ᐅ Gemeinsam Gutes tun

Ich bitte um eure Mithilfe, die Kosten für die stationäre Therapie eines minderjährigen Mädchens mit Essstörung zu tragen. Nennen wir sie Marie.

Mitten in Deutschland sind Kinder am Verhungern

Jedenfalls übernimmt die Krankenkasse trotz ärztlichen Anratens die Kosten erst dann, wenn eine Behandlung eigentlich schon zu spät ist. Und dabei geht es nicht um irgendwelchen esoterischen Hokuspokus, sondern um ganz normale, anerkannte, psychotherapeutische Schulmedizin. Mit gesunden Kindern denkt man nie, dass es in Deutschland möglich ist, dass die Kasse eine von zwei Ärzten dringend empfohlene Behandlung einfach so ablehnt. Natürlich auch den Widerspruch. Und den Widerspruch zum Widerspruch. Weil es ja noch kein Notfall ist.

Essstörung klingt so süß. So nach einem “Iss doch einfach mal was!” Aber glaubt mir, das ist kein Spaß. Ich bin ein erwachsener Mann ohne große Sentimentalitäten. Aber wenn ich die betroffenen, vom Hunger gezeichneten Kinder in der Klinik für Essstörungen sehe, muss ich mir echt die Tränen verdrücken.

Und dabei sind die Kinder, die es in eine Klinik für Essstörungen geschafft haben, schon auf einem guten Weg. Denn es gibt viele Mädchen (und Jungs), die (gerade jetzt in Coronazeiten) mit ihrem Problem alleine zu Hause sind und Woche für Woche abnehmen. So lange, bis wieder die ersten Ohnmachtsanfälle kommen und das Herz nur noch unregelmäßig schlägt. Dann freilich bezahlt die Krankenkasse die Akutbetreuung auf der ITS.

Dann gibt’s Infusionen bis zur Stabilisierung, eine Verlegung auf die Kinderstation und niemanden, der das Problem auch nur ansatzweise versteht. Selbst die normalen Ärzte sind mit anorektischen Mädchen vollkommen überfordert. Und hilflos.

Ich brauche Hilfe beim Helfen

Mädchen mit Essstörungen brauchen eine spezielle Rund-um-die-Uhr-Betreuung durch spezialisierte Psychologen, Esstherapeuten und Ärzte. Einmal die Woche ambulant für eine Stunde zum Psychotherapeuten reicht da nicht. Und so bezahle ich Maries stationäre Therapie privat und rechtzeitig, sobald der Gewichtstrend wieder unter das ärztlich festgelegte Mindestgewicht fällt.

Aber allein halte ich das auch nicht lange durch. Denn mit 5 eigenen Kindern kann ich mir das auf Dauer eigentlich nicht leisten. Und so bitte ich auf diesem Weg um Unterstützung. Ihr würdet mir mit einer kleinen Geste einige Sorgen abnehmen. Und auch Marie hätte weniger Schuldgefühle mir gegenüber, wenn ich ihr von der Lastverteilung auf mehr Schultern berichten kann.

Klar, mit Werbeanzeigen auf dem Blog oder gar bezahlten Beiträgen (Gott bewahre!) würde wahrscheinlich genug Geld für die stationäre Therapie von Marie zusammenkommen. Aber das würde den ganzen Charakter dieser Seite verändern. Und so gehe ich diesen Weg. Vertraue darauf, dass dieser Blog nicht nur seichte Unterhaltung ist, sondern auch was bewirken kann. Und hoffe, dass ihr euch mit einer kleinen Spende neben mich stellt und wir gemeinsam Gutes tun können.

Mein Dank ist euch sicher. Sowas vergesse ich nicht. Dennoch werde ich auch weiterhin niemandem schreiben, der seine E-Mail-Adresse angibt. Und die Spender natürlich nicht veröffentlichen. Außer natürlich, ihr wünscht das. Dann richte ich hier eine Hall of Fame ein.

Spendenkonto für die Therapiekosten

Nun bin ich kein gemeinnütziger Verein und kann weder Sicherheiten noch Spendenquittungen bieten. Wer also eher einem eingetragenen Verein traut und etwas offiziell Gutes tun möchte, der kann gern einen eingetragenen Verein unterstützen, der leidgeprüfte anorektische Kinder aus ganz normalen Familien genau in solchen Fällen unterstützt. Schickt mir einfach eine Mail an tom@7g… und ich gebe dann die Kontakt- und Kontodaten durch.

Ansonsten wird das folgende Konto ausschließlich für Marie verwendet: https://www.paypal.me/7globetrotters

Falls ihr die “Zahlung an Freunde” sendet, fallen auch keine Gebühren an. Ansonsten bezahle ich etwaige Paypal-Gebühren, damit wirklich jeder Euro bei Marie ankommt. Und klar, ich halte natürlich auch meinen Kopf hin, wenn das hier schief geht. Die Kostenübernahmeerklärung habe ich ja schon unterschrieben. Und falls hier sogar mehr Geld zusammenkommen sollte, als die stationären Therapien kosten (derzeit 148,12 €/Tag), spende ich das Geld an den Förderverein Essstörungen e.V. der Klinik Lüneburger Heide.

Aktueller Stand zum 06.08.2020

Im laufenden Jahr sind einmal 25 Tage und noch einmal 19 Tage stationäre Therapie für Marie notwendig. Zusammen 3.600,50 + 2.814,28 € = 6.414,78 €. Über Spenden gedeckt sind bislang 1.756,50 €.

Danke, danke, danke für eure bisherige Unterstützung. Schaffen wir noch den Rest?

https://www.paypal.me/7globetrotters