ᐅ Eine frühe Liebe: Land Rover Serie in Afrika

Land Rover Serie finde ich ja schon immer toll. Besonders gefallen mir schlammverkrustete Land Rover Modelle der Serie I, II oder III mit Ersatzrad auf der Motorhaube.

Seit ich aber 1992 das erste Mal in einem Serie III (glaub ich) durch afrikanisches Unland mitgefahren bin und bei der Bergung des von einer Holzbrücke abgerutschten Land Rover aus einem verschlammten Flüsschen mithelfen konnte (mein französischer Freund war zwar auf dem Weg nach Madagaskar, aber ansonsten noch etwas unerfahren), sehe ich immer sehnsüchtig jedem schlammverkrusteten Exemplar nach.

Bergung eines abgerutschten Land Rover Serie in Marokko 1992

Bergung eines abgerutschten Land Rover Serie in Marokko 1992

Der Land Rover Serie I, II oder III gehört nach Afrika

Für mich gehört das Aushängeschild der englischen Automobilindustrie jedenfalls ebenso zu Afrika wie der Mercedes Kurzhauber. Einfache Technik halt. Allerdings weiß ich nicht, ob der Land Rover Serie nicht nur (wieder Kurzhauber) leicht zu reparieren, sondern auch zuverlässig ist. Dauernde leichte Reparaturen nerven halt auch. Besser ist, man könnte, wenn man wollte, muss aber nicht. Und da bin ich mir beim Land Rover Serie nicht so sicher. Mittlerweile sieht man diese Modelle auch nicht mehr so oft. Was bei zuverlässigen Modellen auch dann nicht der Fall ist, wenn sie älter werden. Dabei denke ich insbesondere an die Tausende Mercedes W123, die in Marokko im permanenten Überlandtaxibetrieb doch alle mehrere Millionen Kilometer runter haben müssen.

Land Rover Serie in Marokko 1992

Land Rover Serie in Marokko 1992

Taugt auch der Defender für Afrika?

Aber zurück zum Land Rover. Nun ja, insgesamt ist natürlich auch der Defender wie seine Vorgänger ein schönes Auto. Und es gibt auch einige tolle Defender-Umbauten zum Wohnmobil. Im Zweifel würde ich aber lieber einen Land Rover Serie III nehmen.

Trotzdem muss ich einen Land Rover nicht unbedingt haben. Irgendwie traue ich der englischen Technik nicht so richtig über den Weg. Aber das Design spricht natürlich für das Fahrzeug und sollte irgendwie bewahrt werden. Für mich als Land Rover Fan genügt jedenfalls passendes T-Shirt.

Etwas durch meine Fahrzeuggeschichte vorgeprägt, würde ich jedenfalls lieber ein Mercedes G Modell zum Wohnmobil umbauen. Naja, später vielleicht mal. Wenn wir nur noch zu zweit unterwegs sind. Wobei, mit der neuen G-Klasse W464 bietet Mercedes 400 kg mehr Zuladung. Wäre das vielleicht was?

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