ᐅ Fähre nach Schweden: Von Sassnitz nach Trelleborg mit Hindernissen

Als Fähre nach Schweden nutzen wir traditionell die Verbindung Saßnitz – Trelleborg von Stenaline. Also Anreise am Vorabend und Übernachtung im Wald. Am Morgen Regen. Sehr gut. Da kann ich gleich mal die neue Markise ein Stück ausfahren und ein Familienfrühstück bei offener Schiebetür gewährleisten. Nicht schlecht, wenn ich auch die Befestigung nochmal überarbeiten muss. Vorderer Haltepunkt und Krafteinleitpunkt differieren zu stark. Und der Formschluss zum gewölbten Dach fehlt. Geht aber. So hält die Markise den feinen morgendlichen Sprühregen vom Innenraum ab.

Markisentest im morgendlichen Regen

Markisentest im morgendlichen Regen

Gegen 10:00 sind wir dann nach Sassnitz gestartet. Der übliche Rügenstau stand nur auf der Gegenseite, sodass wir (zum Glück) überpünktlich am Fährhafen Mukran waren. Und dann war ich schon etwas überrascht, dass wir die Pässe vorzeigen sollten. Allerdings verliere ich manchmal mit den ganzen Dokumenten für uns 7 ein bisschen die Übersicht. Und so wurde natürlich erst bei der Kontrolle festgestellt, dass die Pässe der beiden Jüngsten abgelaufen waren. Aber zum Glück gibt es am Fährhafen extra eine Polizeistation, deren überaus netter und verständnisvoller Beamter uns in 10 min Ersatzpässe ausgestellt hat. Da wird wenigstens mal etwas Sinnvolles mit unserem Steuergeld angefangen. Wobei – wieso gibt es hier eigentlich Passkontrollen? Also doch überflüssig.

Aber egal, rauf auf die Stenaline-Fähre nach Schweden. Auf der Fähre von Sassnitz nach Trelleborg haben wir fast 4 Stunden Skat gespielt und waren so schon bald in Schweden.

2x Sassnitz: Ort und Fähre nach Schweden

2x Sassnitz: Ort und Fähre nach Schweden

Netter Stenaline-Schornstein der Fähre Sassnitz Trelleborg

Netter Stenaline-Schornstein

Entlüftungsschornstein der Trenntoilette am MB 711

Entlüftungsschornstein

Als ich mal ausgesetzt habe, ist mir auf einem Rundgang die schöne Form des Schiffsschornsteins aufgefallen, die ja fast dem Entlüftungsschornstein unseres Reisebusses entspricht. Na gut, die Dimensionen sind ein wenig anders. Und bei mir fehlt die schöne Lackierung. Aber sonst sieht man schon, dass mir der maritime Charakter eines eleganten Schiffsschornsteins ziemlich gut gefällt.

Kaum von der Fähre nach Schweden runter, ging es wie gewohnt links raus und direkt zum bekannten Stellplatz am Meer. Und dann waren trotz der Kälte wirklich alle in der Ostsee baden. Manche nur kurz, manche länger. Nur die Großen taten so, als ob wir in der Südsee wären und wollten gar nicht mehr rauskommen.

Der nordische Sommer kann beginnen

Der nordische Sommer kann beginnen

Trelleborg / 100 / 600 km

Am nächsten Tag hatten wir dann einen unschönen Reifenplatzer am Wohnmobil. 

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