ᐅ Something about me: Wer schreibt hier eigentlich warum und worüber?

Hmm, nun schreibe ich hier seit anderthalb Jahren Geschichten und es gibt immer noch keine Seite „About me“. Und das, obwohl ich mir bei anderen Blogs selbst immer gern ein Bild von den Bloggern mache.

Na gut. Wenn es unbedingt sein muss, gibt es ab heute eine „About me“ Seite. Also wer schreibt hier eigentlich warum und worüber?

Something about me: Meine Blog-Geschichte

Tagebücher, Chroniken und Fotos verfertige ich schon ziemlich lange – aber eigentlich nur für mich und die Familienchronik. Schließlich liest jeder gern mal nach, was wie, wo und wann so passiert ist.

Allerdings fehlte mir so ein bisschen das familieninterne Interesse an meinen Bauberichten. Wen interessieren schon festsitzende Doppeldüsen oder Belüftungsöffnungen am Kühlschrank? Also habe ich die Bauberichte öffentlich geteilt. Und so fing mein Blog im September 2015 an: Mit Berichten zum Ausbau unseres Expeditionsmobils MB 1124 AF. Ich hatte ja keine Ahnung, was ich damit lostreten würde.

Das folgende Bild war dann auch das erste im Blog veröffentlichte Foto.

Unser (ehemaliges) Familien-Expeditionsmobil Mercedes LK 1124 AF

Unser (ehemaliges) Familien-Expeditionsmobil Mercedes LK 1124 AF (2015)

Nach den LKW-Ausbauberichten wurde ich aber mutiger. Es folgten erste zaghafte und stark gekürzte Berichte unserer Dolomitentouren mit Kindern. Hinzu kamen fast schon historische Reiseberichte aus dem letzten Jahrtausend. Die ersten digitalisierten Dias und Tagebücher waren die von der vorelterlichen Privatbusreise ans Rote Meer mit meiner damaligen und heutigen Geliebten😍.

Something about me: Der Autor beim Sand schippen im Wadi Rum, auf dem Weg zum Roten Meer

Something about me: Der Autor beim Sand schippen im Wadi Rum, auf dem Weg zum Roten Meer

Es folgten in unchronologischer Reihenfolge Berichte diverser Reisen. Mit dem Fahrrad, mit Schwalben, Motorrädern, mehreren Bussen und einem Expeditionsmobil. Oder halt zu Fuß. Auch wenn manchmal nur kurze Diashows öffentlich sind.

Mit Baby in Marokko: Schrauben am Düdo

Der Autor mit seinem Erstgeborenen in Marokko: Schrauben am Düdo (2000)

Und heute, 300 (öffentliche) Beiträge später, fliegen mir neue Beiträge auch aus eigentlich „sachfremden Themen“ zu: Wenn ich einen alten LKW sehe, wenn ich wieder mal ein lustiges Buch vorgelesen habe oder wenn wir eine schöne Wandertour gemacht haben. Und auch der Stapel noch nicht digitalisierter Tagebücher wird nicht wirklich kleiner.

Dabei ging es mir nie ums Geld verdienen (womit auch), sondern um den Spaß an der Sache. Aber ich liebe es ja sowieso, vermittels meines freien Willens ohne große Rücksichtnahme auf andere Befindlichkeiten zu machen, wonach mir gerade lustig ist.

Warum 7globetrotters.de?

Bei der Namensfindung habe ich schon ein wenig überlegt. Mit unseren 5 Kindern hätte zum Beispiel auch 7Stubenhocker.de gut gepasst, denn es geht nur sehr wenig über ihre Kinderzimmer oder ein Lagerfeuer im Garten. Daran hat auch mein schönes Expeditionsmobil nichts geändert.

Die zu bereisende Welt jedenfalls beginnt bei uns direkt am Gartentor. So lieben es vor allem die kleinen Kinder, keine 500 m von zu Hause im Wald oder am Fluss zu hocken und eine schöne Nudelsuppe zu kochen. Oder in der nächstbesten Höhle zu biwakieren. Vor der Garage im Bus zu schlafen. Neue Schulwege zu erforschen.

Und dementsprechend habe ich viel Spaß mit der Kategorie „Weltreise daheim“.

Auf dem Schulweg: Sonnenaufgang im heimischen Regenwald (2016)

Kein Kinderblog. Etwas Reiseblog. Viel Baublog.

Als ich „damals“ (also im September 2015) meinen ersten Beitrag veröffentlichte, wäre ich noch nicht auf die Idee gekommen, mich „Blogger“ zu nennen. Ich war mir noch nicht einmal klar, ob es nun „der Blog“ oder „das Blog“ heißen sollte. Aber damit befinde ich mich ja mit dem Duden in guter Gesellschaft. Ich hatte halt eine Webseite.

Und auch heute noch tue ich mich schwer mit einer Kategorisierung. Dies ist zwar ein Familienblog – aber ganz bestimmt kein Kinderblog.

Und es gibt hier zwar viele Reiseberichte, aber ein richtiges Reiseblog ist es auch nicht. Schließlich gibt es zu den neuzeitlichen Reisen eigentlich nur kurze Diashows.

Breiten Raum nehmen dagegen meine Bauberichte ein. Aber ein Baublog? Ich weiß nicht. Dafür arbeite ich viel zu sporadisch. Schließlich muss ich die Arbeiten immer ein bisschen hinauszögern. Nicht dass mir mit einem fertigen, perfekten Bus wieder so schnell langweilig wird wie mit dem MB 1124.

Also Baublog? Nein, nicht wirklich.

Immer noch nicht angeschlossen: Monitor für die Rückfahrkamera mit Hauptwerkzeug

Eigentlich ist das ein Storyblog

Am ehesten ist 7globetrotters.de wohl ein Storyblog. Denn eigentlich erzähle ich nur Geschichten. Geschichten aus meinem Leben und dem meiner siebenköpfigen Familie. Auch wenn es scheinbar um Outdoor und Offroad, Reisen und Reisemobile sowie LKW’s und Wohnmobilausbauten geht.

Nun bin ich ja auch beruflich fast ausschließlich mit Lesen, Rechnen und Schreiben beschäftigt. Ein bisschen mit Denken und Reden vielleicht noch. Und privat bin ich Mann und Vater. Sehr viel mehr ist eigentlich nicht.

Aber mittlerweile bezeichne ich mich mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen manchmal durchaus auch als Blogger.

Muss mich aber noch dran gewöhnen.

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6 Antworten

  1. Wolfgang sagt:

    Servus Tom,

    ich schaue gern einmal auf Deiner Seite nach dem Fortschritt am 711 und finde es gut, wie und worüber Du schreibst.

    Viele Grüße und weiter so

    Wolfgang

  2. Max sagt:

    Hi, ich muss mich auch mal als Daueruser outen. Thx4all, Max

  3. Tom sagt:

    Ja, mir macht mein Blog auch Spaß.

  4. Olaf sagt:

    Schöner Blog!

  5. Rolf sagt:

    Hallo Tom,
    ich baue seit einem Jahr an einen 917 AK, seit dem bin ich sehr oft auf Deiner sehr informativen Web-Seite. Z. Zt. steht der Umbau der Achsübersetzung an. Hast Du den Umbau selbst gemacht ? Oder hast Du Unterstüzung von einer Werkstatt gehabt? Ich habe weder eine Halle zum unterstellen des Dicken noch die Werkzeuge für den Umbau. Mercedes hat den Umbau bereits abgelehnt. Vielleicht hast Du einen Tip für mich.
    Vielen Dank für Deine Antwort. Gruß Rolf

    • Tom sagt:

      An den Umbau würde ich mich auch nicht selbst trauen. 1000 Nm sind schon eine ganze Menge. Such Dir eine Landmaschinenwerkstatt. Die können so was noch. Mercedes gibt keine Freigabe für solche Umbauten und macht es also auch nicht.

      Viel Erfolg!

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