Experimente bei diesem heiklen Toilettenthema im Wohnmobil.

Und die stylische Separett Villa 9010 bietet ja schon fast häuslichen Luxus. Diese Trockentrenntoilette sieht aus wie eine echte Toilette, benutzt sich wie eine echte Toilette und hat eine Akzeptanz wie eine echte Toilette.

Die bewährte Separett Trockentrenntoilette hat es aber in Bezug auf Technik wirklich in sich. Erst wenn man sich auf die Brille setzt, klappt ein blauer Sichtschutzdeckel zur Seite. Gleichzeitig wird der Eimer ein Stück weiter gedreht. Natürlich kugelgelagert. Versteht sich.

Das ist ja alles ganz nett. Und funktioniert auch zuverlässig. Ist stabil. Gibt nichts zu meckern. Aber die ganze Technik braucht Platz. Viel Platz. Meine Kinder mit ihren langen Beinen können schon nicht mehr bequem auf der Toilette sitzen.

Komposttoilette als Bausatz zum selber bauen, Erfahrungen mit dem Trennsystem

Jetzt, wo bei uns nach den ganzen positiven Erfahrungen keiner mehr Bedenken vor dem Prinzip der Trockentrenntoilette hat, kann ich da auch etwas forscher rangehen. Den ganzen Schnickschnack weglassen. Und die Komposttoilette auf das reduzieren, was sie eigentlich ist: Ein System aus Trenneinsatz, Eimer und Urinal.

Denke, dass ich mit so einer reduzierten Komposttoilette deutlich mehr Beinfreiheit gewinne. Außerdem brauche ich eine winterfeste Brille auf der Komposttoilette. Die Schweden wissen natürlich, worauf es bei einer Komposttoilette ankommt und haben in ihren Winterhäusern Thermositze auf dem Außenklo.

Also muss die schöne Separett Villa 9010 raus aus dem Bad. Und wird ersetzt durch eine einfache, 20 cm kleinere Komposttoilette. Mit Thermositz.

Komposttoilette, Trockentrenn- oder Humustoilette?

Am Anfang habe ich bei den verschiedenen Begriffen für die Trockentoilette nicht durchgesehen. Aber letztlich ist alles das gleiche. Ob die Kacke nun kompostiert, getrocknet, gerührt oder nur zwischengelagert wird, ist vollkommen egal.

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Begriffen für die Trockentrenntoilette TTT ist nur für die Hersteller interessant, die ihr jeweiliges Produkt gern konkurrenzlos erscheinen lassen wollen. Das Prinzip aber ist immer das gleiche: Auf der Toilette wird nicht mit im Wohnmobil kostbarem Wasser gespült, sondern der Urin abgetrennt und die Kacke trocken gelagert. Unterschiede gibt es nur im Handling.

Verwende hier nur zur Abgrenzung von der letzten Trockentrenntoilette den Begriff der Komposttoilette. Aber im Endeffekt ist es natürlich genauso eine Trockentrenntoilette wie die Separett Villa 9010. Hoffe nur, dass diese dritte Variante der Toilette im Wohnmobil jetzt länger Bestand hat.

Teile für Selbstbau oder Bausatz der Komposttoilette

Eigentlich ist vollkommen egal, ob man die Komposttoilette fix und fertig oder als Bausatz bestellt. Vielleicht sogar komplett selber baut. Das hängt von den persönlichen Vorlieben und Möglichkeiten ab. Ich bin aber immer Fan von Halbfertigteilen. Die sind immer eine bessere Bastelbasis als irgendwelche einfachen Bretter aus dem Baumarkt.

Bei Bau oder Kauf einer Komposttrenntoilette sind die folgenden Teile wichtig:

  1. Bequemer Toilettensitz
  2. Trenneinsatz mit Urinableitung
  3. Separater Urintank
  4. Stabiler, genau passender Eimer
  5. Reißfeste Tüte
  6. Gehäuse mit großem Zugang
  7. Entlüftung mit Gebläse

Muss mal meine ganzen Erfahrungen mit der Trockentrenntoilette aufschreiben und überlegen, was ich beim nächsten Badumbau wirklich brauche. Nicht, dass ich in einem Jahr wieder anfange, noch eine neue Variante der Komposttoilette zu bauen.

1. Bequemer Toilettensitz

Was ein bequemer und schöner Toilettensitz ist, wird wohl jeder selber wissen. Gebe aber zu bedenken, dass auch Mann auf einer Trockentrenntoilette immer sitzen muss. Wer das Wohnmobil also nicht rund um die Uhr bullig beheizt, friert auf der Brille schnell an.

Nachts zum Beispiel heizen wir auch im Winter nicht. Aber früh auf Toilette gehen möchte ich dann schon. Und dabei warm sitzen. Natürlich könnte man die Brille lokal beheizen. Oder in einem beheizten Raum aufbewahren. Isomatte draufkleben. Irgend sowas.

Aber die Schweden haben sich da schon eine Lösung ausgedacht. Eine Toilettenbrille aus dickem Styropor. Robust, schön und warm. Auf so einem Thermositz thront mann gern. Insofern empfehle ich für alle Benutzer dringend den Thermositz von Separett. Der wertet die Toilette im Wohnmobil vor allem in nördlichen Breiten extrem auf.

2. Trenneinsatz mit Urinableitung

Grundprinzip einer Trockentoilette ist die Abführung von Feuchtigkeit. Denn durch den Mix von Urin und Kacke entsteht Ammoniak und damit ein übler Geruch. Sowie ein Hort aller möglichen Keime. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut das Prinzip funktioniert. Und wie lange man die Toilette ohne Entsorgung nutzen kann.

Je trockener die Kacke also ist, umso besser. Am besten wird der Urin direkt bei der Entstehung abgetrennt. Also durch einen Trenneinsatz statt der üblichen Kloschüssel. Wir haben bis jetzt auch noch nie Einstreu gebraucht. Verstehe sowieso nicht, wozu Einstreu in der Trockentoilette gut sein soll. Das Toilettenpapier übernimmt doch diese Arbeit.

Manche Systeme leiten Flüssiges aber auch über eine Dränage aus dem Sammeleimer ab. Nun ja. Warum soll man etwas einfach machen, wenn es auch kompliziert geht. Halte da nichts davon.

3. Separater Urintank

Es gibt ja verschiedene Modelle von Trockentrenntoiletten am Markt. Viele haben ein kompaktes Trennsystem mit integrierter Urinflasche. Das ist völliger Schwachsinn. Die ist sofort voll und macht einen Haufen Arbeit bei der Entsorgung. Macht euch mal den Spaß und pullert in so eine Valensina-Flasche mit großer Öffnung. Die ist ratz-fatz voll.

Ich würde niemals mehr etwas anderes als einen großzügig dimensionierten Urintank unter dem Wohnmobil verbauen. 50 Liter sind gut. Für zwei Leute reichen vielleicht auch 20 Liter. Aber auf keinen Fall weniger. Sonst startet jeden zweiten Tag die Suche nach Entsorgungsmöglichkeiten. Dazu habe ich keinen Bock. Zwei Wochen muss die Toilette durchhalten.

Und ich will zur Urin-Entsorgung einfach den Hahn aufdrehen und nicht irgendwelche Behälter aus dem Bad durchs ganze Wohnmobil schleppen. Außer vielleicht für die letzten paar Liter zu Hause.

Komposttoilette als Bausatz zum selber bauen, Erfahrungen mit dem Trennsystem

4. Stabiler, genau passender Eimer

In der praktischen Verwendung der Trockentrenntoilette kommt es vor, dass Urin eben nicht durch den vorgesehenen Ablauf im Trenneinsatz in den Tank, sondern etwas daneben direkt in den Eimer läuft. Das ist nicht schlimm. Sollte aber konstruktiv berücksichtigt werden: Der Eimer muss so groß wie möglich sein und den Platz unter dem Trenneinsatz vollständig ausfüllen. Also in Höhe, Breite und Tiefe.

Aber eigentlich ist der Eimer nur die Notfallebene, wenn die Tüte reißt. Ansonsten bleibt der Eimer in einer Komposttoilette an Ort und Stelle. So war es zumindest bei uns. Habe den Eimer in den letzten drei Jahren nicht einmal rausgenommen. Sondern immer nur die Tüte mit Inhalt.

5. Reißfeste Tüte

So sehr, wie ich die Trockentrenntoilette immer lobe. Aber die Leerung der Komposttoilette ist unangenehm. Bloß gut, dass das selbst bei uns nur ca. aller 2 Wochen nötig ist. In den letzten 3 Jahren intensiver Nutzung habe ich immer die Tüte zugeknotet und einzeln rausgezogen. Also ohne den sperrigen Eimer.

Allerdings ist beim letzten Mal die Tüte der Komposttoilette eingerissen. Zum Glück beim Rausnehmen noch über dem Eimer. Habe die Situation dann mit einer zweiten Mülltüte gerettet. War allerdings nicht ganz so schlimm, wie es sich anhört.

Aber es ist echt schwer, richtig stabile Mülltüten zu bekommen. Die Kompostierungsdinger kann man glatt vergessen. Die reißen schon beim scharf angucken. Haushaltsware ist auch nicht zu gebrauchen. Baumarkt? Fehlanzeige. Erhoffe mir jetzt von den dicken Hailo-Mülltüten bessere, wesentlich bessere Qualität.

Die Entsorgung der vollen, zugeknoteten Tüten läuft über unsere schwarze Tonne. So wie früher die Entsorgung der Windeln halt auch. Nur dass man da nur mit Klammer auf der Nase zur Mülltonne gehen konnte. Jetzt riechen die vollen Tüten gar nicht. Die eine Hälfte ist halt Toilettenpapier. Die andere abgetrocknete Kacke. Das ist nicht schlimm.

6. Gehäuse mit großem Zugang

Der Urin läuft ja in den Tank und der hat einen Ablaufhahn. Für den Umgang mit der Kacktüte allerdings braucht man Platz. Am besten öffnet sich der Deckel der Komposttoilette auf voller Breite nach oben.

Man könnte den Eimer der Komposttoilette auch von hinten rausnehmen. Ich habe ja sogar schon eine Serviceklappe an der richtigen Stelle. Nutze die aber seit der Verbannung der Kassettentoilette nicht mehr. Die Entsorgungsklappe Seitz SK4 ist einfach zu klein für einen vernünftigen Eimer. Und eine größere Klappe passt bei mir nicht zwischen die Karosseriestreben.

Für das Gehäuse war mein erster Gedanke natürlich der Selbstbau der Komposttoilette aus zwei Möbelbauplatten quer im Bad. Eine als Vorderwand. Eine als Deckel. Unter der Toilettenbrille ein Trenneinsatz Privy, ein Schlauch für den Urin und ein Eimer. Fertig.

Aber so einfach ist das bei mir nicht. Kann die Toilette nicht so einfach zwischen die Wände bauen. Rechts neben dem Klo ist nämlich die Revisionsklappe für die Wasserpumpe. Also muss meine Komposttoilette frei stehen.

7. Entlüftung mit Gebläse

Natürlich stinkt ein Eimer voller frischer Kacke. Es gibt also keine Komposttoilette ohne Entlüftung. Der Entlüftungsschornstein funktioniert dank meiner eingebauten Venturidüse zwar auch ohne Lüfter. Aber das ist nur für längere Standzeiten relevant. Im Urlaub läuft der Lüfter 24/7.

Kompliziert an einer Komposttoilette ist eigentlich nur eine möglichst elegante Entlüftung mit vernünftigem Querschnitt. 75 mm sind gut. Am besten übers Dach geführt. Irgendwo muss man also durch die Karosserie.

Bausatz In-Vario für die Komposttoilette

Hmm. Baue ich die Komposttoilette nun selbst oder nicht? „Mein“ Händler der Separett Villa hat mittlerweile einen selbst entwickelten Bausatz im Angebot, den es vor drei Jahren noch nicht gab. Okay. Sieht gut aus. Alles dabei. Den nehme ich.

Trenneinsatz, Eimer und Thermositz muss man sowieso kaufen. Dazu Scharniere für den Deckel, Schrauben und Urinschlauch. Da lohnt sich der komplette Bausatz für die Komposttoilette.

Komposttoilette als Bausatz zum selber bauen, Erfahrungen mit dem Trennsystem

Und der Name des Bausatzes „In-Vario“ passt auch. Eine Komposttoilette speziell für den Vario. Perfekt. Muss aber zugeben, dass dieser Bausatz Ausführungsdetails enthält, auf die selbst ich als erfahrener Trockentrenntoilettennutzer beim Selbstbau nicht gleich gekommen wäre.

Mein Vierter öffnet das Paket und baut die Komposttoilette gleich ganz alleine zusammen. Mal gucken, wie weit er ist. Oh, schon fast fertig. Ging aber schnell.

Komposttoilette als Bausatz zum selber bauen, Erfahrungen mit dem Trennsystem

Sehe erst jetzt die ganzen Details. Bei dieser Komposttoilette zum selber zusammenbauen ist kaum ein Zentimeter verschenkt. Alles sauber durchkonstruiert. Wirklich ausgereift. Da steckt viel Erfahrung drin:

  • Der Kackeimer ist leicht erhöht auf einem Podest platziert. Damit der Urinschlauch nicht daneben, sondern platzsparend unten durch kann.
  • Gleichzeitig sitzt der Eimer so trotz bequemer Sitzhöhe genau unter dem Trenneinsatz.
  • Mir gefallen ja immer solche Details wie die Rutschsicherung für den auch sonst fest eingespannten Eimer.
  • Die Konstruktion ist wirklich absolut sauber und stabil. Das Geld auf alle Fälle wert.
  • Alle Teile und Verbinder sind hochwertig. Ist alles dabei. Passt alles.
  • Selbst die Klappe fällt nicht einfach runter, sondern schließt mit Softfunktion.
  • Genial ist der Anschluss des Urinschlauchs an den Trenneinsatz, der ja mit dem Deckel hochklappen muss.
  • Mein Sonderwunsch war ein 24-Volt-Lüfter statt des 12-V-Standardteils. Kein Problem.
  • Anschluss an den Entlüftungsschornstein funktioniert nun nicht nach oben, sondern direkt nach hinten mit gleichem Durchmesser.
  • Für den hinteren Entlüftungsanschluss ist ein Deckel dabei. So kann man den verschließen und woanders ein Loch bohren.
  • Der Bausatz meiner Komposttoilette ist 20 cm kleiner als das Monstrum von Separett.

Der einzige Nachteil der Komposttoilette als Bausatz ist eigentlich nur die fehlende Sichtschutzklappe. Aber das ist vollkommen klar. Muss so sein. Denn die Sichtschutzklappe ist das, was neben dem Lüftungskanal am meisten Platz wegnimmt. Ja gut. Und man muss das Gehäuse anstreichen. Oder kann. Je nach Sichtweise.

Komposttoilette als Bausatz zum selber bauen, Erfahrungen mit dem Trennsystem

Material für die Komposttoilette

  • Die Preisliste zu den Komposttoiletten ist ein bisschen unübersichtlich. Ihr müsst die Artikelnummern suchen: PDF-Datei
  • Mein Bausatz der Komposttoilette heißt IN-VARIO und ist zur Verwendung mit Privy-Sets vorgesehen (Art. 5004, S. 2)
  • Trenntoiletten-Einsatz Separett Privy 500 mit Thermositz (Art. 1012, S. 3): Klick
  • Das 24V-Lüfterbauteil mit Abdeckplatte zur Montage im In-Vario Selbstbausatz gibt es auf Anfrage statt des 12V-Lüfters.
  • Urinschlauch liegt bei, der Urintank ist selber gebaut. 
  • Robuste Mülltüten mit einer Materialstärke von 30 µm gibts bei Hailo: Klick
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19 Antworten

  1. Klaus sagt:

    Hallo Tom, ja WC im ExMo, das ist ein nicht unheikles Thema.
    Was mich im Rahmen Deines ausführlichen Berichts noch interessieren würde, ist, wie reinigst Du das WC nach einem großen Geschäft, was ja immer mal vonnöten sein kann.

    Danke und Gruß

    Klaus

    • Tom sagt:

      Schleifspuren gibt es bei der Komposttoilette systembedingt eigentlich nicht. In den 3 Jahren vielleicht dreimal. Ansonsten muss ich nur mal ab und zu Staub wischen, wenn bei der Abfahrt das Badfenster versehentlich offen geblieben ist. Das ist aber mit ein bisschen feuchtem Toilettenpapier schnell erledigt.

  2. Sönke sagt:

    Moin Tom,
    Ich steh bald vor dem Einbau der TTT. Was mir ein bisschen Unsicherheit bereitet ist der „Abzug“. Muss der wirklich durchs Dach?
    Hatte mir als einfachste Variante einfach einen Lüfter in der Klobox überlegt, der durch den Boden nach unten unters Fahrzeug absaugt. Reicht das?

    • Tom sagt:

      Natürlich wäre es elegant, die Entlüftung der Komposttoilette durch den Boden zu legen. Hier gebe ich allerdings zwei Dinge zu bedenken:

      Während der Fahrt kann es durch den Überdruck passieren, dass es der Lüfter nicht schafft und der Fahrtwind dir die Luft reindrückt statt raus.

      Im Stand wiederum stinkt der Bus dann unten herum. Glaube nicht, dass das angenehm ist.

      Aber versuchen kann man es doch. Was soll passieren. Entweder es funktioniert oder nicht.

  3. Andreas sagt:

    Meine Idee: Eine starke Mülltüte im Eimer und die Wechselmülltüte in die starke Mülltüte, wenn dann was schief geht, hat man das Backup, wenn die zweite Tüte auch reißt, sollte man alles zusammenpacken und wieder ins Bett gehen. Ich habe bei meiner TTT den Originalpilzlüfter mittels eines Flachkanals als Entlüftung verbunden, aber der schafft wohl nicht mehr so viel und macht Lärm. Du hattest einen PC Lüfter benutzt, so weit ich mich erinnere, mal sehen ob der in den Pilz hineinpasst.

    • Tom sagt:

      Klar kann man auch eine Doppeltüte verwenden. Aber das mit dem Einreißen der Tüte ist mir wirklich nur einmal passiert. Und dafür gibt es ja den Eimer.

      Ja, der PC-Lüfter in 24 Volt hat sich sehr bewährt. Der ist leise und sparsam. Entscheidend für die Entlüftung der Komposttoilette sind aber große Querschnitte. Habe da ein 75er Rohr verbaut.

  4. romano sagt:

    Hallo Tom
    Ich bin auch kurz vor dem Bau einer TTT. Nun habe ich ein paar Fragen zu deinem Bericht:
    1. Gibt es einen Thermositz mit klappbarem Deckel wie das so üblich ist?
    2. Fliegt der verbaute Deckel nicht vom Sitz bei holpriger Fahrbahn?
    3. Wie ist der Thermositz am Holzbrett befestigt?

    Danke und Gruss

    • Tom sagt:

      1. Ich kenne auch keinen Thermositz mit festem Klappdeckel.

      2. Aber das wird schon halten. Die Zahnbürsten fliegen ja auch nicht aus dem Becher. Leider habe ich aber noch keine Erfahrungen mit der Komposttoilette. Derzeit ist ja nichts mit Reisen.

      3. Der Sitz wird nur auf den klappbaren Deckel der Komposttoilette aufgesteckt. Notfalls kann man da ja eine Schraube reinmachen. Ich will auch noch unter den Thermositz wie hier empfohlen eine Sperrholzplatte kleben.

  5. Jennifer sagt:

    Lieber Tom

    Kann man deine Separett Toilette noch erwerben, nachdem du sie ausgetauscht hast ?
    Auch wenn dies hier ausdrücklich kein Shop ist 😉

    Liabe Gruss

    • Tom sagt:

      Ja, danke der Nachfrage. Aber die Trockentoilette Separett ist schon privat weitergegeben. Die sah nach der ganzen Nutzungszeit noch aus wie neu. Und war auch in der Bedienung perfekt. Nur eben zu groß für unser Bad.

  6. Uli sagt:

    Moin Tom, bin grad über dieses Thema gestolpert….
    Hast Du einen Geruchsverschluss in die Urinleitung eingebaut? Empfehle ich auf jeden Fall!
    Bei uns habe ich dieses Teil ehot%3Dnone%26sd%3D383133283348%26itm%3D123185811362%26pmt%3D0%26noa%3D1%26pg%3D2386202%26algv%3DDefaultOrganic&_trksid=p2386202.c100694.m4598 verbaut. Der lässt sich problemlos über den Auslass der Urintrennung stülpen und passt vom Außendurchmesser genau in ein 40er Rohr.
    Möglicherweise ist der ja auch im Bausatz enthalten, Du hattest ihn nur nicht erwähnt, deshalb komme ich drauf.
    Gute Verrichtung und gute Grüße, Uli

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