ᐅ Abnahme und Eintragung der Reifengröße bei der DEKRA

Die akribische Vorbereitung hat sich ausgezahlt – heute erfolgte die Änderungsabnahme zur Eintragung der Reifengröße sowie der Höherlegung. Ich freue mich, und meine Lieblingstochter hat die Sache gleich grafisch verarbeitet – natürlich auf meinem Handy.

Grund zur Freude: Abnahme zur Eintragung der Reifengröße

Grund zur Freude: Abnahme zur Eintragung der Reifengröße

Die lange Geschichte mit meinen neuen Reifen

Eigentlich hatte ich ja Zeit und gute Reifen. Und eigentlich wollte ich die Contis noch mehrere Zehntausend Kilometer fahren. Entsprechend relaxt und blauäugig bin ich den ersten Versuch mit den Unimogfelgen angegangen. Mann, Mann, Mann.

Unter zeitlichen Druck bin ich erst im Oktober gekommen, als mein Vierter hinten eine eingefahrene Schraube entdeckt hat. Beim Reparaturversuch hat meine Werkstatt dann die Notlaufringe entdeckt und mich etwas ärmer, aber an Erfahrung reicher gemacht. Doch der Reifen blieb unrepariert.

Und seitdem war ich ohne Ersatzrad unterwegs. Gut, das ist nicht weiter schlimm, da ich ja auf der Hinterachse immer 2 Ersatzräder dabei habe. Da aber das ersatzweise montierte sechste Rad ein anderes Profil hatte, war klar, dass ich vor der Hauptuntersuchung zumindest einen neuen Reifen brauchen würde. Nun investiere ich aber ungern in tote Pferde. Also stand die große Lösung plötzlich vor der Tür und hat mächtig angeklopft. Das war der Zeitpunkt, ab dem ich das Herumspielen aufgeben und richtig nach neuen Reifengrößen suchen musste.

Die Ursache der Beschleunigung

Die Ursache der Beschleunigung

Vom ersten Versuch bis zur Abnahme und Eintragung der Reifengröße

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Und mühsam war es auch für mich als Nichtexperte, die ganzen Daten zu recherchieren, zusammenzutragen und auszuwerten. Die Beiträge zu schreiben hat dabei die wenigste Arbeit gemacht. Aber sie waren für mich eine wichtige Gedankenstütze und Denkhilfe zur Umbereifung. Und wenn die Beiträge dem ein oder anderen helfen, umso besser.

Dazu gab es natürlich auch noch andere Baustellen, die ich bei der Änderungsabnahme gleich mit verwursteln wollte, vor allem die Höherlegung. Und dann hatte ich endlich die Reifen drauf und auch alle anderen Baustellen abgeschlossen. Doch dann war wieder mein Prüfer krank. Da ich jedoch vorher alles mit ihm im Detail abgestimmt hatte, habe ich lieber noch ein wenig gewartet.

Und heute nun war es dann soweit: Auf dem Kennzeichen prangt ein frischer Aufkleber und vor mir liegen die Papiere des Änderungsgutachtens zur Eintragung der Reifengröße. Jetzt muss ich nur noch wegen der Eintragung der Reifengröße zur Zulassungsstelle. Aber das ist wahrscheinlich das kleinste Problem.

Hoffe ich zumindest. Doch erst einmal geht es zum Geländetest. Ich will ja wissen, ob ich mit den Mercedes Vario Allrad mithalten kann oder doch noch den Allrad nachrüsten muss…

Meine Vorgehensweise zur Eintragung der Reifengröße

Und damit alles schön übersichtlich bleibt, sind hier nochmal alle Beiträge zu meiner Umbereifung aufgelistet.

1. Erster Versuch: Einzelbereifung Vario/T2 mit Unimogfelgen

2. Größere Winterreifen auf dem Wohnmobil: Ziele und Bedingungen

3. Vergleich wintertauglicher Super-Single-Bereifung Vario/T2

4. Gemäß ABE zugelassene Reifengrößen für den MB 711 D

5. Vario Felgen für Einzelbereifung: Radbolzen entscheiden

6. Im Vergleich 8 % besser: 235/85 R 16 Ganzjahresreifen auf dem Wohnmobil

7. Notlaufringe demontieren bei ehemaligem BGS-Einsatzfahrzeug

8. Demontage der Hutchinson Notlaufringe (Runflat)

9. Endlich neue Winterreifen auf dem Bus (Beitrag kommt noch)

10. Höherlegung des Fahrwerks

11. Einbau längerer und verstärkter Stoßdämpfer

12. Achslastabhängigen Bremskraftregler ALB einstellen

13. Einbau Winkelgetriebe zur Tachoanpassung

14. DEKRA-Abnahme und Eintragung der Reifengröße sowie der Höherlegung😃

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