ᐅ Sächsische Schweiz: Kleine Klettertour zur Herkulessäule im wilden Bielatal

Wanderung zur Herkulessäule Bielatal

Schöner Herbstwald in der Nähe der Herkulessäule Bielatal

Schöner Herbstwald in der Nähe der Herkulessäule Bielatal

Von Königstein aus kann man das romantische Bielatal bis fast zur tschechischen Grenze hochfahren. Fast am Ortsende von Bielatal befindet sich rechts ein alter Hochofen. Der nicht so überlaufene Parkplatz am Hochofen ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Felsenstadt. Ich würde zuerst über kleine Pfade auf das westliche Plateau des Bielatals aufsteigen und dort am Gnom vorbei nach Süden bis zum Sachsenstein wandern. Der Sachsenstein ist eine über Treppen und Leitern begehbare Felssäule, von der aus man die beste Sicht ins Bielatal hat. Wer gerne klettert, kann kurz danach auch noch die Johanniswacht ersteigen. Der Weg führt anschließend bis in die Ottomühle (ca. 4 km), wo es auch einfache Verpflegung gibt.

Für den Rückweg bietet sich die östliche Talseite mit dem Wegelagerer, der berühmten Herkulessäule und dem Bielablick an. Von der Schweizermühle aus kann man noch ein bisschen im Rosengarten herumklettern – ganz ungefährlich und ohne Seil natürlich. Am Wochenende wird man an den fast senkrechten Felswänden zahlreiche Kletterer sehen. Für den Rückweg zum Parkplatz am Hochofen geht notfalls auch die kleine und wenig befahrene Straße mit schönen Sommerfrische-Villen aus der Gründerzeit.

Die Runde ist insgesamt ca. 8 km lang und kann beliebig nach Süden ausgedehnt werden. Mit der handgezeichneten Karte von Rolf Böhm, der ganz in der Nähe wohnt und arbeitet, findet ihr nicht nur kleine Wege und Pfade, sondern auch Boofen, Quellen und jeden einzelnen Felsgipfel. Die detailreiche Wanderkarte vom Bielatalgebiet 1 : 10 000 gibt es bei Amazon für ca. 6 Euro.

Karte Bielatal

Sächsische Schweiz: Bielatal – Sachsenstein – Ottomühle – Herkulessäule (Karte: OpenStreetMap)

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