ᐅ Mercedes-Benz Kurzhauber mit Allrad: Historische LA 710, 911, 1113

Mercedes-Benz Kurzhauber LA 710, 911 oder 1113 gehören für mich zu den schönsten LKWs, die je gebaut wurden. Eine Liebeserklärung mit Daten und Fakten.

Wunderschöner Mercedes-Benz Kurzhauber MB 710 (A-Modell) mit Einheitskoffer (rund, aber kein Rundhauber!)

Wunderschöner Mercedes-Benz Kurzhauber MB 710 (A-Modell) mit Einheitskoffer (rund, aber kein Rundhauber!)

Technische Daten der Mercedes-Benz Kurzhauber

Gewicht und Motordaten: 710, 911 oder 1113?

Liebhaberei für den Mercedes-Benz Kurzhauber als Kipper, Koffer oder Wohnmobil ist ja gut und schön. Aber ohne ordentliches Faktenwissen reduziert sich die ganze Liebe auf eine unbestimmte Schwärmerei für irgendwelche äußeren Eigenheiten. Doch die inneren Werte der süßen Kurzhauber sind mindestens genauso wichtig. Also muss man sich erst einmal durch die technischen Daten der Kurzhauber durcharbeiten. Da hilft alles nichts.

Isser nicht süß? Mercedes-Benz Kurzhauber Wohnmobil

Isser nicht süß? Mercedes-Benz Kurzhauber Wohnmobil mit verblassten Chromringen

Aus der Typenbezeichnung der Lastwagen von Mercedes-Benz können mittlerweile selbst meine Kinder das Gesamtgewicht und die Leistung in PS ablesen. Demnach bedeutet seit September 1963 (Oswald, S. 352) bei allen Mercedes-LKWs (außer beim Unimog) das Zehnfache der letzten beiden Ziffern die (ungefähre) Motorleistung in PS. Die Ziffern davor zeigen das (gerundete) Gesamtgewicht in Tonnen. Ein “1113” hat also 130 PS und 11 Tonnen Gesamtgewicht.

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, A-Modell Feuerwehr

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, A-Modell Feuerwehr

Mercedes 710: Der 7,5-t-Kurzhauber

Der kleinste Mercedes Kurzhauber 710 wurde mit dieser Bezeichnung von 1963-1970 gebaut. Anfangs noch mit dem alten OM 312 Vorkammerdiesel. Ab Juni 1964 gab es dann endlich den OM 352 als Direkteinspritzer mit unverändert 100 PS. Das zulässige Gesamtgewicht betrug 7.400 kg, im Export bis zu 8.400 kg (Oswald, S. 357).

Derzeit sind nach Angabe des Kraftfahrt-Bundesamtes KBA in ganz Deutschland 145 Mercedes Kurzhauber 710 zugelassen:

  • 8 Kurzhauber L 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 005)
  • 13 Kurzhauber L 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 153)
  • 26 Kurzhauber L 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 710)
  • 1 Kurzhauber LA 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 008)
  • 3 Kurzhauber LA 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 157)
  • 19 Kurzhauber LA 710 KR (DAIMLER-BENZ, TSN 370)
  • 27 Kurzhauber LAF 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 740)
  • 5 Kurzhauber LAK 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 102)
  • 5 Kurzhauber LF 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 739)
  • 10 Kurzhauber LK 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 010)
  • 7 Kurzhauber LK 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 154)
  • 21 Kurzhauber LK 710 (DAIMLER-BENZ, TSN 708)
Mercedes-Benz Kurzhauber LA 710 mit Einheitskoffer im Gelände

Mercedes-Benz Kurzhauber LA 710 mit Einheitskoffer im Gelände

Mercedes 911: Technische Daten und Zulassungszahlen

Ein Mercedes-Benz Kurzhauber 911 hat (prinzipiell) eine Motorleistung von 110 PS und ein Gesamtgewicht von 9 t. Allerdings war Mercedes mit der Kurzhauber-Typenbezeichnung noch nicht sehr konsequent. Es gibt nämlich auch späte 911er Kurzhauber mit 130 oder gar 168 PS, die dann eigentlich LA 913 oder LA 917 heißen müssten. Trotzdem blieb die Bezeichnung der verschiedenen Evolutionsstufen einheitlich bei 911.

Nach dem Auslaufen des Mercedes 710 im Jahr 1970 gab es den Mercedes LA 911 ab Werk auch mit Ablastung auf 7,5 Tonnen zu kaufen. Trotzdem wurde auch für diesen abgelasteten  911er Kurzhauber die Bezeichnung LA 911 beibehalten.

Nach den statistischen Angaben des KBA sind noch insgesamt 122 Mercedes Kurzhauber 911 zugelassen:

  • 50 Kurzhauber L (DAIMLER-BENZ, TSN 237, 92 kW, 5636 cm³, 8.000 kg zGG, also wahrscheinlich abgelastete L 911)
  • 2 Kurzhauber L 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 111)
  • 1 Kurzhauber L 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 195)
  • 1 Kurzhauber L 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 508)
  • 1 Kurzhauber L 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 737)
  • 1 Kurzhauber LA 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 084)
  • 5 Kurzhauber LA 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 088)
  • 1 Kurzhauber LA 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 046)
  • 3 Kurzhauber LA 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 501)
  • 1 Kurzhauber LA 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 696)
  • 3 Kurzhauber LA 911 B MA (DAIMLER-BENZ, TSN 598)
  • 29 Kurzhauber LA 911 B MA (DAIMLER-BENZ, TSN 599)
  • 3 Kurzhauber LAK 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 087)
  • 2 Kurzhauber LAK 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 504)
  • 2 Kurzhauber LAK 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 555)
  • 5 Kurzhauber LK 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 109)
  • 1 Kurzhauber LK 911 (DAIMLER-BENZ, TSN 199)
  • 5 Kurzhauber LK 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 511)
  • 6 Kurzhauber LK 911 B (DAIMLER-BENZ, TSN 539)
Mercedes-Benz Kurzhauber LA 911, Typenbezeichnung

Mercedes-Benz Kurzhauber LA 911, Typenbezeichnung

Mercedes Kurzhauber 1113: Daten und Zulassungen

Genauso beim Mercedes Kurzhauber mit dem Kürzel 1113. Prinzipiell hat der 1113er 130 PS und 11 t Gesamtgewicht. Aber eben nur prinzipiell. Bis Ende 1962 leistet der alte Vorkammerdiesel aus der ersten Serie des Kurzhaubers OM 321 nur 110 PS. Ab Herbst 1961 gab es den OM 322 Vorkammer-Diesel mit 126 PS.

Ab Januar 1964 bekam auch der  LA1113 den richtigen Kurzhauber-Motor OM 352 mit zunächst 130 PS (Oswald, S. 366). Ab 1968 konnte man den aufgeladenen Direkteinspritzer OM 352 A auf Wunsch mit bis zu 168 PS kaufen (Oswald, S. 382). Der OM 352 A mit großem Turbo ist natürlich die beste Basis für ein Kurzhauber Wohnmobil.

Derzeit sind gemäß der Statistik des KBA noch 195 Mercedes Kurzhauber 1113 auf deutschen Straßen unterwegs:

  • 2 Kurzhauber L 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 179)
  • 1 Kurzhauber L 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 082)
  • 2 Kurzhauber L 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 591)
  • 2 Kurzhauber LA 1113 B MA (DAIMLER-BENZ, TSN 847)
  • 19 Kurzhauber LAF 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 133)
  • 27 Kurzhauber LAF 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 170)
  • 6 Kurzhauber LAF 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 642)
  • 1 Kurzhauber LAF 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 670)
  • 2 Kurzhauber LAF 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 672)
  • 100 Kurzhauber LAF 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 688)
  • 6 Kurzhauber LAK 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 187)
  • 3 Kurzhauber LAK 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 546)
  • 6 Kurzhauber LAK 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 623)
  • 9 Kurzhauber LF 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 114)
  • 1 Kurzhauber LF 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 132)
  • 3 Kurzhauber LF 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 695)
  • 2 Kurzhauber LK 1113 (DAIMLER-BENZ, TSN 181)
  • 1 Kurzhauber LK 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 534)
  • 1 Kurzhauber LKO 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 571)
  • 1 Kurzhauber LS 1113 B (DAIMLER-BENZ, TSN 910)
Mercedes-Benz Kurzhauber LAF 1113 B Fahrerhaus mit Typenbezeichnung

Mercedes-Benz Kurzhauber LAF 1113 B Fahrerhaus mit Typenbezeichnung

Kurzhauber-Lastwagen: L, LA, LS, LAF oder LAK?

Das Typenschild der Kurzhauber auf der Motorhaube besteht nur aus Ziffern. Nach dem “neuen” System von 1963 prangte auf den kleinen Kurzhaubern entweder 710, 911 oder 1113. Allerdings hat Mercedes-Benz nicht nur Kurzhauber mit der Bezeichnung 911, sondern zeitgleich auch Frontlenker namens LP 911 verkauft. Schaut mal auf die Beifahrertür des LP Wohnmobils im Foto: Da steht auch 911 wie beim Kurzhauber.

Mercedes-Benz LP 911 Pullmann Wohnmobil Fahrerhaus

Mercedes-Benz LP 911 Pullmann Wohnmobil Fahrerhaus

Der korrekte Name der kleinen Kurzhauber-LKW von Mercedes-Benz enthält also zur Unterscheidung der LKW-Typen noch einen bis drei Buchstaben. Die vorangestellten Buchstaben bieten schon einmal eine Grundvorstellung vom Fahrzeugmodell:

  • L   bedeutet einfach Lastwagen.
  • A   steht für Allrad.
  • F   ist ein Feuerwehrmodell.
  • K   wurde als Kipper geboren.
  • S   kennzeichnet eine Sattelzugmaschine.

Der schicke rote Feuerwehr-Kurzhauber mit Allrad ist also ein LAF 1113. Lastwagen – Allrad – Feuerwehr. 130 PS. 11 Tonnen.

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, A-Modell Gerätewagen

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, A-Modell Gerätewagen

Der nächste Kurzhauber-Lastwagen ist ein Kipper mit Allrad LAK. Entdeckt bei der täglichen Arbeit in Jordanien. Dieser Mercedes-Benz Kurzhauber ist ein LAK 1113. Lastwagen – Allrad – Kipper. 130 PS. 11 Tonnen.

Mercedes-Benz Kurzhauber LAK 1113 B als Kipper in Jordanien

Mercedes-Benz Kurzhauber LAK 1113 B als Kipper in Jordanien

Unterschiede von 322er, A-Modell und B-Modell

Wer nun einen Mercedes-Benz Kurzhauber als Wohnmobil kaufen möchte, sollte die technischen Daten und die Unterschiede zwischen den 3 Modellgeneration des Kurzhaubers kennen.

1959 hat Mercedes-Benz die 1. Generation der Kurzhauber als Modellreihe 322 mit dem alten Vorkammerdiesel OM 321 eingeführt. Olles Ding. Unbeliebt. Unzuverlässig. Vergesst den 322er Kurzhauber als Basis für ein Wohn- oder Expeditionsmobil.

1963 wurde dann die Typenbezeichnung geändert. Die 2. Generation der Kurzhauber wird (heute) als A-Modell geführt. Zwar hatten die ersten Übergangsmodelle noch den alten Vorkammerdiesel OM 321 und kurz auch den OM 322 verbaut. Mit dem Wechsel zum “modernen” Direkteinspritzer OM 352 ab Januar 1964 begründete der Kurzhauber dann aber seine legendäre Zuverlässigkeit. Das A-Modell ist leicht an den 2 gegenläufigen Scheibenwischern zu erkennen. Und daran, dass die Frontscheibe genauso hoch wie die Seitenscheibe ist.

Mercedes-Benz Kurzhauber LF 1113 A mit 2 Scheibenwischern

Mercedes-Benz Kurzhauber LF 1113 A mit 2 Scheibenwischern

1969 wurde der Mercedes-Benz Kurzhauber zum B-Modell. Zum Modellwechsel flog der kleine LA 710 aus dem Programm. Die modernisierten Kurzhauber bekamen zusätzlich zur Typbezeichnung ein nachgestelltes B verpasst. Ein Mercedes LA 1113 B ist also ein Kurzhauber B-Modell als Lastwagen mit Allrad. Das neue, modernisierte B-Modell des Kurzhaubers ist auch für den Laien leicht an den 3 Scheibenwischern erkennbar. Zudem ist die Frontscheibe höher als die Seitenscheibe.

Mercedes-Benz Kurzhauber LA 1113 B-Modell mit Koffer als Wohnmobil

Mercedes-Benz Kurzhauber LA 1113 B-Modell mit Koffer als Wohnmobil

Kleine und große Mercedes-Benz Kurzhauber

Als Basisfahrzeuge für Expeditionsmobile sind eigentlich nur die kleinen Kurzhauber relevant. Also die LA 710, 911 und 1113. Diese Kurzhauber waren die Standardmodelle der öffentlichen Hand und werden daher noch in ausreichenden Stückzahlen gehandelt und verkauft.

Die Kurzhauber enden aber nicht bei 11 Tonnen Gesamtgewicht. Von den kleinen und mittleren Kurzhaubern gibt es die folgenden Typen mit bis zu 18 Tonnen Gesamtgewicht und 3 Achsen (Oswald, S. 384, 387, 389):

  • 710: 7,4 t, Motor OM 321, 322 oder OM 352 mit 100 PS
  • 911 A/B: 9 t, Motor OM 352 mit 110 bis 168 PS im OM 352A
  • 1113 A/B: 11 t, Motor OM 352 mit 130 bis 168 PS im OM 352A
  • 1313: Motor OM 352 mit 130 PS oder OM 352 A mit 168 PS (1968 – 1984)
  • 1513: Motor OM 352 mit 130 PS oder OM 352 A mit 168 PS (ab 1969)
  • 1517: Motor OM 360 mit 170 bis 172 PS (1970 – 1971)
  • 1519: Motor OM 360 mit 192 PS (1970 – 1976)
  • 1813: 6×4, 18 Tonnen, OM 352 mit 130 PS (1969 – 1977)
  • 1817: 6×4, 18 Tonnen, OM 360 mit 170 PS (1969 – 1971)
  • 1819: 6×4, 18 Tonnen, OM 360 mit 190 PS (1971 – 1976)

Und dann gibt es noch die großen Mercedes Kurzhauber, also die Ausführungen mit der längeren Haube für die größeren Motoren. Wie zum Beispiel dieser altgediente LAK 1824 in Griechenland. Das ist zwar auch ein Kurzhauber. Aber so richtig kurz ist die Haube nicht mehr. Kenne für diesen Super-Lastwagen auch keinen richtigen Namen. Langer Kurzhauber? Großer Kurzhauber? Schwerer Kurzhauber? Langhauber jedenfalls sind andere LKW‘s von Mercedes-Benz.

Großer Kurzhauber Mercedes oder Langhauber?

Großer Mercedes Kurzhauber oder Langhauber? LAK 1824

Scheinwerfervarianten beim Mercedes Kurzhauber

Ich kenne 3 verschiedene Varianten der Frontscheinwerfer am Kurzhauber. Dieser LAF 1113 hat die Scheinwerfer im Oval um den Kühlergrill wie ein “richtiger” Kurzhauber. Natürlich mit Chromring.

Mercedes Kurzhauber LAF 1113 A, Scheinwerfer im Kühlergrill

Mercedes Kurzhauber LAF 1113 A, Scheinwerfer im Kühlergrill

Der nächste Kurzhauber LAF 1113 B hat Froschaugen als Scheinwerfer. Dadurch sitzen die Scheinwerfer tiefer. Sieht für mich komisch aus. Aber ich würde mich bei so einem Kurzhauber-Wohnmobil wohl auch an die Froschaugen gewöhnen.

Mercedes-Benz Kurzhauber LAF 1113 B Feuerwehr mit Froschaugen

Mercedes-Benz Kurzhauber LAF 1113 B Feuerwehr mit Froschaugen

Die schweren Mercedes Kurzhauber wie dieser LK 1824 hatten dann die Scheinwerfer in der Stoßstange. Also noch tiefer als bei den Froschaugen. Und sieht man bei diesem schweren Kurzhauber unter dem Kühlergrill im linken Kotflügel nicht sogar noch die Aussparung für die klassischen Frontscheinwerfer?

Schwerer Mercedes-Benz Kurzhauber LK 1824, Scheinwerfer in der Stoßstange

Schwerer Mercedes-Benz Kurzhauber LK 1824, Scheinwerfer in der Stoßstange

Die Art der Scheinwerfer beim Mercedes Kurzhauber ist aber scheinbar kein besonderes Merkmal für einen Typ oder ein Modell. Oder ich hab den Zusammenhang noch nicht verstanden. So gibt es selbst schwere Kurzhauber mit den gefälligen Scheinwerfern im ovalen Kühlergrill.

Auch dieser lichttechnisch zusammengepfuschte, schwere Kurzhauber L 1620 aus Griechenland hatte die Scheinwerfer mal im Kühlergrill. Aber jetzt ist da einiges durcheinandergeraten.

Großer Mercedes-Benz Kurzhauber L 1620 Griechenland Frontscheinwerfer

Großer Mercedes-Benz Kurzhauber L 1620 Griechenland Frontscheinwerfer

Offenbar dominieren vor allem bei Exportversionen die klassischen Kurzhauber-Scheinwerfer im ovalen Kühlergrill. Also dann, wenn deutsche Zulassungsvorschriften keine Rolle spielen. Sondern nur der Geschmack der Kurzhauber-Käufer. Das Wandern der Scheinwerfer nach unten scheint insofern vor allem mit irgendwelchen deutschen Zulassungsvorschriften zu tun haben. Sicherlich mit Paragraph 50 Absatz 3 Satz 2 StVZO. Demnach darf die leuchtenden Fläche der Scheinwerfer maximal 120 cm über der Straße liegen.

Wenn dann bei bestimmten Modellen eine Höherlegung oder größere Reifen angeboten werden, müssen die Scheinwerfer weiter nach unten. Soweit zumindest meine Theorie. Praktisch hätte ich mal von den ganzen fotografierten Kurzhaubern die Scheinwerferhöhen messen sollen.

Sonstige Unterschiede der Kurzhauber

Dazu gibt es zahlreiche weitere Unterschiede zwischen A-Modell und B-Modell der Mercedes Kurzhauber. Turbolader oben oder an der Seite, groß oder klein. Beulenkotflügel oder nicht. Mercedes-Benz-Emblem groß oder klein. Zündschloss links oder rechts. Lenkrad gekröpft oder mit Hupenring. Was weiß ich noch.

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, Lenkrad mit Hupenring A-Modell

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, Lenkrad mit Hupenring A-Modell

Warum sind Kurzhauber keine Rundhauber?

Aber eines ist wichtig: Die Mercedes-Benz Kurzhauber sind keine Rundhauber. Die Bezeichnung Rundhauber war schon zur Entstehungszeit der Mercedes Kurzhauber vergeben an die runden Hauben-LKW’s von Magirus-Deutz. Die Nachfolger der Magirus Rundhauber hießen dann auch logischerweise Eckhauber. Und da Mercedes zuvor Langhauber verkauft hat, lag der “Kurzhauber” begrifflich also auch aus diesem Grund näher als der Rundhauber.

Zwar sind auch die Rundhauber von Magirus-Deutz wunderschön. Aber diese frühen LKWs von Magirus-Deutz sind weit weniger verbreitet als die Kurzhauber. Das geht so weit, dass beim Begriff “Mercedes Rundhauber” kaum mehr jemand an den echten Magirus-Deutz Rundhauber denkt. Vielmehr denken die meisten bei einem Rundhauber Wohnmobil an ein Wohnmobil auf einem Mercedes-Benz Kurzhauber. Ohne es zu wissen.

Und auch die ganzen Düdos, Bremer und Varios sind eigentlich Kurzhauber. Zumindest technisch gesehen. Denn auch hier ragt der Motor teilweise in die Fahrerkabine hinein. Nenne deswegen mein MB 711 Wohnmobil manchmal liebevoll Kurzhäubchen. Auch wenn das natürlich nicht der Mercedes Kurzhauber ist.

Also: Mercedes Rundhauber gibt es nicht. Ebenso wenig wie Magirus Kurzhauber! Magirus Rundhauber sind Magirus Rundhauber und Mercedes Kurzhauber sind Mercedes Kurzhauber. Und Magirus hat erst Rundhauber und dann Eckhauber gebaut. Mercedes wiederum erst Langhauber und dann Kurzhauber.

Schließlich jedoch sind alle LKW-Hersteller auf den Frontlenker ganz ohne Haube gekommen. Und so ist es heute noch. Bis auf ganz wenige Ausnahmen. Als moderne Hauben-LKWs fallen mir nur noch Zetros und Scania ein. Zumindest in Westeuropa. 

Mercedes-Benz Kurzhauber kaufen: Preise und Tipps

Kurzhauber kaufen: Einzelfahrerhaus oder Doka?

Die öffentliche Hand verkauft Mercedes-Benz Kurzhauber mit verschiedenen Fahrerhäusern. Die Art des Fahrerhauses ist entscheidend für den Preis bzw. die Kosten für den Umbau zum Expeditionsmobil. Je kürzer die Kabine, desto teurer wird ein Kauf. Aber desto weniger Aufwand verursacht ein Umbau des Kurzhaubers zum Wohnmobil.

Kurzhauber mit kurzem Fahrerhaus und am besten noch mit Einheitskoffer sind entsprechend gefragt. Diese Kurzhauber wie der LA 710, der LA 911 oder der LA 1113 kommen vor allem vom BGS, von der Polizei, der alten Bundespost oder Sanitätsdiensten wie dem Roten Kreuz.

Die Einheitskoffer auf dem Kurzhauber sind zwar flach und rostanfällig. Trotzdem gewährleisten sie auch beim Umbau zum Wohnmobil eine weitgehend unveränderte historische Erscheinung und ein stimmiges Gesamtbild. Auch das begehrte H-Kennzeichen ist so leichter zu erhalten. 

Mercedes-Benz Kurzhauber mit Einheitskoffer

Mercedes-Benz Kurzhauber mit Einheitskoffer

Die beste Lösung für Familien ist ein Kurzhauber mit kurzer Doppelkabine (Doka). In so einer Staffelkabine gibt es beim Fahren genügend Platz für die ganze Familie. Trotzdem lässt sich auch bei kurzem Radstand noch ein hinreichend langer Aufbau montieren. Kurze Dokas gibt es als LA(F) 1113 B in blau vom THW. Seltener in rot von einer Feuerwehr.

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, A-Modell, Kurze Doppelkabine

Mercedes Kurzhauber LAF 1113, A-Modell, Kurze Doppelkabine

Die Kurzhauber mit den langen Doppelkabinen der Feuerwehr sind recht unbeliebt und daher am billigsten. Diese Gruppenkabinen haben aber auch die längsten Radstände und den kürzesten Aufbau. Muss man eben beim Umbau zum Expeditionsmobil die Fahrerkabine kürzen oder zur Wohnfläche machen. Allerdings hat die Doka keine Stehhöhe.

Mercedes-Benz Kurzhauber LAF 1113 B Feuerwehr, lange Doka

Mercedes-Benz Kurzhauber LAF 1113 B Feuerwehr, lange Doka

Wichtige Ausstattung beim Kurzhauber-Kauf

An der Spitze der geforderten Preise für Kurzhauber liegen die fast unbezahlbaren, perfekt erhaltenen Sattelzugmaschinen oder Kurzhauber-Kipper aus Liebhaberhand. Habe für neuwertige Dreiachser-Kurzhauber schon Preise um die 100.000 € gesehen. Zumindest Preisforderungen. Beim Kauf dieser Spitzen-Kurzhauber war ich natürlich nicht dabei.

Aber egal. Die öffentliche Hand verkauft sowieso nur 911er und 1113er Kurzhauber. Und so ist auch Allrad für ein Kurzhauber-Wohnmobil gesetzt. Denn es gibt in Deutschland ohnehin kaum noch Modelle aus erster Behördenhand ohne Allrad zu kaufen. Und bald gibt es gar keinen Nachschub an “frischen” Kurzhaubern mehr. Denn mittlerweile werden auch die letzten Allrad-Kurzhauber von Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW ausgemustert.

Preisbestimmende Unterschiede ergeben sich vor allem aus den technischen Daten und der verbauten Ausstattung der Kurzhauber. Besonders beliebt und beim Kauf entsprechend teuer sind Turbolader, Servolenkung und lange Achsübersetzungen. Aber so groß ist die Auswahl auch nicht mehr. Man muss den Kurzhauber kaufen, der gerade angeboten wird. Hauptsache, der Stern ist dran.

Mercedes-Benz Kurzhauber: Großes Emblem auf der Motorhaube

Mercedes-Benz Kurzhauber: Großes Emblem auf der Motorhaube

VEBEG-Preise für Mercedes-Benz Kurzhauber

Zwar kann ich einen Kurzhauber als Teilzeiturlauber überhaupt nicht gebrauchen. Zu langsam. Zu laut, zu groß, zu unbequem, zu viel Arbeit. Doch immer noch werden von der öffentlichen Hand Kurzhauber angeboten. Und bei jedem Angebot muss ich mich beherrschen, nicht doch einfach mal einen der schönen Kurzhauber zu kaufen und zum Wohnmobil umzubauen. Bei diesem Modell eines Mercedes Kurzhauber oder auf neudeutsch Mercedes Rundhauber L 1113 musste ich aber zuschlagen.

Mercedes Kurzhauber Modell L 1113 A

Mercedes Kurzhauber Modell L 1113 A

Hab auch schon fleißig Versteigerungsergebnisse gesammelt und einige statistische Auswertungen der VEBEG-Preise für Kurzhauber gemacht. Um diesen Beitrag hier nicht zu sprengen, gibt es dafür zwei separate Beiträge mit Erläuterungen, Grafiken und Preisen aller seit 2014 über die VEBEG verkauften Kurzhauber:

Gerade so einen Allrad-Kurzhauber vom THW oder einer Feuerwehr könnte man schon rein vorsichtshalber kaufen und dann später mal zum Expeditionsmobil umbauen. Nicht, dass man diese LKWs irgendwann nicht mehr kaufen kann. Oder nur noch zu horrenden Preisen. Oder völlig runtergenudelt nach der 10. Weltumrundung.

In Portugal gestrandeter Mercedes-Benz Kurzhauber als Wohnmobil

In Portugal gestrandeter Mercedes-Benz Kurzhauber als Wohnmobil

Umbau historischer Mercedes-Benz Kurzhauber

Argumente für den Mercedes Kurzhauber

Für mich ist eines der wichtigsten Argumente für den Mercedes Kurzhauber als Basisfahrgestell für ein Expeditionsmobil die Ästhetik. Kaum ein LKW schaut so freundlich. Erzeugt trotz der Größe auch als Wohnmobil so viele positive Emotionen. Und das weltweit.

Für den Umbau zum Expeditionsmobil besonders geeignet sind gebrauchte B-Modelle LA 911 B und LA 1113 B der öffentlichen Hand mit Allrad. Zwar muss der Aufbau von Feuerwehr oder THW erst mühsam abgebaut werden. Dafür aber erzielt Aluminium einen guten Preis. Zudem können viele Teile beim Umbau zum Wohnmobil verwendet werden.

Doch es gibt auch hierzulande praktische Gründe, einen Mercedes Kurzhauber als Basisfahrzeug für ein Wohnmobil zu kaufen. So darf ein Kurzhauber mit H-Zulassung die zahlreichen Umweltzonen befahren. Und ist im Unterhalt recht preiswert.

Wer aber Europa verlässt, der wird über die Verbreitung der Kurzhauber in der ganzen Welt staunen. Diese Fahrzeuge sind in Entwicklungsländern vor allem als Pritsche oder Kipper nach wie vor sehr begehrt. In Afrika gehören sie immer noch zum täglichen Straßenbild. Brasilien baut neue Kurzhauber. Der Iran hat neue Kurzhauber noch bis ca. 2018 in Lizenz produziert und erst jetzt auf eine Kopie des Mercedes Axor umgestellt.

Und so ein Kurzhauber-Expeditionstruck wie der LA 710, der LA 911 oder der LA 1113 passt in Afrika sowieso perfekt in die Landschaft. Auch wenn in Afrika vor allem die Super-Kurzhauber wie dieser LA 1924 in der Exportversion (Oswald, S. 423) am beliebtesten sind. Naja, vielleicht nicht unbedingt als Militärfahrzeug.

Drive-by an einem marokkanischen Mercedes-Benz Kurzhauber der Armee, wahrscheinlich ein LA 1924

Drive-by an einem marokkanischen Mercedes-Benz Kurzhauber der Armee, wahrscheinlich ein LA 1924

Kurzhauber zum Expeditionsmobil umbauen

Natürlich werden für den Umbau eines Kurzhaubers zum Expeditionsmobil sowieso nur Fahrzeuge mit Allrad verwendet. Ansonsten lässt sich aufgrund der guten Ersatzteilversorgung aber alles umbauen. Die Achsübersetzung kann verlängert werden. Ein Zwischenrahmen ist meist sowieso erforderlich. Die langen Doppelkabinen können gekürzt werden.

Es gibt aber auch Kurzhauber ohne Allrad und mit einem ganz anderen Verwendungszweck als einem Expeditionsmobil. Dies zeigt der folgende Mercedes Kurzhauber. Ein ehemaliger Feuerwehrwagen von Metz ohne Allrad fungiert heute als Kurzhauber-Foodtruck LF 1113. Wobei das ja eher ein Weintruck ist.

Mercedes-Benz Kurzhauber L1113 als Umbau ohne Allrad

Mercedes-Benz Kurzhauber LF1113 als Umbau ohne Allrad

Kofferaufbauten auf dem Kurzhauber

Der originale Kofferaufbau auf dem Kurzhauber  ist ein Einheitskoffer. Diese abgerundeten Koffer aus Stahl passen natürlich am besten zum Fahrzeug. Allerdings hat der Einheitskoffer keine Stehhöhe. Und so werden die Einheitskoffer gern erhöht. Manchmal sogar recht drastisch.

Mercedes-Benz Kurzhauber Wohnmobil mit erhöhtem Einheitskoffer

Mercedes-Benz Kurzhauber Wohnmobil mit erhöhtem Einheitskoffer

Dennoch gibt es zahlreiche alternative Koffer für Wohnmobile auf dem Kurzhauber. So sind zum Beispiel die so genannten “Russenkoffer” für den Kurzhauber interessant. Dies sind zeitgenössische Alu-Sandwich-Koffer ehemalig russischer Militärfahrzeuge. Passende Kung-Koffer vom GAZ-66, SIL-131 oder Ural-375 sind in Polen, Tschechien oder Bulgarien noch in großer Zahl verfügbar. Vor allem haben diese Alu-Holz-Koffer einen guten Schnitt und ergeben insgesamt ein stimmiges Gesamtbild auf dem Kurzhauber. Auch wenn es die Kombination aus Russenkoffer und Kurzhauber aus naheliegenden Gründen so nie gab.

Aber auch die Anpassung und Montage von Möbelkoffern aus der Zeit der Kurzhauber ist eine gute Möglichkeit, dem Kurzhauber auch bei einer Umnutzung als Wohnmobil sein historisches Erscheinungsbild (und das H-Kennzeichen) zu lassen. So hat Ackermann schöne Anhänger gebaut. Diese runden Alu-Kofferanhänger sind zwar selbst schon Kulturgut. Die Aufbauten passen aber gut auf den Kurzhauber. Sogar mit Alkoven.

Aber auch ein Bauwagen passt als Wohnanhänger zum Kurzhauber. Wie bei diesem imposanten Gespann.

Mercedes-Benz Kurzhauber mit Bauwagen als Anhänger

Mercedes-Benz Kurzhauber mit Bauwagen als Anhänger

Möglich wäre auch die Montage eines LAK 2 der ehemaligen NVA. Dieser leicht absetzbare Koffer mit zwei Segmenten (deswegen LAK2) passt aus meiner Sicht aber eher auf einen IFA W50 als auf den Kurzhauber. Ebenfalls verwendbar, aber ebenfalls nicht besonders passend sind die eckigen Bundeswehr-Shelter (Zeppelin FM2 oder Dornier).

Natürlich kann ein Kurzhauber auch mit einem GFK-Sandwich-Koffer verunstaltet werden. Aber am besten wäre doch, den Aufbau seines Wohnmobils im runden Kurzhauber-Style selbst herzustellen. Aluminium und Zirbenholz. Ein Traum!

Ersatzteilversorgung für den Kurzhauber

Die Technik ist in allen Modellen der Kurzhauber sehr einfach und extrem zuverlässig. Begriffe wie Obsoleszenz gab es damals bei Mercedes-Benz (noch) nicht. Diese LKW-Technik ist auch für den Laien zu verstehen und mit einfachen Bordmitteln und wenigen Ersatzteilen instandzuhalten.

Deswegen sind die Mercedes-Benz Kurzhauber in Entwicklungsländern äußerst beliebt. Afrikanische Schrauber wissen und schätzen eben, was gut ist und lange hält. Und so gehören die Kurzhauber in Asien, Afrika und Südamerika noch zum täglichen Straßenbild. So wie dieser LS mit Trilexfelgen als irakische Sattelzugmaschine. Könnte ein Exportmodell vom LS 2624 sein (Oswald, S. 429).

Mercedes-Benz Kurzhauber LS 2624 (?) als irakische Dreiachser-Sattelzugmaschine mit Tankauflieger

Mercedes-Benz Kurzhauber LS 2624 (?) als irakische Dreiachser-Sattelzugmaschine mit Tankauflieger

Vor allem aber sind die Ersatzteillager, Werkstätten und Schrottplätze weltweit gut bestückt. Fast jeder Schrauber weltweit weiß, was ein OM 352 ist. Zudem ist dieser Motor mit geringfügigen Änderungen auch im Nachfolgemodell, dem Mercedes 1017 verbaut worden.

Dieser Mercedes 1017 A ist einer der Standard-Armee-LKWs weltweit. Dies kommt dem Mercedes Kurzhauber zugute. Schließlich ist der MB 1017 im Prinzip nichts anderes als ein Kurzhauber mit kippbarer Frontlenkerkabine. Und sowohl der Mercedes-Benz Kurzhauber als auch der MB 1017 wurden parallel gebaut, so dass die Ersatzteilversorgung auch parallel gesichert ist.

Stillgelegter Mercedes-Benz Kurzhauber: Künftiges Ersatzteillager?

Stillgelegter Mercedes-Benz Kurzhauber: Künftiges Ersatzteillager?

Weitere Infos zum Mercedes-Benz Kurzhauber

Reparaturhandbuch und Daten der Kurzhauber

  • Angaben des KBA zum Bestand an Kurzhaubern am 1. Januar 2019: Klick
  • Technik und Reparaturen aller Fahrzeuge aus der Kurzhauber-Zeit erläutert das 7 cm dicke, beeindruckend umfangreiche Standardwerk “TRZEBIATOWSKY” aus 1961: Klick
  • Für technische Daten zum Kurzhauber und allen mechanischen Mercedes-LKWs bis hin zum LK empfehle ich den 4 cm dicken “Oswald”.
  • Die Sammlung aller Lastwagen und Omnibusse von Mercedes-Benz bis 1986 enthält Unmengen hochwertiger Fotos sowie präzise Tabellen und ist Quelle meiner technischen Daten.
  • “Der” Oswald ist wirklich ein herausragend schönes Buch für alle LKWs und Busse von Mercedes-Benz zwischen 1896 und 1986: Klick

Lustmacher und Reisebücher mit dem Kurzhauber

  • Appetit auf den Kurzhauber machen vor allem einige schöne Reisebücher.
  • Wer noch weitere Bücher mit einem Mercedes Kurzhauber kennt: Schreibt einfach eure Tipps in die Kommentare.
  • Sehr gern dürfen mir natürlich auch Autoren ihre neuesten Kurzhauber-Reiseberichte oder Links zu Kurzhauber-Blogs schicken. Aber nur, wenn auch wirklich ein Mercedes-Benz Kurzhauber dabei ist.
  • Ihr denkt aber gerade beim Mercedes-Benz Kurzhauber an meine Warnhinweise zum Kauf alter Allrad-LKWs.

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54 Antworten

  1. Eugen sagt:

    Ich bin zwar ein Bulli-Fan, aber den Kurzhauber finde ich ebenfalls Klasse. Wenn der Bulli zu klein wird, dann wird es bestimmt ein Kurzhauber :-). Danke für die Infos und den tollen Beitrag.

  2. Thomas sagt:

    Hallo Kurzhauber-Fans, nur so als “frisch” gemachte Beobachtung: komme eben aus Argentinien zurück (März 2017). Dort fahren auffallend viele MB-Kurzhauber und neuere – ich nenne sie “Kastenhauber” im täglichen Einsatz umher. Die Große Zahl an Rundhaubern ist wirklich imponierend, ebenso wie die teilweise perfekte äußere Erscheinung. Offenbar wurden sie dort länger als in Europa gebaut und liebevoll gepflegt. Auch sieht man viele MB-Busse in Buenos Aires die den städtischen Busbetrieben gehören und ebensfalls wie nostalgisches Kulturgut gepflegt werden. Außerhalb der Stadt sieht es dann schon anders aus. Daher vermute ich für Kurzhauberfans ein Ersatzteil-Dorado, man müsste nur Beziehungen dorthin auftun… Falls es jemandem gelingt – viel Erfolg meinerseits! Herzliche Grüße!

  3. Tom sagt:

    Ja, die Kurzhauber werden auch heute noch in Brasilien und dem Iran hergestellt. Und auch nach Argentinien muss ich noch einmal – selbst wenn ich (noch) keine Ersatzteile für den Kurzhauber brauche. Allerdings gibt es bei Mercedes auch für die ganz alten Fahrzeuge noch ziemlich viele Teile an der Theke. Und der Kurzhauber wurde ja in Deutschland noch lange parallel zu den Frontlenkern produziert – ich glaube, bis 1996.

  4. michael sagt:

    denke gerne an unseren 710 kugelschnauzer zurück.
    Mit dem wir von 1980-90 in den Wald fuhren um Brennholz zu holen.
    Später wurde er verkauft und fuhr nach Afrika.

  5. Julia sagt:

    Lieber Tom,
    vielen lieben Dank für deinen schönen und aufschlussreichen Artikel. Wir haben uns soeben einen MB LA 911 B gekauft, vom Bundesgrenzschutz, alt, schnuckelig und richtig schön grün. Jetzt überlegen wir den Koffer aufzuflexen und höher zu machen. Du schreibst die Koffer sind Alu. Mein Schrauber meint auch unserer sei Alu. Der Vorbesitzer besteht drauf, dass er aus Stahl ist und der TÜVler meint, er müsse es sehen und dann auch abnehmen, dass es ordentlich abgenommen und in die Papiere eingetragen wird. Lohnt sich der ganze formale Aufwand denn? Die Kosten für so ein Unternehmen sind ja dann auch nicht ohne. Du schreibst in deinem Artikel was über alternative Koffer? Könntest du mir da mehr Information geben, wie die genau heißen und wo ich sowas finden könnte? Dann überlegen wir nämlich nochmal, ob wir nicht den ganzen Koffer tauschen (aber nur, wenn uns dann auch das H erhalten bleibt). Ich dachte ja, dass wir den Oldtimer-Status auf jeden Fall verlieren, wenn wir den Koffer tauschen, aber da scheinst du mehr zu wissen als ich. Und wenn du gute Karosseriebauer im Süden von Deutschland kennst, dann wäre ich dir auch sehr dankbar!
    Viele liebe Grüße aus dem sonnigen München!

    • Tom sagt:

      Liebe Julia, ich gehe mal davon aus, dass ihr den Einheitskoffer verbaut habt. Und der sollte aus Stahl sein. Kann man ja leicht mit einem Magneten überprüfen. Im Text beschreibe ich ja alternative Koffer, die in der Tat teilweise aus Aluminium sind. Bei einem MB 911 solltet ihr jedenfalls immer auch auf das Gewicht achten. Denn der ist keine Rakete.

      Befasst Euch auch mal mit dem Thema Zwischenrahmen.

      Das H-Kennzeichen ist wiederum ein Thema für sich. Das kannst Du tatsächlich nur mit einem Prüfer abstimmen. Da gibt es keine festen Regeln, sondern es gilt: 3 Prüfer, 5 Meinungen. Da lohnt sich vorher das Fragen. Nur ein a.a.S. (amtlich anerkannter Sachverständiger) kann aber verbindliche Auskünfte erteilen. Und noch zur letzten Frage: Leider kenne ich um München keinen Karosseriebauer. Genau genommen kenne ich gar keinen.

      Mein Tipp wäre aber, den Kurzhauber erst einmal so zuzulassen, wie er ist. Dann damit eine Testreise unternehmen. Da sammelt ihr Erfahrungen, lernt den LKW kennen und wisst viel besser als jetzt, was ihr wollt und was euch wirklich wichtig ist. Dann erst würde ich den Koffer entkernen, begutachten und umbauen.

      Viel Erfolg und viel Spaß dabei!

  6. Jürgen sagt:

    Suche dringen Frontscheibe für LA911B , Baujahr 1981.

    • Tom sagt:

      Ich habe leider keine hohe Windschutzscheibe für das B-Modell vom Kurzhauber in der Garage liegen. Und auch bei Mercedes scheint es die Frontscheibe für die MB 911 B und MB 1113 B wohl nicht mehr zu geben. Aber frage am besten mal in der Allrad-LKW Gemeinschaft nach. Melde dich dort an, bestelle schöne Grüße und schildere dein Problem. Wenn dir da nicht geholfen wird, dann nirgendwo: Link zur ALG

  7. LA710 sagt:

    Also gilt für den LA (Lastkraftwagen, Allrad) 710: Allrad zuschaltbar, nicht permanent?
    Mögliche Geschwindigkeit mit Allradantrieb?

    • Tom sagt:

      Ja, Allrad ist beim Kurzhauber fast immer nur im Stand mit der Untersetzung zuschaltbar. Also nicht permanent. Könnte man aber umbauen mit einem speziellen Verteilergetriebe VG500, anderen Flanschen und Wellen. Die Höchstgeschwindigkeit hängt immer von Achsübersetzung und Reifengröße ab. Theoretisch gehen da auch 120 km/h. Aber praktisch sicher nicht beim LA 710. Eher beim 1113er mit 168 PS. Die Achsübersetzung lässt sich auch umbauen.

      • LA710 sagt:

        OK, danke.
        Also schaltet man im orig. LA710 im Stand Allrad ein, fährt im 2.ten los u. kann dann ganz normal hochschalten bin in den 5.ten?
        Meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Höchstgeschw. mit Allrad nur 5km/h beträgt?

        Dank u. VG

        Tom, Donnerstag, 14. März 2019 um 22:00 Uhr:

        Ja, Allrad ist beim Kurzhauber fast immer nur im Stand mit der Untersetzung zuschaltbar. Also nicht permanent. Könnte man aber umbauen mit einem speziellen Verteilergetriebe VG500, anderen Flanschen und Wellen. Die Höchstgeschwindigkeit hängt immer von Achsübersetzung und Reifengröße ab. Theoretisch gehen da auch 120 km/h. Aber praktisch sicher nicht beim LA 710. Eher beim 1113er mit 168 PS. Die Achsübersetzung lässt sich auch umbauen.

        • Tom sagt:

          5 km pro Stunde sind sicherlich Quatsch. Und welchen Gang du nimmst, hängt von der Gesamtübersetzung ab. Aber da ich selbst den LA 710 noch nicht gefahren bin, empfehle ich die Lektüre der folgenden privaten Infoseite: Klick

  8. Horst sagt:

    Große Bitte: ändert doch mal die Laufschrift (Fließtext) auf Schwarz, das Grau ist sehr schlecht lesbar, nebenbei gesagt auch unüblich und ohne erkennbaren ästhetischen Mehrwert.
    Auch ist die Schrift sehr klein, zumindest auf dem Handy. Bißchen größer wäre besser.

    • Tom sagt:

      Oh, die Schriftfarbe würde ich liebend gern ändern. Habe da schon lange gesucht. Finde aber nichts zum Einstellen. Diesbezügliche Tipps zum Thema Hueman werden gern angenommen.

      Die Schriftgröße allerdings wird so angezeigt, wie du das am Handy eingestellt hast.

      • Tom sagt:

        Ich hab’s jetzt hinbekommen. Danke für die Anregung. Und ich hab wieder was gelernt. Diesmal über CSS. Nur die Kommentare und Überschriften sind noch grau. Mal sehen, vielleicht kriege ich das auch noch hin.

  9. Tom sagt:

    Habe gerade mal ein paar Fotos von Kurzhauber-Fundstücken aus Griechenland und Portugal ergänzt.

  10. Andi sagt:

    Drauf hinweisen, dass Kurzhauber zum Mercedes gehört und Rundhauber zum Magirus, ist in Ordnung; aber: Es ist nur naheliegend, dass alle wissen, was mit einem Mercedes Rundhauber gemeint ist, weil schließlich zwei Charakteristika genannt sind, 1. Haube, 2. rund. Kurzkurzrundhaube und Langkurzrundhaube wäre eine Möglichkeit in der Unterscheidung. Der Zetros ist ein Hauber, wahrscheinlich Langhauber, aber eben kein Rundhauber.

    • Tom sagt:

      Ja, man sollte das wirklich nicht so kleinlich sehen. Mittlerweile sind die Begriffe Kurzhauber und Rundhauber eindeutig von Mercedes belegt. Wer kennt denn schon noch den Magirus Rundhauber? Oder gar die echten Mercedes Langhauber? Und wenn ich umgekehrt meinen 711er als Kurzhauber bezeichne, stimmt das im technischen Sinn zwar, ist aber dann doch die falsche Bezeichnung. Aber egal, wie die LKWs nun korrekt heißen. Ganz kurze, mittellange und ganz lange, leichte, mittelschwere und ganz schwere Kurzhauber / Rundhauber sind einfach nur toll.

  11. Kari sagt:

    Hi hi. Und Hilfe!!! Hier Kari und Walther. Hab grad mein Buch OUT IN AFRICA bei Euch gesehen. Toll. Geht nun in die 3.auflage. frage: sind grad aus südamerica zurück. Haube ist total durchgerostet. Brauchen eine neue für unseren Trusty. LA.911… Übrigens .. Ersatzteile sind echt überall zu erhalten .
    Mit Ausnahme unseres Luft-Öl Filters. Nirgendwo in Südamerica zu erhalten! Unsete Erfahrung.

  12. Anonymous sagt:

    Kurzhauber auf Weltreise:
    https://www.akela.world
    Alles Gute

    • Tom sagt:

      Danke für den Link zum Kurzhauber-Blog von Akela. Habe oben gleich mal eine Ermutigung für alle Kurzhauber-Blogger ergänzt, hier einen Link zu posten. Weil ich zwar Kurzhauber-Liebhaber, aber letztlich doch nur Kurzhauber-Theoretiker bin, wäre so eine Liste mit Kurzhauber-Blogs doch eine gute Ergänzung für praktische Informationen rund um den allseits beliebten Mercedes Kurzhauber.

  13. Klaus sagt:

    wenn man auf einen nigelnagelneuen MAN TGV einen alten BW-Shelter montiert

    oder

    ein Kurzhauber in falsche Hände fällt ….
    https://explorer-magazin.com/markt/mercedes-la-1113-b-allrad-wohnmobil/

    ist ersteres sicher nicht weiter der Rede wert und letzteres ein Sakrileg. Charme ade …

    Es geht aber auch anders …
    https://www.youtube.com/watch?v=l1J1ABg7I24&list=PLFZ8xuNf_SMuONtF_gQu-qcksdmjYXjI8

    • Tom sagt:

      Sicherlich sind die Seitz Fenster nicht unbedingt ein historisch korrektes Replikat. Und auch sonst nicht zu empfehlen. Aber der Aufbau des Kurzhaubers ist schon gut gemacht.

      Nur der Koffer scheint dem Erbauer selbst nicht mehr gefallen zu haben. Wahrscheinlich auch die Fahrgeräusche des Kurzhaubers. Empfehle ja deswegen immer, vor aufwändigen Umbauten in Urlaub zu fahren.

  14. Klaus sagt:

    Aufbau aus Aluminium und Zirbenholz …?
    Da werde ich sehr hellhörig?
    Wie meinst Du das konkret was die Struktur dieser Konstruktion betrifft.

    Was Zirbenholz betrifft verweise ich auf die von Erwin Thoma veranlasste wissenschaftliche Studie eine Uni dazu, die ergeben hat, daß das Herz in einem Zirbenholzzimmer nachts eine Stunde weniger arbeitet. http://www.thoma.at

    Ausbauerseitig sind heute zwei Kofferlösungen gesetzt: Alu- oder GFK-Sandwichbauweise.

    Übrigens:
    Massives, unbehandeltes Lärchenholz hat eine aseptischere Eigenschaft als Edelstahl oder Kunststoff und wäre von daher das geeignetste Material für z. B. OPs.
    Massive, unbehandelte Ahorn-Tischplatten haben eine beruhigende Wirkung und einen Selbstreinigungseffekt, auch bei Rotwein.
    Aus Kunststoffen diffundieren Weichmacher aus, die sich dann auf dem Feinstaub im Raum ablagern, den der Mensch in der Folge lungengängig einatmet.
    Wissenschaftlich erwiesen.

    Zu langsam, zu laut ….
    Welche Motorisierung gibt es denn noch als den OM352 mit Turbo und 169 PS?
    Kann man den Motorraum zum Fahrerhaus nicht dämmen?

    • Tom sagt:

      Ach komm. “Aluminium und Zirbenholz” ist eine Allegorie auf einen schönen, ungewöhnlichen und robusten Aufbau. Beinhaltet jedoch keine fertige Planung.

      Natürlich kann man den Mercedes Kurzhauber auch vernünftig schalldämmen. Aber da gibt es so viele Bodenöffnungen und auch der Motor sitzt ja halb in der Kabine. Da kommt man nicht an ein modernes Fahrzeug heran.

      Bevor also jemand unbedarft einen Kurzhauber am Telefon kauft, sollte er immer die Warnhinweise zu alten Allrad-Lkws beherzigen.

      • Klaus sagt:

        Die u. a. auf Kurz- oder Rundhauber von MB spezialisierte Nutzfzg.-Firma Hoffmann aus Oberhausen sieht diese Fzg. genau aus diesen Gründen eher weniger als Fernreisemobile geeignet. Motorgeräusche seien durch die Lage des Motors nicht erfolgversprechend zu dämmen, der Fahrkomfort sei der der 50er Jahre. Wer das nicht zu 100 % favorisiere und wirklich wolle, solle sich besser nach einem moderneren Fzg. umschauen.
        Sprichwörtlich sei dagegen die Robustheit und Einfachheit der Technik der Fzg.
        Der Ausflug zu einem Treffen am WE sei aber sicher etwas ganz anderes, als eine längere Fernreise …
        Dessen sollte man sich vor Kauf bewußt sein.

  15. ALPENRUNDER sagt:

    Hallo “Rundhaubler”, hier meldet sich ein neuer stolzer “Runder” aus Österreich.
    Hab gerade eine Niederlage erlitten da mein alter runder1113, BJ-71, nun auch schon auf einigen Bundesstrassen Fahrverbot hat.. CO2. Man kann doch so ein Prachtstück nicht einfach verschrotten nur weils nicht mehr grün genug ist. Was haben wir da zu erwarten ????? Motortausch? Wer macht sowas? Welcher Motor käme in Frage? Kosten? Behördendschungel? Einfach nur …..traurig. Runde Grüße!

    • Tom sagt:

      Also ich würde in einem Kurzhauber keinen neuen Motor einbauen. Halte ihn so original wie möglich. Und wenn du nicht mehr fahren kannst, verkaufe ihn. In Deutschland wird das Problem mit dem H-Kennzeichen umgangen.

  16. werner sagt:

    Na dann sollte man sich doch nen neuen Actros oder wie die alle heißen, zulegen.
    Das kurbelt wenigstens die Wirtschaft an….
    Mit Nachhaltigkeit hat das zwar meiner Meinung nach nicht viel gemeinsam, aber so ist die Tendenz.
    Auch wer sich mal genauer mit dem Thema co2 beschäftigt hat, wird feststellen, dass das auch nicht alles so koscher ist, was einem da so erzählt wird in den großen Medienhäusern, die so Viele nachbeten.
    Habe übrigens in den deutschen Wirtschaftsnachrichten gelesen, dass gefordert ist, den Dieselpreis (auch den Benzinpreis) bis 2030 um ca. 70 cent pro Liter zu erhöhen.
    In nem Auto motor (oder so ähnlich) Bericht hab ich erfahren dass es wohl schon nen Diesel geben soll, der unter Zuhilfenahme von Biomasse bei der Verbrennung bis zu 50 % co2 weniger ausstoßen soll. …… Findet keine Beachtung, komisch…
    Aber so ist halt die Tendenz…….leider.

    grüße

  17. Klaus sagt:

    Unlängst meinte ein Demeter-Bauer bei der Besichtigung seines Varios, daß Deutschland heute nicht mehr imstande sei, sich selbst zu ernähren. Äcker würden immer mehr entweder als Gewerbegebiete, Maisanbauflaeche für Biomasse oder Storchen- und Insektenschnetzler von der Klimareligion missbraucht. Die Frucht unserer Äcker ist nicht dazu gedacht, Schüttelhuber anzutreiben.
    Es gibt bereits wesentlich fortschrittlichere, marktreife Kraftstoffentwicklungen, die in Deutschland erfunden worden sind, die die Politik nicht will, da sie nicht mit der kranken Umweltreligion konform gehen. Übrigens gibt es bereits wirre Forderungen, jede Kritik oder Leugnung der CO2 Volksvera…ung unter Strafe zu stellen (hohe Bußgelder bis Haftstrafen).

    Der Anteil des MENSCHENGEMACHTEN weltweiten CO2-Ausstoss Deutschlands liegt bei sage und schreibe 0,0004712 %. Alles klar?

  18. werner sagt:

    ja, hab ich auch so gelesen….

  19. Tom sagt:

    Eigentlich wollte ich nur mal neue Kurzhauber-Fotos aus meinem Archiv einfügen. Musste aber dann den ganzen verqueren Kurzhauber-Artikel aus 2016 drastisch überarbeiten. Weniger Verklärung. Dafür mehr Fakten. Mehr Systematik. Mehr Fotos. Mehr schön. Ähm – hoffe ich.

    Schade nur, dass Mercedes-Benz 1996 die letzten Kurzhauber verkauft hat.

  20. Rudolf sagt:

    Ein sehr schöner Artikel!
    Es ist sehr schön, unsere aktuelle Basis (814d T2) auch als “Kurzhauber” wiederzufinden…!
    Jetzt fehlt mir noch ein Artikel zum Mercedes LG315 oder dessen Derivaten…

    • Tom sagt:

      Ich schreibe nur dann einen Artikel über einen LKW, wenn ich genug eigene Fotos und Erfahrungen gesammelt habe. Sonst wird das nichts. Wobei der Mercedes Kurzhauber schon zu meinen absoluten Favoriten zählt.

      Doch ich glaube nicht, dass mir der LG 315 mal zufällig über den Weg läuft. Aber wenn, dann gibt es einen Beitrag. Versprochen.

      Aber bis dahin kannst du dir ja mal den Oswald gönnen. Dagegen sehen meine Geschichten und Fotos alt aus.

  21. Tom sagt:

    Habe den aktuellen Bestand an kleinen Kurzhaubern in Deutschland aus einer Statistik des KBA über alle 57 Mio. Fahrzeuge rausgezogen und gleich im ersten Abschnitt ergänzt.

    Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes sind auch sonst sehr interessant. Gibt zum Beispiel 990 zugelassene IFA W 50 gegenüber nur 462 Kurzhaubern 710, 911 und 1113 zusammen.

  22. Stefan sagt:

    Moin,

    eine hübsche Liebeserklärung.
    Ich selbst besitze einen LA911B MA (TSN 599) und fand es erstaunlich, wie wenig davon noch zugelassen sind, besaß das THW doch immerhin 650 Stück alleine davon.

    Wie dem auch sei, der Grund, weshalb ich Dir schreibe ist das Wort “derzeit” in den Stückzahlauflistungen. Das Wort “derzeit” wirft nämlich drei Fragen auf, die ich Deiner MB-Kurzhauberliebeserklärung nicht entnehmen konnte:

    1.): auf wann ist “derzeit” datiert und
    2.): sind die Daten selbst im KBA in FL abgefragt, oder “nur” aus’m Oswald abgeschrieben?
    3.): ist Dir klar, dass die Stückzahlen der Fahrzeuge der Bundeswehr und des Katastrophenschutzes sogenannte “Verschlusssache” sind und in den Zulassungszahlen des KBA nicht mit auftauchen (dürfen), die Zahlen also zu jedem gegebenen Datum noch bis zur Ausmusterung der letzten Rundhauber durch das Bundesinnenministerium und die VEBEG im kommenden Jahr (2021) höher sein dürften, als in den Statistiken erwähnt?

    Mit besten und so weiter,
    Stefan

    • Tom sagt:

      Oh, ja. Ein Kommentar vom Profi. Da antworte ich mal lieber kurz und zackig auf die Fragen:
      1. Derzeit heißt 1. Januar 2019
      2. Die Produktionszahlen stammen aus dem Oswald. Die Bestandszahlen aus der verlinkten Tabelle des KBA.
      3. Es war mir bisher nur klar, dass bestimmte Fahrzeuge der öffentlichen Hand nicht enthalten sein können. Dank dir weiß ich es jetzt genauer. Also sind die Bestandszahlen der Kurzhauber ohne Bundeswehr und Katastrophenschutz. Und übrigens auch ohne rote Nummern.

  23. Stefan sagt:

    Und schon wieder schreibe ich, dieses Mal wegen der Lampenwanderung in den leichten Kurzhaubern und wegen des Bildes, das den Griechen zeigt, bei dem “was durcheinandergeraten” ist.

    Die Lampen befanden sich in allen leichten und mittelschweten Mercedes Kurzhaubern optisch (nicht de facto) im Kühlergrill bis Ende Produktionsjahr 1971, obwohl die Umstellung auf das B-Modell bereits mit Beginn des Produktionsjahres 1969 vorgenommen wurde.

    Grund der Umstellung waren die Kosten der Seitenverkleidungspressung, die ohne die optische Kühlergrillweiterführung etwa 10 % billiger war in der Fertigung, als mit.

    Bei schweren Lkw wurde die Kühlergrillweiterführung dann nicht mehr gepresst, sondern ausgestanzt und der Kühlergrill als billiges Teil links-rechts-gleich eingeschraubt, bzw. eingenietet (je na Produktionsland.

    Bei mittelschweren Lkw befanden sich darin in den Exportversionen (die, die garnicht in Deutschland gebaut wurden) die Frontscheinwerfer. Ich habe so einen u.a. in Australien fotografiert und kann Dir das zukommen lassen.

    Mittelschwere Kurzhaubermodelle, die in Deutschland vom Band liefen, sahen ab 1971 aus, wie die leichten.

    Die Idee für den Export war diese

    Die Bedienungsanleitungen der leichten enden nach oben übriegens beim 1918.

    In der Überlappung von 13 to nach 19 to passten die größeren Motoren nicht in die leichten Fronten, aber die schweren Kurzhauber begannen bei 20 to, weshalb man bei mittelschweren als Erkennungszeichen die Haube der schweren mit der Kühlerfront der kurzen vor 1971 kombinierte.

    Es war halt billiger, alle Blechteile der durch die schwereren Motoren längeren Kurzhauben gleich herzustellen und dann mit Plastik und Blech zu tricksen.

    Die Fronstoßstange Deines “Durcheinandergriechen” ist kein Original, sondern eine Nachrüstung von einem Exportmodell mit us-amerikanischen Scheinwerfern, wie sie z.B. in Brasilien, dem Iran und Indien und der Türkei in den Produktionen der schweren Kurzhauber üblich war und dann in die Exportversionen der Frontlenkermodelle NG übernommen wurde.

    Der Durcheinandergrieche hat wahrscheinlich irgendwo günstig eingekauft; – vielleicht nebenan in der Türkei. In den 1970ern waren die Griechen und Türken noch etwas freundlicher miteinander.

    Mit besten und so weiter

    • Tom sagt:

      Hab ja schon geschrieben, dass ich solche Kommentare wie deinen zum Kurzhauber liebe. Meine das auch nicht ironisch. Ist wirklich so. Viel zu lernen ich noch habe. Und das hier ist ganz schönes Futter. Muss mir deine Erläuterungen zu den verschiedenen Versionen der Frontscheinwerfer beim Mercedes Kurzhauber mal ausdrucken und das Wichtigste unterstreichen.

  24. Stefan sagt:

    Die öffentlichen Zulassungszahlen des KBA erfassen nicht die Fahrzeuge, die dem Bundesamt für Bevölkerungs- und Katstrophenschutz (BBK) oder dem Bundesministerium der Verteidigung (BMV) zugeordnet sind. Noch aus den Zeiten des kalten Krieges gelten jene Zahlen als Vertraulich/Verschlusssache.

    Die knapp 200 Stück 1113er, die im KBA öffentlich als noch in Deutschland zugelassen geführt werden, befinden sich bei Privatpersonen und Feuerwehren.

    Dazu kommen knapp 1.000 Stück die noch dem BBK gehören auch und obwohl sie zumeist an Bundesländer überlassen wurden, die sie wieder Landkreisen überließen, die sie wieder Freiwilligen Feuerwehren überließen und alles das als Teil des Katastrophenschutzes. Ganz genau sind knapp 90 % dieser knapp 1.000 nicht öffentlich im KBA geführten Rundhauber Fahrzeuge von Feuerwehren, knapp 90 % Fahrzeuge des THW und gut 1 % Fahrzeuge des DRK.

    Alle sollten am Mo.05.04.2020 außer Dienst gestellt werden und wären dann über Zollauktion und VEBEG veräußert worden, was zu wunderbaren Preisverfällen geführt hätte.

    Corona hat das vereitelt. Nun kommen sie einzeln weg und auf den Markt, insofern sie nicht – nicht unüblich bei Feuerwehrfahrzeugen der Vorelektronikbudenzeit – im Zuge der Entwicklungshilfe voll ausgestattet in die Dritte Welt gehen.

    Die Preise werden also nicht wie noch Anfang 2020 von Marktkennern erwartet fallen, sondern relativ stabil bleiben.

    Wer sich einen 911er oder 1113er zulegen will, sollte folgendes Wissen:

    das THW wollte wirklich ins Gelände. Feuerwehren wollen nur im Winter Bergpässe hochstürmen. Fahrzeuge des THW wiegen daher leer zumeist 2 bis 3 Tonnen mehr, als Feuerwehrfahrzeuge, die man am F im LAF vor der Zahl erkennen kann. Das Fahrgestell und die Aufbauten im LAF sind leichter gebaut, als im stabileren LA (ohne F), was aber erst eine Rolle spielt, wenn man durch schweres Gelände fahren möchte.

    Auch die Fahrzeuge mit Funk- und Großraumkrankenwagenkoffer besitzen die leichteren Fahrgestelle.

    Leute die damit wirklich ins Gelände fahren, können was von gebrochenen Rahmen erzählen.

    Man kann damit ins Gelände, aber wenn es halten soll, sollte man sachte unterwegs sein.

    Aber in Erster Hand gibt es die Kofferfahrzeuge sowieso nicht mehr.

    Das THW hat noch sehr wenige Kipper und Gerätewagen im Betrieb, das DRK Geratewagen und Plane-Pritsche und Feuerwehren Gerätewagen, Schlauchwagen und Tanklöschfahrzeuge.

    Die richtig interessanten mit 6-Gang-Getriebe und 2-Gang-H5-Hinterachse und 3(!) Differentialsperren sind alle schon seit 2010 (vereinzeltes Nachtröpfeln bis 2015) von Zollauktion und VEBEG verkauft.

    Die, die jetzt noch bei Zollauktion und VEBEG in den Verkauf gehen werden oder sich gerade befinden, kommen mit 5-Gang-Getriebe, H4-Hinterachse und nur einer Differentalsperre beim LAF (Automatisch gesperrtes Zentralsifferential im Untersetzungsallradzuschaltgetriebe) oder zwei Differentialsperren ((Automatisch gesperrtes Zentraldifferential im Untersetzungsallradzuschaltgetriebe PLUS frei zuschaltbare Differebtialsperre im Hinterachsdifferential).

    LAFs haben eine Anhängelast vin 2,8 to bis 3,5 to, LAs bis zu 12 to.

    Die zGGs reichen beim 911er von 7,5 to bis 9,9 to und beim 1113 von 8 ti bis 13 to.

    Der Oswald ist als Nachschlagewerk gut, aber nicht komplett. Mein 911er z.B. wurde 650 Mal gebaut und ist dort gar nicht aufgeführt.

    Macht Euch also beim Kauf auf Überraschungen gefasst.

    Des weiteren denkt dran, dass die Fahrzeuge bis 1990 privatwirtschaftlich bestellbar waren. Behörden konnten die Fahrzeuge bis 31.12.1996 bestellen. Die Verkaufszahlen fielen bei Daimler Benz alle noch in 1996. Produktionsende in Wörth war Sommer 1997.

    Unbaufertigungsende bei den Aufbauherstellern Wackehut, Lentner und Stauffen war 1998. Letzte Erstzulassungen in Deutschland fielen nach 1998.

    10 % aller Rundhauber, die noch im BBK in Betrieb sind, sind noch keine Oldtimer.

    Karosserieteile gibt es trotzdem so gut, wie keine mehr bei Daimler Benz.

    (Wir reden über ein Auto, das vor 70 Jahren das erste Mal aufs Reißbrett gebracht wurde.)

    Zeugs aus Brasilien passt nicht. Die haben seit 1990 eine andere Front.

    Aber gut, für die anderen Autos auf der Liste “die gefährlichsten Allradlastwagen” machen auch Probleme, wenn man so einfaches haben möchte, wie eine neue Windschutzscheibe.

    Für den Magirus 90-16 gibt es keine mehr.

    Für die Rundhauber B-Modelle sind sie sehr teuer und kommen aus Brasilien, aber es gibt sie noch.

    Dann sind Rost und Wartung ein Problem.

    Jeder Mercedes rostet.
    Manche Feuerwehren und Ortsverbände von THW und DRK besitzen beheizte Hallen und kein Auto steht draußen und bei anderen muss der halbe Fuhrpark draußen auf dem Gemeindebauhof neben dem Srreusalzlager parken.

    Wartung und Pflege folgen noch dazu sturen Plänen, egal ob Fahrzeuge nun ausgemustert werden oder nicht. Und dann kann man bei der VEBEG oder der Zollauktion das Glück haben, einen sehr guten Gebrauchtwagen zu schießen, der nahezu Museumsqualität daherkommt und gerade frisch gewartet wurde, oder das Pech eine Wartungsstaurostlaube zu kaufen.

    Und alles an einem Lastwagen ist teurer als an Lieferwagen. Reifen, Wagenheber, Drehmomentschlüssel, Lampen, Tankrechnung.

    Und Ihr kauft einen mehr oder weniger ausgeprägten Standschaden.

    Es müssen alle Schmier- und Betriebsstoffe gewechselt werden. Wenn man es selber macht sind über die schieren Mengen 400 Euro weg.

    Alle Dauerfilter müssen gereinigt werden und alle anderen Filter ersetzt werden.

    Weitere 50 Euro weg.

    Kühler durchspühlen und alle Riemen wechseln.

    Nach 1.000 km alles wiederholen und dann alle 5.000 km bzw. jedes Jahr, je nachdem was früher eintritt.

    Bremsbelege – ausgehärtet.

    Reifen – ausgehärtet

    Größte Kopfschmerzstelle : der Turbolader und wenn das Auto einen Nebenantrieb besitzt (Winde, Tragkraftspritze, Vorbaupumpe, etc.) das Getriebe.

    Das ZF-5-Gang-Getriebe mit Nebenantrieb war und ist eine Nichthaltbarkeitskatastrophe.

    Das ZF-5-Gang-Getriebe ohne Nebenantrieb ist dagegen extrem haltbar und zuverlässig und dass der Rückwärtsgang so schlecht reingeht, liegt nicht am Getriebe oder an der Kupplung sondern war schon ab Werk so.

    Und ob das Auto einen Turbolader besitzt oder nicht, bemerkt man in der meist verkauften Kombination 5-Gang-Getriebe-und-H4-Hinterachse sowieso nicht, wenn man denn überhaupt von Fahrdynamik sprechen kann, bei einem Auto dessen höchster Gang bei 30-35 km/h eingelegt wird und das sich am wohlsten fühlt bei 55 km/h, auch und obwohl manche Modelle (die wenigen mit der sehr langen Achsübersetzung) knapp 130 km/h schnell sein können.

    Den Turbolader merkt man nur als Unterschied zum Saugmotor, an der Tankstelle (die Turbos sind oberhalb von 60 km/h bei gleichem Getriebe und gleicher Achsübersetzung auf der Straße in der norddeutschen Tiefebene ca. 2-5 % durstiger, als die Sauger) und in hohen Lagen oberhalb von 2.500 Meter über dem Meer. Da verlieren die Sauger an Kraft, während die Turbos die Kraft ihrer Motoren erhalten.

    Die ersten 5.000 km verbringt man mit Standschadenbeseitigungen.

    Jede Türverkleidung werdet Ihr abbauen, jeden Fensterheber überarbeiten. Letzteres geht auch am Küchentisch, muss aber gemacht werden.

    Wirklich Spaß macht das Auto dann ab Jahr zwei, auch und obwohl man stets am Rostkampfball bleiben muss.

    Für jede Stunde, die man fährt, sollte man 5 min Wartung und Pflege rechnen, wenn der Wagen denn einmal in Schuss und aus der Standschadensbeseitigung raus ist.

    Auf, dass es Euch gut gehen möget.

    • Tom sagt:

      Vielen Dank für den detaillierten Insider- und Erfahrungsbericht zum Mercedes Kurzhauber.

      Das Thema Standschäden hatten wir ja erst. Deine Aufstellung hilft den Einsteigern ganz bestimmt. Ich habe bei meinem MB 1124 AF auch gleich noch alle Gummischläuche gewechselt. Die waren nämlich auch hart und spröde.

  25. Thomas sagt:

    Hallo, habe mal eine Frage, habe eine Mercedes-Benz 1113 Feuerwehr Bj. 1976 gekauft und möchte so mein Ziel es als Wohnmobil nutzen. Jetzt bin ich am forschen ob es eine Möglichkeit gibt trotz des Umbaus ein H Kennzeichen zu erlangen. Mir geht es hauptsächlich um die Umweltzone. Kann mir jemand weiterhelfen bzw. einen Tipp geben.

    • Tom sagt:

      Wenn dein primäres Ziel ein H-Kennzeichen ist, musst du den Kurzhauber so original wie möglich lassen. Ideal wäre dann die Zulassung als LKW. Die Campingausstattung könnte dann Ladung sein. Vielleicht sogar der Koffer.

      Schwierigkeiten macht nur die Umschreibung direkt auf Wohnmobil mit H-Kennzeichen. Aber das kannst du nur mit deinem Prüfer besprechen. Vielleicht musst du sogar mal die Prüfer der Umgebung abklappern. Das Bundesland spielt da auch noch eine Rolle. Du siehst, alles nicht so einfach. Aber es geht.

      • Thomas sagt:

        Habe mit vielen Prüfern in Sachsen gesprochen, geht kein Weg rein Wohnmobil mit H Kennzeichen.
        Zulassung reiner LKW? Nicht als Sonderfahrzeug Feuerwehr wie jetzt aber da ist ja das mit den 30 Jahren.
        Und einen alten Koffer draufsetzen ?
        Bin derzeit am Boden zerstört weil bis jetzt sagten sie das geht nicht als H Kennzeichen nur als Feuerwehr.

        • Tom sagt:

          Oh, das tut mir leid. Und bei einer Zulassung des Mercedes Kurzhaubers auf H-Kennzeichen unter Erhalt der bzw. Umschreibung auf Wohnmobilzulassung fehlt mir leider die eigene Erfahrung. Aber der Versuch steht bei mir auch noch an. Muss schon mal langsam die LED-Beleuchtung demontieren. Ansonsten dann 2036 nach 20 Jahren Nutzung als Wohnmobil.

          Aber könntest Du deinen Kurzhauber nicht als irgendein Sonstiges Kraftfahrzeug (So.Kfz. Bautrupp, Werkstattwagen o.ä.) umschlüsseln?

        • Tom sagt:

          P.S.: Schau mal bei dem roten Feuerwehr-Kurzhauber MB 1113 oben im Text auf das (ansonsten selbstverständlich unkenntlich gemachte), private Nummernschild: Da steht als Händler Mercedes-Benz Dresden drauf. Und ein H-Kennzeichen hat diese Ex-Feuerwehr auch. Nur scheint der Wagen wirklich original und kein Wohnmobilumbau zu sein. Dieser Kurzhauber hat sogar noch das originale Blaulicht montiert. Also ein echt berechtigtes H-Kennzeichen, auch wenn man sich über die Zusatzscheinwerfer streiten kann. Aber interessant wäre die Art der Zulassung. Und mit Hubdach und Erhalt der äußeren Erscheinung könnte man im Koffer doch garantiert einen hübschen Wohnmobilausbau “transportieren”. Das stelle ich mir echt schick vor.

          Also Kopf hoch, das wird schon mit der H-Zulassung. Wenn auch möglicherweise nicht als Wohnmobil.

  26. Thomas sagt:

    Sonstiges KFZ darf man nicht in die Umweltzone und Steuern und Versicherung ist teurer, als Feuerwehr bekomme ich das H Kennzeichen definitiv.
    Mhm Wohnmobil war halt der Plan. Vielleicht als Ladung Feuerwehr und einmal Wohnmobilaufsatz, das man es schnell umsetzen kann. Vielleicht geht es so.

  27. Thomas sagt:

    Das stimmt, bekomme ich als Sonstiges KFZ eine H Kennzeichen? Wenn ich es umbaue von Feuerwehr zum Wohnmobil. Vielleicht gibt es ja ein Tipp zu welchem Prüfer man später mal gehen kann. Würde deutschlandweit fahren wenn der Umbau erfolgt ist.

    • Tom sagt:

      Nein, ich habe keinen Tipp. Aber es kann doch eigentlich kein Problem sein, einen sauber aufgebauten Kurzhauber mit H-Kennzeichen zu versehen. Wenn auch nicht direkt als Wohnmobil.

      Würde hier aber ungern öffentliche Tipps für “gute” Prüfer sehen. Aber du kannst mir gerne mal deine Liste per Mail schicken. Da weiß zumindest ich, wo ich nicht hingehen muss. Wenn es dann mal soweit ist.

      Dann wird natürlich auch gern ein Tipp entgegengenommen. Den kann ich dann ggf. weiterleiten.

      tom@7g…

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